Sie liebten es pur und nachhaltig. Brutal, gierig, herausfordernd. Mit seinem Körper drängte er sie noch fester an den Schrank. Er wusste, sie war mit ihrer Aufmerksamkeit bei ihm. Er brauchte keine Peitsche, keine Befehle, kein Herumschreien.
Dieser Satz, gesprochen von ihm, umfing sie. Umkreiste ihren Geist wie ein wildes, hungriges Tier, bereit zum Absprung, um seiner Beute den Todesbiss zu verpassen. Und er lächelte dabei. Fast schon liebevoll mit nahezu unschuldigen blauen Augen blickte er von oben auf sie herab. Sie musste nicht knien, war nicht in Ketten gelegt - beide hielten wenig von Werkzeug, Spielzeug oder was es sonst noch so gab.
Sie liebten es pur und nachhaltig. Brutal, gierig, herausfordernd.
Mit seinem Körper drängte er sie, die fast zwanzig Zentimeter kleiner war, noch fester an den Schrank. Gut, dass sie das so wollte, denn sie hätte auch nicht ausweichen können. Hinter ihr der Schrank, links von ihr die Tür, rechts sein Arm, der sich wie zufällig genau dort am Schrank abstützte.
Nach all den Jahren war es ihr noch immer nicht möglich, ihm fest in die Augen zu blicken. Göttliche Entität bewahre, hat er dies bis dato auch nur sehr selten verlangt.
Er wusste es, sie war auch so mit ihrer Aufmerksamkeit bei ihm. Er brauchte keine Peitsche, keine Befehle, kein Herumschreien, kein Herumzischen. Sie hatte dahingehend dieselbe Einstellung wie er.
Es war ihre Aufgabe, so zu sein, wie er sie haben wollte.
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Deine Geschichte hat mir gut gefallen, weil sie mal über Dominanz mit klarer Kante erzählt. Viele Geschichten hier haben einen sehr... wie soll ich sagen... liebevollen Ansatz, was auch richtig ist, aber da hebt sich deine Geschichte mit einem sehr konsequentem Dom trotzdem positiv raus. Gefällt mir so. 😊 ... aber Süße sollte mich besser keiner nennen.
Klasse! Eine wunderbare Beschreibung purer Dominanz, die so einfach und unbefangen erscheint und doch konsequent ist. Zeilen, die sofort das Kopfkino anspringen ließen, in denen man Hingabe spüren konnte. Zeilen, die facettenreich ein inniges Verhältnis schildern, in dem Verhältnisse klar geregelt sind und bei Bedarf klar zurechtgerückt werden.
Gänsehaut pur. Ich kann es so gut verstehen, wenn es dem Gegenüber nicht gelingt den Augenkontakt aufrecht zu halten...einfach wundervoll. Danke für diese feinfühlige Geschichte
19.01.2026 um 01:57 Uhr
Eine schöne Geschichte.
Was mir sehr gut gefällt, ist der Gedanke, das es auch ohne jegliche Hilfsmittel oder "Herr" / "sub" Anreden geht.
Den völligen Abbruch am Ende fand ich etwas irritierend.
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