BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 928 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von T Lagemann zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei T Lagemann, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von T Lagemann als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Der Mann im Kleid

Eine Fetisch-Geschichte von T Lagemann.

Der Mann im Kleid sitzt auf einer Bettkante und ist nicht glücklich. Ist es vielleicht nie gewesen. Er weiß das nicht so genau. Er weiß nur, dass es sich früher gut angefühlt hat, ein Kleid zu tragen. Kurze Momente des Glücks sind das gewesen. Deswegen hat er es doch gemacht. Wegen dieser Momente. Und deswegen macht er es auch heute. Obwohl sich das Gefühl gewandelt hat. Jetzt scheint es ihm nur eine Erinnerung zu sein. Aber auch als Erinnerung fühlt es sich gut an, ein Kleid zu tragen. Wie Glück ist dieses Gefühl, denkt er, das Glück der ersten Male, nachdem die Angst gewichen war. Denn die ist da gewesen, Angst. Beim Zuziehen der Reißverschlüsse haben seine Hände gezittert. Auf Schritte im Treppenhaus hat er gelauscht. Am Fenster gestanden, auf die Straße geschaut. Denn er hat gewusst, was er da macht, das würde niemand verstehen. Nicht sein Vater, nicht sein Bruder. Die auf keinen Fall. Und auch seine Mutter nicht. Die aber vielleicht gelacht hätte, weil sie es für eine Vorführung gehalten hätte. Ein kleines Schauspiel. Wie damals, als er Werbung gespielt hat. Zauberkreuz hebt den Busen. Er die Betonung der Stimme nachahmend, die er aus dem Fernsehen kannte. Mit seinen kleinen Fäusten den BH von sich weg und nach oben drückend. Zauberkreuz. Und noch ein Stück nach oben. Hebt. Noch höher. Den Busen. 

Du möchtest diese Fetisch-Geschichte weiterlesen?

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.04.2019 um 21:42 Uhr

Die Wünsche außerhalb der Normen können eine wirkliche Belastung sein. Das ist hier sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Ein sehr guter Text.

10.10.2018 um 14:23 Uhr

Traurig...   

06.10.2018 um 22:49 Uhr

Beschreibt Sehnsüchte die von den meisten Menschen verteufelt werden , weil sie ihre eigenen Sehnsüchte sich nicht eingestehen wollen.

26.08.2018 um 23:23 Uhr

Dem Mann im Kleid wünsche ich alles Gute für die Zukunft und eine verständnisvolle Umgebung

hanne lotte

Autorin.

05.05.2017 um 22:54 Uhr

Hätte ich als Mutter Verständnis? Aber natürlich. Sage ich, weil ich weiß, dass ich den sicheren Hafen des Konjunktiv nicht verlassen muss.

Hätte ich Verständnis, wäre ich an Agnes' Stelle? Ich wäre auf jeden Fall guten Willens. Nach außen hin würden wir natürlich den Schein wahren und die Kinder dürften es auch nicht erfahren.

Wie viel Anderssein verträgt eine Gesellschaft, die schon bei einem Zuzug von Flüchlingen im unteren einstelligen Prozentbereich die eigene Kultur in Gefahr sieht.

Danke

hanne

† ospelt

Gelöscht.

26.04.2017 um 23:43 Uhr

wieviele Menschen stecken in Solchen Situationen... Gute Geschichte.

Gelöscht.

17.06.2014 um 14:27 Uhr

Sehr einfühlsam geschrieben.

Er hat es wohl selbst erlebt. Es kann nicht anders sein. Es sind genau die Gefühle und Gedanken die man dabei hat.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

10.05.2014 um 00:00 Uhr

Traurig berührt von Deiner sehr greifbaren Erzählung und ich kann seine Heimlichkeiten verstehen, weil dass eine Vorliebe ist, die wahrscheinlich die Wenigsten verstehen würden. Ich könnte nicht sagen, wie ich reagieren würde, wenn ein Mann aus meinem Umfeld mir im Kleid begegnen würde. Vielleicht würde ich mich an ihn dann genauso gewöhnen wie an dem Mann im rosa Tütü aus der Werbung. Keine Ahnung, aber darüber denke ich erst nach, wenn es passieren sollte.

Ich wünsche ihm noch mehr Mut, ganz viel Ausdauer und vor allem die richtigen Worte um es seiner Agnes zu erklären.

Danke für diese großartige Erzählung, die mich unheimlich nachdenklich machte.

Gelöscht.

29.03.2013 um 09:50 Uhr

so berührend und so unendlich zerissen

dienerin

Autorin.

26.09.2012 um 08:49 Uhr

Puuuh

das ist so verständlich und so klasse beschrieben,

diese Gefühle, wie es ihm geht

und so schwierig zu leben

Man möchte ihn an die Hand nehmen und wach rütteln,

bevor er zerbricht

Danke für diese so gefühlvoll geschriebene Geschichte

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.