BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Perfekt

BDSM-Geschichte von Gryphon

Schon beim Einbiegen auf den Parkplatz sehe ich Deinen Wagen. Alles wie beim ersten Mal, wie bei den letzten Malen, nur dass ich jetzt nicht rätseln muss, ob Du da bist. Ich parke ebenfalls und gehe in die Rezeption. Ein Zimmer, eines der schöneren, ja, ein französisches Bett ist gut, wenn die Matratze nicht zu durchgelegen ist. Der Mann hinter dem Tresen grinst. Er ist der gleiche wie neulich. Nein, kein Frühstück. Ja, ich weiß, das Zimmer ist im Voraus zu bezahlen, den Schlüssel kann ich einfach in den Schlitz in der Tür stecken, wenn ich fahre.

Als Du mich wieder auf den Parkplatz treten siehst, steigst Du aus. Wie beim letzten Mal, wahrscheinlich wie immer, perfekt elegant. Wie Du es halt so magst. Wie ich es mag. Ein Kuss auf die Wange, als ich meinen Arm um Dich lege und Dich zur Tür des Motelzimmers geleite.

 

Der Raum ist nicht luxuriös, aber auch nicht spartanisch. Chic aus dem Katalog eines Hoteleinrichters. Cremefarbene Wände, sauber gestrichen, sicherlich erst kürzlich. Kunstdrucke, gerahmt. Weiße Kacheln im Bad. Das Bett hat Beine, perfekt. Es ist mühsam, Seile an einem Bettkasten anzubringen. Du checkst Dein Aussehen im Bad, während ich meinen Koffer auf die Schreibtischplatte stelle, die Schlösser öffne. Alles ist da, Seile, Ketten, Klammern, die Peitsche und der kurze Jogger, die richtige Kerze fürs Licht und die richtige, um Dich damit zu quälen. Perfekt. Du kommst aus dem Bad, hast Dich entkleidet, nur so weit, wie ich Dir sagte, dass ich es mag. Vor mir bleibst Du stehen, legst die Hände auf den Rücken und schaust mich an.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

08.08.2015 um 14:31 Uhr

Brrr... , so kalt, dass die Tastatur gefriert. Aber genau das war wohl das, was diese Geschichte ausmacht. Wenn Gefühle fehlen dann muss man wohl eine solche Entscheidung treffen. Emotionslos, rational, kalt. Daher fand ich es gut erzählt.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

05.07.2015 um 23:37 Uhr

Danke Gryphon. Schöne lehrreiche Geschichte. Perfektion ist kalt. Gefühle machen das Leben chaotisch. Perfekt sein kann nur wer seinen Gefühlen nicht zuviel Platz einräumt, sie reglementiert. Macht so eine Beziehung Sinn, wenn Gefühle niemals über das Angemessene hinausgehen? Kalte Lust, die Stunde zu zweit um dem Trieb angemessen inszeniert sein Recht zu verschaffen und dann dankend nach Hause gehen. Das ist keine Leidenschaft, es ist eine desillusionierende Realität. Wem wird das auf Dauer wirklich ausreichen? Hingabe verlangt mehr als das. Aber kann er mehr verlangen? Will er überhaupt sie oder nur die nächste Herausforderung. Eroberung reizt mehr als der Besitz. Egal wie perfekt sie ist. Der Weg dahin ist das Ziel. Danach wirds schnell eintönig. Wie schade.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

02.01.2014 um 23:04 Uhr

Wahrscheinlich bewusst eisig und emotionslos geschrieben,

liest sich für mich fast schon wie ein Bericht aus der Pathologie

und am Ende steht der Tod!

Okay, zum Glück nur für diese Beziehung.

Danke, für dieses hier unerwartete Kriminalstück

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

09.10.2013 um 00:50 Uhr

...schön zu lesen, daß eben nicht immer alles perfekt sein muss/darf...gut geschrieben

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.05.2013 um 20:37 Uhr

brrr nun ist mir kalt ..Quasi gefühllose Kälte wie der Text. Aber ein guter Stil fast perfekt.

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

31.12.2011 um 12:34 Uhr

Hallo nina,

einfach mal die vorherigen Kommentare lesen. Da klärt sich vieles.

Grüße von Gryphon

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Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.12.2011 um 23:09 Uhr

Mein Enthusiasmus hält sich in Grenzen. Irgendwie wirkt die Geschichte ziemlich hektisch auf mich und die Wendung mit dem letzten Satz, versteh ich irgendwie nicht.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.09.2011 um 23:46 Uhr

Perfekt kalt.

Der Handlungsablauf wirkt vorprogrammiert, fast mechanisch. Selbst ihre Fauxpas wirken inszeniert - denn sonst gäbe es ja keinen Anlass zu "strafen".

Mir gefällt der Text sehr gut, gerade weil er so stringent emotionslos ist.

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

20.09.2011 um 17:06 Uhr

Intention siehe 8 Posts weiter oben ...

Ich hätte mir vor Jahren gar nicht träumen lassen, so eine verwirrende, vielschichteig zu interpretierende Geschichte geschrieben zu haben.

Grüße von Gryphon

Signatur

Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

20.09.2011 um 14:51 Uhr

Das Ende rockt. Bei der Vorstellung, dass sie ahnungslos den Ort der Handlung verlässt und er für sich allein bestimmt, wie es weiter geht, besser gesagt: dass es nicht weiter geht, bekomme ich beinahe Gänsehaut. Sie weiß gar nicht, wie ausgeliefert sie ist.

So verstehe ich die Geschichte jedenfalls.

Schattenwölfin

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Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

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