BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Leere Schubladen

BDSM-Geschichte von ungewiss

Zaghaft streckte sie die Hand nach der Schublade aus. Nach ihrer Schublade. Sie wusste, was sie erwartete und trotzdem traute sie sich nicht, sie aufzuziehen. Ihre Fingerspitzen lagen auf dem kleinen Vorsprung. Das weiße Furnier fühlte sich kühl und glatt an. Sorgfältig wischte sie ein paar kleine Staubkörner von der Kante. Tief durchatmen. Zentimeter für Zentimeter öffnete sie die Schublade. Zentimeter für Zentimeter Leere. Ganz hinten in der rechten Ecke stand der weiße Kubus, von dem sie wusste, dass er den Paarvibrator enthielt, den sie gekauft hatte. Darunter das Lederkleid. Die einzigen beiden Dinge, die sie angeschafft hatte für ihre Schublade. Die einzigen beiden, die sie bis zu diesem Tag nie benutzt hatten. Alles andere hatte er mitgebracht. Als sie sich vor fast zehn Jahren kennengelernt hatten, war sie beinahe noch eine BDSM-Jungfrau gewesen. Die Peitschen, Fesseln, Knebel, Klammern und Gerten hatte sie nur aus ihrem Kopfkino und dem Internet gekannt. Als er sie das erste Mal besuchen kam, hatte er sein Spielzeug dabei. In einer großen, harmlos aussehenden Sporttasche hatte er mitgebracht, was sie später lieben und hassen lernen sollte.

Sie erinnerte sich noch sehr gut an ihr allererstes Spiel. Draußen. Wie hatte sie sich geschämt, als er sie beim Waldspaziergang plötzlich aufforderte, sich vorzubeugen und sich an der dicken Buche vor ihr abzustützen. Sie hatte versucht, ihm das auszureden. Wenn nun jemand kam? Wenn jemand sie sah oder hörte? Lächelnd erinnerte sie sich, wie wenig ihn das gestört hatte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

29.07.2015 um 12:53 Uhr

Selten habe ich wirklich traurige Zeilen so gern gelesen. Schön beschrieben, sind hier die Momente, in denen scheinbare Leere hervorbricht, alles zu Ende scheint. Aber bestimmt ist auch dieses Ende ein Anfang, auch wenn man den Zeilen entnehmen kann, wie schmerzhaft dieses Ende war.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

11.01.2015 um 00:07 Uhr

sehr schön beschrieben, wie der Verlust sich anfühlt. Irgendwann wird aus der Trauer und dem Schmerz dann Dankbarkeit. Für die wunderbare Zeit. Und das Leben beginnt wieder neu

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Gelöscht.

30.11.2014 um 17:44 Uhr

Sehr schön geschrieben, eine Story aus dem realen Leben.

Hoffe das die Schublade bald wieder gefüllt wird so das die nächste

Geschichte nicht so endet.

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16.09.2014 um 23:30 Uhr

Sehr schön zu lesen und doch so traurig. 

Hoffentlich bleibt die Schublade nicht zu lange leer. 

Vielleicht ist es auch besser für die Zukunft eine andere Schublade zu wählen...

Danke für diese Geschichte.

30.08.2014 um 22:33 Uhr

Super!

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Best regards Concerto

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26.08.2014 um 23:02 Uhr

Oh wie traurig. Was für ein reales Bild Du gezeichnet hast. Danke dafür.

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16.08.2014 um 01:14 Uhr

eine schöne,traurige Geschichte.

Schön zu lesen, man kann die traurigkeit heraus lesen.

vielen Dank dafür.

Hoffen wir, das sich Ihr Schublade wieder füllen wird

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

03.08.2014 um 18:57 Uhr

Eine sehr berührende Geschichte, die eigentlich nur einen Wunsch hinterlässt: den Wunsch, dass sich ihre Schublade bald wieder füllen möge!

Ich bewundere, wie detailgenau Du schreiben kannst, und wie tief diese Beschreibungen mich eintauchen lassen, ich sehe die Schublade vor mir und den Wald, und ich fühle mit ihr die Leere.

Danke!

Signatur

komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

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Gelöscht.

02.08.2014 um 02:20 Uhr

meine dritte geschichte hier und dann ein ende

01.08.2014 um 08:12 Uhr

Widerspenstigkeit wird bestraft ,Hingabe belohnt !

Leider liegen die Gefühlswelten so nah beisammen.

Danke

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