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Schattenzeilen

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Grenzgänger

Eine BDSM-Geschichte von Jean Philippe.

Ganze drei Abende lang lag ich in meinem großen Himmelbett und wartete geduldig, doch voller Sehnsucht auf sie, die Auserwählte. Ich hatte mich für Cassandra entschieden, weil sie mir gab, wonach mein Fleisch und mein Herz verlangte. Gewiss war es Liebe auf den ersten Blick, denn bis zum heutigen Tag hatte ich meinen Entschluss zu Lieben und zu Leben, statt nur zu Leben, nicht bereut!

Natürlich vermisste ich all ihren Liebreiz während der arbeitsreichen Wochentage, an denen sie in einer weit entfernten Stadt ihrem Psychologiestudium nachging, und ich allein zu hause saß. Aber dank der kleinen Aufgaben, die sie mir per Telefon so gerne auftrug, wurde das Warten zu einer süßen Lustqual.

Erst vor einer halben Stunde war es wieder einmal mehr soweit. Wir unterhielten uns über das kommende Wochenende, über einen Kinobesuch, und auch von einem gemeinsamen Bad bei Kerzenschein war die Rede, doch je länger unser Gespräch andauerte, um so mehr drehte sich alles um solche Sachen. Sachen, die nur Erwachsene gerne machen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

14.08.2018 um 02:21 Uhr

Guter Anfang aber verwirrender Schluss.

Wo sind die Grenzen? Er stellt sich stur und sie nimmt keine Rücksicht, beides falsch. Reden und reden Leute

hanne lotte

Autorin.

06.07.2017 um 22:45 Uhr

Es wundert mich, dass diese Geschichte bisher so wenige Kommentare und vor allem so wenig positives Feedback bekommen hat. Ich finde sie richtig gut. Gut ausgedacht und gut geschrieben.

Es ist eine Stärke dieses Textes, dass der Schluss offen bleibt. Das erlaubt mir, das Ende für mich aufzulösen und unbeeinflusst von einer angebotenen Variante ein Szenario durchzuspielen, dass mir ganz sicher auch passieren kann.

Wie kann man oder frau in solch eine Situation kommen? Muss man dazu zwingend ein Macho sein oder reicht ein "Aber hallo, wer bin ich denn, dass mich zehn Schläge ..."

Ich glaube, man kann sich nicht oft genug vor Augen halten, wie schnell Grenzen erreicht sind und wie wichtig es ist, miteinander zu reden. Und wie wenig wichtig es ist, sich oder irgendwem etwas beweisen zu wollen.

Danke für geduldig und doch voller Sehnsucht im Himmelbett

hanne

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

02.02.2016 um 13:36 Uhr

Sorry, aber dieses Ende...

Die Geschichte an sich fand ich klasse. Eine Steigerung der Lust, der schier unbändige Wille, es ertragen zu wollen, alles wirklich gut geschrieben. Das Ende aber stimmt mich mehr als nachdenklich. Der Sub, der es nicht schafft, seine Gefühle zu offenbaren, ihr zu sagen, dass seine Grenze erreicht ist, gar überschritten wurde. Vielleicht abstürzt. Aber auch sie, die offenbar überzieht, seine Zeichen nicht deutet oder nicht deuten kann. 

Vielleicht auch, weil Du uns darüber im Unklaren lässt, wie es tatsächlich ausging. 

Danke, dass ich diese Zeilen lesen durfte.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

30.06.2014 um 14:42 Uhr

Mit einer ganz toll umschreibenden Wortwahl eine ganz intensive Lage beschrieben. Dieses Gefühl und die Gedanken zwischen dem Zuviel und doch Mehr haben wollen war großartig beschrieben und sehr nachvollziehbar.

Was ein wenig schade war, dass das Ende offen war, man wurde im unklaren gelassen ob es gut oder böse ausging, dazwischen liegen nur wenige Nuancen und dieses klitzekleines Detail fehlte.

Danke für diese Zeilen. 

hexlein

Autorin.

22.04.2013 um 19:43 Uhr

eine Geschichte, die mich beim ersten Lesen verstört und nun, beim zweiten Lesen erschreckt zurücklässt.

Zurücklässt deshalb, weil sie eben nicht auflöst, sondern so abrupt endet.

Ich lese in dieser Geschichte nicht die Hingabe und die Demut, sondern zuerst das machohafte, das "nicht Weichei sein wollende" und zum Ende hin die Verzweiflung eines Mannes, der darunter leidet nicht NEIN sagen zu können.

Sich nicht eingestehen kann, dass er an eine Grenze gekommen ist, die er nicht überschreiten kann.

Fürmich zeigt diese Geschichte wie wichtig es ist sich über die Bedeutung eines Safewords im Klaren zu sein und auch darüber, wie wichtig es ist es zu benutzen.

Natürlich kann ich darauf vertrauen, dass der beherrschende Part die Zeichen richtig deutet. Mich genug kennt, um mich nicht zu überfordern. Doch kann ich mir selbst vertrauen? Kann ich darauf vertrauen, dass mein Stolz es zulässt, dass ich ihm zeige, wie ich wirklich fühle?

Wieder einmal lehrt mich eine Geschichte hier, dass ich noch vieles über mich selbst erfahren kann.

Gelöscht.

16.04.2009 um 14:33 Uhr

eine gute Geschichte, die mich lernen ließ, danke dafür.

07.03.2009 um 00:53 Uhr

huch

eigentlich fing die geschichte interessant an

aber der schluss verwirrt mich

gruß

xenja

07.01.2008 um 21:07 Uhr

Hach herje, ich hab's erst jetzt gelesen: Danke Sisa, für Deinen Kommentar!

Sklavin Sisa

Autorin.

09.04.2007 um 14:14 Uhr

ich glaube, jeder von uns, der auf passiven seite seine neigung auslebt, kann diesen letzten absatz so sehr nachfühlen... ich will hier raus... aber man kann nicht flüchten, man kann nicht weg... was uns hält, is die liebe - und das vertrauen. und ich finde, das hast du einfach auf einmalige art und weise rübergebracht! hat spaß gemacht, deine geschichte zu lesen, danke!

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