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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Zwanglos (Teil 1). Folgender Teil: Zwanglos (Teil 3).

Zwanglos (Teil 2)

Eine Fetisch-Geschichte von Mirador.

Sechs Wochen vor D-Day

 

Ich stehe vor der Haustür und frage mich, welcher Teufel mich geritten haben muss, meine Zustimmung zu diesem Blödsinn zu geben. War es Andreas sanfte, aber führende Art, oder war ich doch anfälliger für Alkohol, als ich zugeben wollte?

Ich in Frauenkleidern auf die Straße? Wie hieß der Schuppen noch, in dem das Date stattfinden sollte? Rodney`s Pup? Eine irische Biertränke in Altona. Ausgerechnet dort. Waren Iren nicht fanatisch katholisch und neigten zu exzessiven Gewaltausbrüchen gegen Andersdenkende? Wahrscheinlich würde ich Stückweise aus dem Laden geworfen werden, wenn auch nur das Kleinste schief ging.

 

Ihre Wohnung liegt im Hinterhof einer stillgelegten Fabrik. Ein finsterer Ort, den man mit Farbe und viel Glas auf hübsch gestylt hat. Wohnungstüren aus Stahlblech, verziert mit Gemälden von Dali. Ein Stahldildo, der gegen zwei Eier aus Messing geschlagen wird, ersetzt die konventionelle Klingel. Wie neckisch. Andrea öffnet sofort und begrüßt mich mit einem Kuss. Das fängt schon mal gut an.

Sie teilt sich die komplette Etage des ehemaligen Verwaltungstraktes mit zwei Künstlerinnen, die aber noch nicht zuhause sind. Unser Weg führt vorbei an schrillen Möbelstücken und mannshohen Bildern in ihren Privatbereich.

„Schön, dass du kommst. Ich habe alles vorbereitet. Hast du dir die Schuhe gekauft?“

„Nein. In meiner Größe kosten die Dinger ein Vermögen. Das Geld habe ich im Augenblick nicht!“

Sie hatte mir aufgetragen, mir High Heels zu kaufen und zeitig mit dem Trainieren anzufangen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.10.2018 um 22:48 Uhr

gefällt mir immer besser !

13.06.2018 um 16:52 Uhr

Es ist eine spannende Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe, gerade wenn man sich auch hin und wieder in einer ähnlichen Scene sieht

Meister Y

Autor.

12.04.2018 um 14:55 Uhr

Ja, auch Verwandlungen brauchen Zeit...

Ein wenig habe ich diesmal den Witz, die wundervollen Umschreibungen vermisst. Dennoch fand ich die Zeilen gut geschrieben und definitiv so, dass ich unbedingt wissen will, wie es denn weitergeht. Schließlich ist so eine Verwandlung auch eine spannende Sache...

Danke, das ich die Zeilen lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.07.2015 um 23:46 Uhr

Mal was anderes. Gut geschrieben. Aufbau und Schreibstil gefallen mir. 

Schöne Geschichte. Bin gespannt wie es weitergeht. 

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.09.2014 um 02:40 Uhr

Auch der zweite Teil  ist wieder ein gelungenes Werk. Super! Hat mir wieder sehr gut gefallen. Weiter so!

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

25.03.2014 um 23:43 Uhr

Wo sind die Unmengen von genialen und witzigen Beschreibungen hin? Ich hoffe die tauchen im nächsten Teil wieder auf! Trotz dieser Veränderung sind noch klasse Beschreibungen von den Personen, Handlungen und Örtlichkeiten da, spannend ist auch die akribische Umwandlung zu verfolgen, scheint gar nicht so einfach zu sein, Frau zu werden...

Klasse Teil, danke!

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.12.2013 um 21:51 Uhr

toll geschriebene geschichte, lese gleich den nächsten teil

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

03.05.2013 um 21:46 Uhr

Lässt sich klasse lesen

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

05.12.2012 um 22:27 Uhr

gutes kopfkino

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

11.10.2012 um 20:56 Uhr

Auch dieser Teil hat mir sehr gefallen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

Zwanglos (Teil 1)

Olaf hat keine Lust auf die Hochzeit seiner Cousine. Einziger Lichtblick der Party ist Andrea. Lustlos versieht er also seinen Job als Fotograf, bis er plötzlich im Zentrum eines dieser üblen Hochzeitsspiele steht. Ausgerechnet Andrea wettet gegen das komplette Büro des Bräutigams, dass es ihr gelingen wird, ihn als Frau herzurichten. So, dass er in einem Lokal ihrer Wahl unter den Gästen nicht zu erkennen wäre.

Zwanglos (Teil 2)

Olaf zweifelt. Zuerst an dieser Wette, dann an sich selbst. Er begibt sich in die Höhle der Löwin Andrea und hat damit schon seinen eigenen Willen verloren. Er lernt nicht nur diese seltsamen Freundinnen von Andrea kennen, sondern auch, wie man in Damenschuhen läuft, in ein Korsett geschnürt wird und sich auch sonst in weiblicher Welt zurecht findet.

Zwanglos (Teil 3)

Aus Olaf wird Olivia, Schönheitsqueen von Hamburg-Mitte. Schwarzes, lockiges Haar, lange Wimpern, rot geschminkte Lippen, ansehnliche Wespentaille. Ein erster Test in der Öffentlichkeit geht trotzdem beinahe in die Hose, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Und immer noch gilt es, eine Wette zu gewinnen mit purer Weiblichkeit.

Zwanglos (Teil 4)

Es ist soweit. In einem Irish Pub wird Olivia zeigen müssen, wie ihre Weiblichkeit und ihr sexy Outfit auf die Gäste wirken. Und vor allem auch auf die Männer, die sie finden sollten, um ihre Wette zu gewinnen. Doch unerwartet erscheint auch noch Verwandtschaft und Olivia wird zum Jagdwild inmitten der hochkochenden Atmosphäre einer Bar voller zwielichtiger Gestalten.

 

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