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Rezension: "Das Tagebuch der Madeleine" von Claudia Varrin

Ein Text von Maya ds.

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Das Tagebuch der Mad-Elaine versteht sich als Vorgänger oder Nachfolger von „Die Kunst der weiblichen Unterwerfung“ von Claudia Varrin und es ist trotz oder gerade wegen seiner ungewollten Komik unbedingt lesenswert.

Erst einmal, Übersetzung und Schreibstil sind in Ordnung und die beschriebenen Sexszenen ebenso saftig wie zahlreich, bei soviel Sprachgewandtheit und Phantasie kann man nur sagen: Hut ab!

 

Was ich bemängele: Madelaine, die als Ich-Erzählerin schreibt, verliert durch ihre unaufhörliche Selbstbeweihräucherung im Laufe der Geschehnisse meine Sympathien unweigerlich an ihre Konkurrenten, was ein interessanter literarischer Kniff sein könnte, vorausgesetzt, er wäre mit Absicht herbeigeführt...

 

Fangen wir beim Anfang an. Madelaine (von Haus aus Domina) will ihre submissive Seite erkunden und begibt sich zu diesem Zweck auf die Suche nach einem Meister. Sie glaubt in Oliver, den sie in New York auf einer Party kennen lernt, fündig geworden zu sein (er ist Deutscher, und sie geht davon aus, dass er aus diesem Grund ganz besonders hart und präzise sein würde) und unterhält über Monate hinweg eine Fernbeziehung, bis sie ihn dann nach langem Warten endlich auf seinem Wohnsitz in England besucht. Bei diesem Wohnsitz handelt es sich um ein ländliches Herrschaftshaus mit dazugehörigem Partykeller, schwer verständlich, dass Madelaine so viel Energie darauf verschwendet, sich in den höchsten Tönen über die vorsintflutlichen Zweigriff-Armaturen in den Badezimmern zu beschweren (in Amerika, erklärt sie entrüstet, seien Mischhähne inzwischen selbst im hintersten Loch Standard), wo doch alles so super... na ja, so super ist es beim genaueren Hinschauen eben doch nicht, und der geneigte Leser kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie dringend einen Ort (oder in diesem Fall einen Wasserhahn) braucht, wo sie ihre Wut ablassen kann...

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

30.03.2015 um 23:15 Uhr

Kann es sein, dass Deine Rezension besser geschrieben ist als das Buch? 

Nach Deiner Beschreibung und den restlichen Kommentaren vermutlich ja!

Aber auch wenn das Buch nicht das Beste sein sollte, Deine Zeilen haben mich amüsiert und wenn ich irgendwo dieses Buch einmal günstig bekommen kann, werde ich mir vielleicht auch noch mein eigenes Urteil bilden.

Danke für Deine Mühe uns dieses Buch vorzustellen.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.08.2011 um 14:07 Uhr

Dieses war eines meiner ersten Bücher, oder sogar das erste...ich weiß es nicht mehr. Für mich war es auch erschreckend, wieviel Drogen konsumiert werden. Nach dem Lesen und da ich erst am Anfang meiner Entdeckung zu meiner Neigung stand, hinterfragte ich mich, ob BDSM wirklich das war, was mir immer fehlte...

Aber es war zum Glück nicht mein letztes Buch, viele folgten und auch andere Quellen. Man muss es nicht gelesen haben.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.05.2010 um 12:32 Uhr

Ich finde in diesem Buch sehr schlecht, dass so häufig in diesem Buch beschrieben wird, wie Drogen vor und während der Session notwendig sind.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

06.07.2009 um 15:15 Uhr

schöne beschreibung und lehrreich

T Lagemann

Autor.

08.02.2009 um 20:32 Uhr

Hallo zusammen,

als Schwarzkopf & Schwarzkopf ankündigte, eine Erotik-Reihe aufzulegen, hatte ich große Hoffnung auf Romane, die sich nicht in den sattsam bekannten Klischees ergehen. Da habe ich mich anscheinend gründlich geirrt. Ich finde das um so bedauerlicher, als dass der Verlag auch in den großen Buchhandelsketten gut vertreten ist.

Lohnt es sich angesichts solcher Zerrbilder eigentlich noch, Texte zum Thema BDSM zu schreiben? Diese Frage stelle ich mir vor allem mit dem Hintergrund, dass auch mein Tag nur 24 Stunden hat. Natürlich gibt es kein "richtiges" BDSM und es gibt auch keinerlei Vorgaben, wie ein Roman oder eine Kurzgeschichte zu diesem Themenkomplex zu sein hat. Aber was bleibt bei den Leser/innen hängen, die solche und andere Bücher wie das hier rezensierte lesen? Es ist unter BDSM gelabelt. Dann muss das BDSM sein. Lohnt es sich, dagegen anzuschreiben?

Ich trete ohnehin schon seit geraumer Zeit zum Thema BDSM-Texte kürzer, aber in den wenigen noch entstehenden Texten einen auf Don Quijote zu machen, nein, da weiß ich meine Zeit sinnvoller zu nutzen. Ich werde also noch etwas kürzer treten. Es gibt andere Themen, spannende Themen. Und Texte dazu wollen auch geschrieben werden

Viele Grüße

Tobias

Signatur

"Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann jemals herausfinden, wie weit er überhaupt gehen kann."(T.S. Eliot)

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

07.02.2009 um 21:11 Uhr

dem Buch fehlt der Hintergrund, eine Pespektive, ein wirklicher Inhalt,ist nur eine Abfolge von zuweilen harten Sexszenen, diese aber meist ohne Spannung, ohne wirkliche Gefühle, nur abspielen, austesten und dies oftmals auf Kosten anderer....warum muß man das Lesen? Ist nicht meine Welt, es fehlt der Aufbau einer wirklichen Beziehung, ganz gleich welcher Art, es fehlt die Seele... lesenswert Ich glaube nicht....

Gryphon

Autor. Vereinsmitglied.

07.02.2009 um 01:31 Uhr

Ich habe mich beim Lesen dieser Rezension (fast) genau so gut amüsiert als hätte ich dieses hehre Buch selbst gelesen. Vielen Dank für den - für mich - Nichtlesetipp...

Signatur

Ein Gentleman sollte alles ausprobiert haben - außer Inzest und Volkstanz.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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