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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Jackie & Sam in: Dreckskerl

Eine BDSM-Geschichte von the dark poet

Vorspiel

Schnell das Ticket abstempeln und rein in die U-Bahn, Feierabend für heute. Der Freitag hat sich bis zum Nachmittag wie Kaugummi gezogen. Dem Wochenende entgegen zu fiebern hat auch nichts besser gemacht. Heute Abend ist es soweit, mein träger kleiner Sam ist fällig. Er weiß es nur noch nicht. Das schnuckelige Dummerchen.

Es wird Zeit, dass ich die Initiative ergreife. Auch wenn es anders herum wünschenswert wäre. Ach, seufzen und durch. Im Grunde mag ich es ja, die Fäden in der Hand zu halten. Ach was, nicht bloß die Fäden.

Grinse ich gerade dämlich inmitten des Bahnabteils in die Menschenmenge?

Pralles nacktes Fleisch in Action flimmert auf dem Monitor, ebenso prall steht das Fleisch in seiner rechten Hand. Sammy ächzt und stöhnt, aus den Lautsprechern klingen leises Wimmern, Schmerzensschreie und das Knallen einer Peitsche. Die Balkontür knarzt nur wenig lauter, das Schleichen nackter Fußsohlen ist dagegen überhaupt nicht zu hören. Überdeutlich ist allerdings seine Reaktion, als Jackie ihm von hinten auf die Brust fasst, einen Nippel zwickt und „Erwischt, du Ferkel!“ ruft.

Erschrocken zuckt Sammy zusammen, reißt mit der Hand die halbvolle Colaflasche vom Schreibtisch, dreht sich auf dem Stuhl etwas zu Jackie herum und stößt sich dabei das Knie am Tischbein. Wie ein begossener Pudel starrt er seine Nachbarin an, aus dem Lautsprecher tönt ein vorgetäuschter Orgasmus.

„Verdammt nochmal, Jackie!“ Der Versuch eines kräftigen Ausrufes der Entrüstung verkommt in heiserem Gestammel. „Du kannst doch nicht einfach hier ... ich meine, an sich ja schon, wie sonst auch, aber ...“

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

15.09.2021 um 01:22 Uhr

Sehr geil geschrieben.Kommt evtel noch eine Fortsetzung?

28.07.2021 um 04:10 Uhr

Die Geschichte hat sicherlich Potenzial, leider dieses wurde leider nicht voll genutzt.

Der Schreibstil allerdings hat mir gefallen. 

Danke für´s Teilen.

Meister Y

Autor. Förderer.

29.05.2021 um 15:23 Uhr

Lieber dark Poet,

wirklich erreicht hat mich die Story nicht sorry. Ich kann mit vermüllten Studentenbuden nichts anfangen und weiß auch nicht, wie man sich da wohl fühlen kann. Ab und an habe ich das berufliche Vergnügen, Wohnungen zu betreten, in denen es wirklich lohnen würde Leergut wegzubringen und mal einen Hochdruckreiniger anzuschmeißen, da vermeide ich schon immer, etwas anzufassen oder mich zu setzen. Also Inhaltlich absolut nicht meins!

Aber Lob braucht die Geschichte dennoch, denn stilistisch ist sie einfach fein gemacht und liest sich ohne jedes Stocken. Die kurzen Sätze halten Leserinnen und Leser im Text und werfen wahrscheinlich bei Manchem auch das Kopfkino an.

Wenn also Jackie nicht nur Sam sondern auch dessen Ordnung in den Griff bekommt, wovon ich ausgehe, lese ich gern mehr.

Gregor

Autor.

28.05.2021 um 11:07 Uhr

Gut geschriebene Erotik, klare, schnelle, harte und direkte Sprache, passend zur Szene in seinem Zimmer. Dominanz und Entwicklung in rein verbaler Art durch die Mistress. Greifbare und nachlebbare Emotionen bei ihm. Saubere Sprache, kein Hacken im Text. Eine runde, das Kopfkino bedienende Geschichte mit strukturiertem Ablauf und durchgehender Spannung, die mich im Text hält.

Eine Kleinigkeit, rein persönlich möchte ich aus meiner Sicht anmerken. Einblicke in Denkwelten der Protagonisten wie bei dir am Anfang und Ende der Geschichte (als Vorspiel und Nachspiel benannt) machen es dir als Autor leicht, deine Geschichte dem Leser ein wenig zu erklären, bei ihm Voraussetzungen für den Text zu schaffen, ihm Dinge und Gedanken zu vermitteln. Das ist in Ordnung, aber ich halte das für kein gutes Stilmittel. Schwieriger für einen Autor und besser für seine Kurzgeschichte empfinde ich es, diese Einblicke, Erklärungen und Nachklänge in der Geschichte zu verweben.

Gern gelesen.

† Miamore

Gelöscht.

28.05.2021 um 00:31 Uhr

Gefällt mir von den verwendeten Worten her gar nicht.

Treue Tomate

Förderer.

27.05.2021 um 21:36 Uhr

Die Geschichte liest sich flüssig, Bilder entstehen im Kopf. Und auch, wenn man es sich nicht eingestehen mag, so wird man doch neugierig darauf, wie es weitergeht...

25.05.2021 um 13:44 Uhr

Vielen Dank, poet!

Die Szene muss natürlich nicht eines jeden Geschmack treffen. Meinen eigenen trifft sie auch nur teilweise.

"Zweitens finde ich aber deinen Stil gut, die eher kurzen Satzfolgen perlen flüssig dahin, das liest sich gut!"

Diese Aussage freut mich wirklich sehr und ich empfinde sie als immenses Lob, denn genau diese Lesbarkeit ist mir ausgesprochen wichtig. Danke dafür! )

poet

Autor.

23.05.2021 um 13:49 Uhr

Nur zwei Sätze dazu: Erstens entspricht diese Szene nicht meinem Geschmack, muss sie ja auch nicht. Zweitens finde ich aber deinen Stil gut, die eher kurzen Satzfolgen perlen flüssig dahin, das liest sich gut!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.