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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Begegnung im Park

Eine BDSM-Geschichte von Xentaur.

Lady Lisa und ich hatten uns im BDSM-Chat kennengelernt, auf Anhieb gut verstanden und von da an öfter online verabredet. Dabei hatten wir uns über das Thema und auch über Hobbys und Vorlieben ausgetauscht, von Ängsten und Tabus berichtet. Bei unseren Gesprächen war ein mentales Band entstanden. Wir hatten viele Dinge gemeinsam und sie war neugierig darauf, mich persönlich kennenzulernen. Für die erste Begegnung wählte sie einen Brunnen in der Nähe des Stadtparks als Treffpunkt. 

Da ich Lisa ein Bild von mir geschickt hatte, war sie sicher, dass sie mich erkennen würde. Dass ich sie erkenne, sei daher nicht notwendig.

Es würde meine erste reale Begegnung mit einer dominanten Lady werden und ich war etwas aufgeregt.

 

Zum vereinbarten Zeitpunkt betrat ich den Platz vor dem Park. Es war ein schöner Frühsommerabend, angenehm warm, man konnte die Vögel zwitschern hören und die nahen Parkbäume warfen lange Schatten auf den Platz. Ein paar Leute saßen auf den Betonpollern um den modernen Springbrunnen und genossen die Wärme und die Sonne. Manche leckten Waffeleis von der nahen Eisdiele.

 

Ich konnte unter den anwesenden Frauen niemand entdecken, der so aussah, wie ich mir eine dominante Lady vorstellte.

Ich setzte mich auf einen freien Betonklotz und wartete, überlegte, wie lange sie mich wohl warten ließe, ob sie wohl überhaupt käme.

Vielleicht war das Angebot, sich zu treffen, nicht ernst gemeint? Nein, ihre Messenger-Nachrichten und Chatbeiträge hatten sich echt und authentisch angefühlt.

Ich war mir sicher, sie würde kommen. Wie sie wohl aussah? Ich stellte sie mir dunkel vor, schwarze Haare, bestimmt in schwarzer Kleidung. Braune Augen mit strengem Blick.

 

„Hallo!“

Eine Frauenstimme riss mich aus den Gedanken.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Xentaur

Autor.

08.05.2021 um 08:43 Uhr

Liebe Leser,

Vielen Dank für euere freundlichen Anmerkungen. Ich hab in den letzten 5 Jahren mehrere Geschichten um Lisa geschrieben. Ich werde sie nach und nach überarbeiten und hier einstellen.

06.05.2021 um 23:05 Uhr

Netter Anfang, kommt noch mehr?

05.05.2021 um 08:38 Uhr

Mir gefiel die Geschichte sehr gut, Lisa ist ein spannender Charakter.

04.05.2021 um 16:31 Uhr

Nette Geschichte

Ronja

Autorin.

02.05.2021 um 21:40 Uhr

Eine nette Anekdote eines ersten Treffens. Mit deinem angenehmen Schreibstil lässt du den Leser daran teilhaben. Am besten gefällt mir, dass die Femdom nicht dem üblichen Klischee entspricht und ihren vollkommen eigenen kreativen Stil hat.

02.05.2021 um 21:22 Uhr

Eine schnell und leicht gelesene Geschichte. 

So wie sie geschrieben ist wirkt sie sehr realitätsnah, 

wenn nicht sogar nach einem persönlichen Erlebnis.

Diese Lady klingt nach einem sehr interessanten und kreativen Charakter.

Die Kunst sich alles mögliche zu nutze zu machen,

kann jemanden auch gefährlicher machen, als man denkt!

Wäre spannend, wenn es eine Fortsetzung gibt, wohin die Reise geht. 

02.05.2021 um 12:30 Uhr

Ich mag Menschen, denen man bestimmte erotische Neigungen nicht ansieht, weil sie äußerlich in keinster Weise den gängigen Klischees entsprechen. Von daher finde ich Lisa total interessant, auch wenn ihre weibliche Dominanz generell nicht "mein Ding" ist.

Auch die Frühlungsatmosphäre und die Stimmung im Park hast Du toll eingefangen und das mit relativ wenig Sätzen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Und ich sehe sie, wie andere hier, auch als Teil von etwas Größerem. Es wäre schön, irgendwann noch mehr von den beiden zu lesen.

Tek Wolf

Autor.

02.05.2021 um 10:52 Uhr

Ich schließe mich Mia Victoria an. Die Geschichte ist leicht und angenehm zu lesen. Das hat mir sehr gefallen. Vielleicht gibt es ja bald eine Fortsetzung. Danke für die Geschichte.

Meister Y

Autor. Förderer.

02.05.2021 um 09:33 Uhr

Guten Morgen Xentaur, ja, das erste Mal real, das ist etwas ganz besonderes. Genau diese Atmosphäre, diese Momente des Abtastens hast Du eingefangen. Ich mag Lisa, die unscheinbar daherkommt und es dann mit Kleinigkeiten schafft, klar zu stellen wer der dominante Part ist und wie Unterwerfung aussehen muss. Schön, dass Du versuchst, keine Klischees zu bedienen sondern eine einfache Alltagssituation erzählst, die Außenstehende wohl niemals als das wahrgenommen hätten, was sie vielleicht ist. Der reale Beginn einer D/S-Beziehung.

Danke für gelungene Zeilen beim Sonntagsfrühstück.

02.05.2021 um 05:34 Uhr

Ein nettes Geschichtchen, dem für mich jedoch etwas der Zug fehlt. Das liegt vor allem an dem "ein paar Vorbemerkungen muss ich wohl machen"-Anfang. Einzig erwähnenswerte Information, die ich aus ihm ziehen kann, ist, dass die beiden handelnden Personen sich in einem BDSM-Chat kennen gelernt haben. Das lässt sich zu jeder Zeit in einem Nebensatz einfügen. - Also, sollte die Geschichte entweder da beginnen, wo es wirklich los geht (Protagonist sitzt auf Betonklotz und wartet), oder dieser Anfang sollte szenisch aufgelöst werden, in dem die Behauptungen (mentales Band geknüpft, Austausch von Vorlieben, etc.) in einem Chatgespräch gezeigt werden (von wegen "show, don't tell). Denn obwohl angeblich schon von Ängsten und Tabus gesprochen wurde, beginnt der Dialog von Lisa und Lars bei der grundlegenden Unterscheidung zwischen Sklave und Sub und ob Lars schon reale Erfahrungen hat. Da frage ich mich schon, über was die im Chat so gesprochen haben? ... nur mal so als Gedanke: Wenn er mit seinen Erfahrungen etwas geschwindelt hätte, damit er endlich seine ersten realen Erfahrungen machen kann, wäre seine Aufregung, erstens, noch größer und, zweitens, für den Leser viel besser nachzuvollziehen und damit kommt dann auch Zug in so eine kleine Geschichte.

Und eine Kleinigkeit noch: Den Äußerlichkeiten von Lisa konsequent zwei Attribute zuzuordnen (sandfarbenen knielangen - schulterlangen dunkelblonden) wirkt etwas steif.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.