Sie war auf der Flucht vor dem, was sie erlebt hatte. Was sie zugelassen hatte. Suchte nach etwas, was es nicht zu geben schien und lag nun durchnässt, zitternd, leise weinend, verwundet und verletzt bis auf die Seele hinter einem dichten Gebüsch. Von dort aus beobachte sie ihn aus schmalen Augen voller Misstrauen.
Den Fänger. Der groß und bedrohlich unbeteiligt dort an einem Baum saß und zu ihr herüberblickte.
Sie dachte, sein Blick ist Magie.
Sie duckte sich, machte sich unscheinbar, bemüht sich zu verbergen, nichts von sich preis zugeben. Leckte still ihre Wunden. Die Tigerin spürte seine Blicke, die auf ihr ruhten, ohne sie zu sehen. Sie drangen durch und durch.
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Nicht nur sein Blick ist Magie, diesen Zeilen sind Magie.
Selten durfte ich Zeilen lesen, die so viel Gegenseitigkeit, so viel Innigkeit, so viel Vertrauen auf so berührende Art beschreiben. Die in die Tiefen der Seele blicken lassen. Mich in der Seele treffen. Magisch eben...
Du hast die Magie in seinen Augen gesehen und ich durfte die Magie in Deinen Zeilen lesen. Bin noch ganz verzaubert von dieser ganz besonderen Verbindung.
Ich hab inzwischen beide Texte mehrfach gelesen und mir schwirrt der Gedanke einer geschriebenen Symbiose durch den Kopf, also Symbiose weniger im Sinn von gegenseitiger Abhängigkeit als im Sinn von gegenseitigem Nutzen. Und der Nutzen besteht hier in der Komplettierung die „Ansprache an eine Geliebte“ & „la Chatte“ durch den jeweils anderen Text erfahren.
Interessant finde ich, dass Donna in ihrem Text viel mehr von ihrer Vorgeschichte durchblicken lässt als Gryphon. Das verleiht der 1 für ihren Text noch das +, wenn ich mich mal in Schulnoten ausdrücken darf.
Schattenwölfin, die jetzt gleich copy and paste verwenden wird, um den Kommentar unter beide Texte zu setzen.