BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Der Mann im Kleid

Fetisch-Geschichte von T Lagemann

Der Mann im Kleid sitzt auf einer Bettkante und ist nicht glücklich. Ist es vielleicht nie gewesen. Er weiß das nicht so genau. Er weiß nur, dass es sich früher gut angefühlt hat, ein Kleid zu tragen. Kurze Momente des Glücks sind das gewesen. Deswegen hat er es doch gemacht. Wegen dieser Momente. Und deswegen macht er es auch heute. Obwohl sich das Gefühl gewandelt hat. Jetzt scheint es ihm nur eine Erinnerung zu sein. Aber auch als Erinnerung fühlt es sich gut an, ein Kleid zu tragen. Wie Glück ist dieses Gefühl, denkt er, das Glück der ersten Male, nachdem die Angst gewichen war. Denn die ist da gewesen, Angst. Beim Zuziehen der Reißverschlüsse haben seine Hände gezittert. Auf Schritte im Treppenhaus hat er gelauscht. Am Fenster gestanden, auf die Straße geschaut. Denn er hat gewusst, was er da macht, das würde niemand verstehen. Nicht sein Vater, nicht sein Bruder. Die auf keinen Fall. Und auch seine Mutter nicht. Die aber vielleicht gelacht hätte, weil sie es für eine Vorführung gehalten hätte. Ein kleines Schauspiel. Wie damals, als er Werbung gespielt hat. Zauberkreuz hebt den Busen. Er die Betonung der Stimme nachahmend, die er aus dem Fernsehen kannte. Mit seinen kleinen Fäusten den BH von sich weg und nach oben drückend. Zauberkreuz. Und noch ein Stück nach oben. Hebt. Noch höher. Den Busen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

05.05.2017 um 22:54 Uhr

Hätte ich als Mutter Verständnis? Aber natürlich. Sage ich, weil ich weiß, dass ich den sicheren Hafen des Konjunktiv nicht verlassen muss.

Hätte ich Verständnis, wäre ich an Agnes' Stelle? Ich wäre auf jeden Fall guten Willens. Nach außen hin würden wir natürlich den Schein wahren und die Kinder dürften es auch nicht erfahren.

Wie viel Anderssein verträgt eine Gesellschaft, die schon bei einem Zuzug von Flüchlingen im unteren einstelligen Prozentbereich die eigene Kultur in Gefahr sieht.

Danke

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

26.04.2017 um 23:43 Uhr

wieviele Menschen stecken in Solchen Situationen... Gute Geschichte.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

17.06.2014 um 14:27 Uhr

Sehr einfühlsam geschrieben.

Er hat es wohl selbst erlebt. Es kann nicht anders sein. Es sind genau die Gefühle und Gedanken die man dabei hat.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

10.05.2014 um 00:00 Uhr

Traurig berührt von Deiner sehr greifbaren Erzählung und ich kann seine Heimlichkeiten verstehen, weil dass eine Vorliebe ist, die wahrscheinlich die Wenigsten verstehen würden. Ich könnte nicht sagen, wie ich reagieren würde, wenn ein Mann aus meinem Umfeld mir im Kleid begegnen würde. Vielleicht würde ich mich an ihn dann genauso gewöhnen wie an dem Mann im rosa Tütü aus der Werbung. Keine Ahnung, aber darüber denke ich erst nach, wenn es passieren sollte.

Ich wünsche ihm noch mehr Mut, ganz viel Ausdauer und vor allem die richtigen Worte um es seiner Agnes zu erklären.

Danke für diese großartige Erzählung, die mich unheimlich nachdenklich machte.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

29.03.2013 um 09:50 Uhr

so berührend und so unendlich zerissen

dienerin

Autorin.

26.09.2012 um 08:49 Uhr

Puuuh

das ist so verständlich und so klasse beschrieben,

diese Gefühle, wie es ihm geht

und so schwierig zu leben

Man möchte ihn an die Hand nehmen und wach rütteln,

bevor er zerbricht

Danke für diese so gefühlvoll geschriebene Geschichte

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

08.03.2012 um 03:18 Uhr

Klasse geschrieben. Wie viele Menschen es wohl gibt, die sich aufgrund der Umstände nicht outen können/dürfen?

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.06.2011 um 23:14 Uhr

Ich wünsche dem "Mann im Kleid" viel Mut und Durchhaltevermögen.

Es ist eine wunderschöne Geschichte, welche ein sehr sensibles Thema anspricht.

hexlein

Autorin.

15.04.2011 um 20:35 Uhr

der Text ist wunderschön geschrieben, wenn auch sehr sehr traurig.

Ich wünsche mir, dass eines Tages Menschen aller Coleur und aller Richtungen gleich behandelt werden.

In meinem Beruf habe ich mit so vielen verschiedenen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu tun und für mich ist Toleranz kein Fremdwort. Natürlich habe auch ich Vorurteile, wer meiner Meinung nach behauptet, dass er keine hat, das ist etwas, was ich mir nicht vorstellen kann. Jedoch versuche ich es wirklich jedem Menschen, egal ob groß klein, dick dünn, jung alt, krank gesund, egal welche Hautfarbe welches Aussehen, eine Chance zu geben. Ob er oder sie diese dann wahrnimmt, oder auch mich wieder einmal in meinen Vorurteilen bekräftigt. liegt an jedem Einzelnen.

Und ich muss sagen, dass diejeniegen, von denen ich es am Wenigsten erwartete mich häufig am Meisten überraschten.

Das hat mir geholfen trotz meiner Vorurteile jeden als Individuum zu sehen und so zu behandeln.

Ich wünsche diesem Mann, dass er seinen inneren Frieden gefunden hat und einen Weg für sich.

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.09.2010 um 23:21 Uhr

super geschrieben

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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