Von einer Sklavin, die versuchte, eine Herrin zu sein. Wer im ersten Teil der Geschichte noch glaubt, die Sklavin sei es, die ihre Probe zu bestehen habe, wird sicher im zweiten Teil seine Meinung ändern.
Bis jetzt hatte sich das Spiel mit dem Sklaven ja ganz gut angelassen. Zunehmend konnte ich mich in meine neue Rolle einfügen – auch wenn es hie und da zu einer kleinen Panne kam. Aber es machte schon mächtig Spaß, mit diesem Kerl von Mannsbild zu spielen, als ob er keinen eigenen Willen hätte und nur ein Spielzeug sei. Ein Spiel, das mächtig zu Kopf steigen konnte … wenn man nicht aufpasste.
Nun waren wir auf dem Weg zum nächsten Punkt, den ich mir in dieser Sklavenprobe vorgenommen hatte. Und irgendwie amüsierte ich mich während der Fahrt prächtig, dass der liebe Klaus so ganz und gar nicht wusste, was gleich auf ihn zukommen würde...
Irgendwann meldete sich mein Handy. Ich schreckte regelrecht hoch, so tief war ich in meine Gedanken versunken. Schnell einen Blick aus dem Fenster. Wir waren gerade vor dem Irschenberg. Ich schaltete durch und hatte dann meine Freundin Carla an der Strippe. »Hallo Süße … was gibt es denn?«
»Wann kommt ihr denn zum Kaffee?«, wurde ich gefragt.
Ich sah kurz auf die Uhr. »Wir sind schon unterwegs. Schätze, so in spätestens einer halben Stunde sind wir da! Wenn es keinen Stau gibt! Sind die anderen schon da?«
»Bis auf Margit, ja … Maria und Melanie sind schon ganz aufgeregt, wen du uns mitbringst! Aber ich habe ihnen kein Wort von deinen Plänen verraten.« Sie kicherte und fragte dann ganz entgeistert: »Und der will uns wirklich bedienen, wie ein richtiger Butler?«
»Ja …«, sagte ich langgezogen und warf Klaus einen schnellen Seitenblick zu. »Mein Sklave kann es kaum mehr erwarten, uns zu Diensten zu sein! Es wird sich schnell herausstellen, wie weit es mit diesen Fähigkeiten her ist bei ihm … bereite schon mal alles vor! Wir sind bald da!«
»Du und deine verrückten Ideen … so etwas kann wirklich nur dir einfallen! Was wäre denn gewesen, wenn ich bei deinem Spielchen nicht mitmachen würde?« seufzte sie, ziemlich angespannt, wie mir schien.
»Dann hätte ich mir etwas anderes überlegen müssen...«
Ich erwiderte den schnellen Seitenblick, den Klaus mir zuwarf, betont cool.
»Ist ja egal – du hast es ja wieder mal geschafft, mich in eine deiner Geschichten mit reinzuziehen!«, stöhnte meine Freundin – und ich konnte mir dabei richtig vorstellen, wie sie gerade aussah. Schlicht und einfach entnervt und ungläubig – wie immer, wenn ich ihr solche Sachen präsentierte. Es hat schon was für sich, wenn man solche Freundinnen hat, wirklich! Man kann sie nämlich zu jedem Scheiß überreden …
»Ach … etwas würde mich noch interessieren! Wie soll ich seine Anwesenheit den anderen erklären?«
Fast hätte ich lauthals losgelacht. Über das Problem hatte ich mir auch schon meine Gedanken gemacht.
»Sag ihnen einfach, er ist ein Bekannter von mir – oder von meinem Bruder, der eine Wette verloren hat und sie nun auf diese Art und Weise einlösen muss! Das nehmen sie uns sicher ab...«
»Na, hoffentlich!« Carla war nicht ganz wohl zu Mute, das hörte man regelrecht! Aber ich denke, das lag eher daran, dass sie mir nicht so recht traute!
Ich beendete das Gespräch und sah ihn dann an.
»Du hast es gehört … wir werden bereits erwartet!«
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Von einer Sklavin, die versuchte, eine Herrin zu sein. Sie wechselt die Seite und findet Gefallen an dem scheinbar zunächst nur als Abenteuer geplanten Spiel.
Die Sklavenprobe (Teil 2)
Von einer Sklavin, die versuchte, eine Herrin zu sein. Wer im ersten Teil der Geschichte noch glaubt, die Sklavin sei es, die ihre Probe zu bestehen habe, wird sicher im zweiten Teil seine Meinung ändern.
Von einer Sklavin, die versuchte, eine Herrin zu sein. Und eine Wendung, die niemand erwarten wird – die auch irgendwie einen bittersüßen Nachgeschmack hinterlässt. Denn Hochmut kommt stets vor dem Fall.
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15.10.2025 um 13:23 Uhr
Wow, was für eine Entwicklung, eine wirklich heiße Story. Man merkt aber auch, dass sie damit kämpft, ihm nicht zu verfallen.
Klaus macht seine Sache gut, nutzt seine Chance selbst dann, wenn ihm eine empfindliche Strafe droht.
Wie schon beim vorangegangenen Teil bin ich wirklich gespannt, wie es weitergeht.
Danke, für tolle Zeilen.
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