BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Fieber (Teil 1). Folgender Teil: Fieber (Teil 3).

Fieber (Teil 2)

von Devana

Am nächsten Morgen springe ich ganz gegen meine Gewohnheit putzmunter aus dem Bett und ziehe mich in Windeseile an. Ich konnte nur schlecht schlafen, da sich meine Gedanken immer wieder um den Brief und das Päckchen drehten. Mit schnellen Schritten eile ich dem Postamt entgegen. Obwohl die Post gerade erst geöffnet hat, hat sich schon eine kleine Schlange gebildet und ich muss ein wenig warten und verfluche insgeheim alle Frühaufsteher, die nichts besseres zu tun haben, als in aller Frühe das Postamt aufzusuchen, um zwei Briefmarken zu kaufen.

 

Endlich bin ich an der Reihe und erkundige mich etwas unsicher nach meinem Paket. Tatsächlich ist da etwas auf meinen Namen hinterlegt worden. Nachdem ich meinen Personalausweis vorgezeigt habe, halte ich es nun endlich in Händen. Schon will ich es gleich an Ort und Stelle aufreißen als mir einfällt, dass darin vielleicht Dinge enthalten sein könnten, die nicht für jedermanns Auge bestimmt sind. Ich seufze einmal ganz tief und gehe wieder eiligen Schrittes nach Hause. Die paar Minuten würde ich nun auch noch überstehen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

rauenstein

Autor. Fördermitglied.

30.01.2015 um 17:00 Uhr

Weiter geht der Bogen der Spannung. Steigt die Begierde, wissen zu wollen, wohin sie der Weg führen wird.

Vielen Dank dafür.

rauenstein

Signatur

Lustvoller Schmerz ist wie guter Whisky. Auch wenn er im ersten Moment brennt breitet sich danach ein unglaubliches Gefühl des Wohlbefindens aus.

29.01.2015 um 00:34 Uhr

Bitte weiter so.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

11.01.2014 um 10:31 Uhr

Ein sehr spannender Teil,

irgendwie anders geschrieben,

gut und fesselnd anders,

macht einfach Spaß zum Lesen

und fühlt sich sehr echt an.

Danke und ich freue mich auf den nächsten Teil.

PS: Aus eigener Erfahrung als Taxifahrerin,

ja, es kam vor, jemanden in ungewöhnlichen Klamotten an ungewöhnlichen Orten zu fahren

und man dachte sich seinen Teil 

und am nächsten Morgen tauschte man sich mit den Kollegen beim Kaffee in der Zentrale aus

Wahrscheinlich gehört es zu der Verschwiegenheit der Fahrer, 

dass es darüber noch keine Geschichten oder gar Bücher gibt...

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

13.12.2012 um 03:49 Uhr

Sehr spannend...

26.01.2012 um 11:05 Uhr

Bin gespannt wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Lucia

Autorin.

08.01.2012 um 21:34 Uhr

negierig, schnell weiterlesen...

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.08.2009 um 19:48 Uhr

freu mich auf den nächsten teil ...danke

23.08.2009 um 22:59 Uhr

hihihi

lustig das mit den häppchen

gut, dass ich nicht neugierig bin

oder naja, nur ein wenig neugierig

oder kaum neugierig

oder eher selten

oder sooooooo

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

22.08.2009 um 12:19 Uhr

Für die Häppchen bin in diesem Falle ich zuständig ... und ... ich bin nun mal Sadist ...

Grüße von Gryphon

In tiefer Brust des Zornes Glut,

die hält uns warm trotz alledem!

Ferdinand Freiligrath, 1848

Signatur

Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

poet

Autor.

22.08.2009 um 07:53 Uhr

Noch ein kleiner Protest übrigens: Irgendwie werden die Häppchen, die man uns kredenzt, derzeit arg kurz - kaum hat man die erste Zeile gelesen, ist man schon in der letzten, und das nicht nur, weil die Story gut ist. Lasst ein paar Zeilen mehr aus dem Schatten, ihr Geizkrägen!

Signatur

poet

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Heimweg

Begegnungen auf nächtlichen Strassen sind zumeist flüchtiger Art. Um so faszinierender erscheint es, wenn man sich plötzlich seinen geheimsten Wünschen, seinen ebenso tiefen wie versteckten Träumen gegenüber sieht und sich die Tür öffnet zu einer Welt, die man eigentlich längst schon betreten hat.

Fieber (Teil 1)

Ich frage mich, ob der Ring wirklich das einzige Erkennungszeichen ist, durch das sich Gleichgesinnte erkennen können. Natürlich gibt es die Möglichkeit, sich gezielt an Orte zu begeben, die von Leuten mit gleicher Gesinnung besucht werden. Aber wie ist es im Alltag? Gibt es geheime Signale, die eine dominant oder submissiv veranlagte Person ausstrahlt?

Fieber (Teil 2)

Irgendwie hatte ich eine zweite Mitteilung an mich erhofft, aber dem ist nicht so. Auch ein wenig mehr Kleidung hatte ich mir erhofft. Kann ich wirklich mit dieser spärlichen Bekleidung quer durch die Stadt und hinaus aufs Land fahren? Was ist, wenn ein Windstoß mir den Mantel hoch weht? Ich werde mir unwahrscheinlich angreifbar in dieser Kleidung vorkommen, das weiß ich schon jetzt. Und dieser Plug! Wie er sich wohl anfühlen mag?

Fieber (Teil 3)

In meinen Gedanken herrscht Chaos. Ich will weinen, weglaufen, bin erregt, stolz, gedemütigt, fühle mich verrückt und will gefallen. Alles auf einmal. Es ist, als zieht es mich ganz tief in ein Loch, in dem ich mich zu Hause fühle. Tief unten und doch geborgen. Ist dies der Ort meiner devoten Sehnsüchte? Ich lasse mich in dieses Loch hinein saugen, sinke tief hinab und schwebe doch irgendwie. Ich bin stolz auf mich. Darf ich das sein?

Fieber (Teil 4)

Es ist nicht so, dass ich meine Haare sonderlich schön finden würde. Es ist sind einfach Haare, aber dennoch wäre ich ohne sie gezeichnet. Eine totale Typveränderung. Erklärungen wären nötig. Ich würde Blicke auf mich ziehen. Ein kahler Schädel wäre zwar nicht unbedingt für jeden ein klares Sklavinnenzeichen, aber doch so viel sichtbarer als ein kleiner Ring. Obwohl mir Henry versichert hat, nichts ohne mein Einverständnis zu tun, habe ich das Bedürfnis, mich zu erklären und zu argumentieren.

Fieber (Teil 5)

Henry löst die Ketten, die mich an die Badewanne fixiert haben. Das Halsband belässt er mir. Ich wage es nicht, ihm in die Augen zu sehen. Ich bin ihm so dankbar, dass er mich bisher so behutsam in diese neue Welt eingeführt hat. Ich fühle mich im Moment jedoch unglücklich, da ich das Gefühl habe, ihn enttäuscht zu haben. Ich kann einfach nicht über meinen Schatten springen.

Fieber (Teil 6)

Die Haare abschneiden? Ich fühle eine Mischung aus Wut, dass Henry so etwas von mir wünscht, und Enttäuschung über mich selbst. Ich war wohl von mir selbst sehr eingenommen, wenn ich mich für eine gute Sklavin hielt. Und dann kneife ich, sobald es wirklich schwierig wird? Tauge ich überhaupt zur Sklavin? Bin ich es wert? Oder darf Henry nur so weit gehen, wie es meine eigenen Grenzen zulassen? Als ich erneut mein Spiegelbild erblicke, ist es, als würde in mir ein Schalter umgelegt werden. Ich greife mir die Maschine, schalte sie ein und setze sie am Haaransatz zwischen Nacken und Ohr an.

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