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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Der Wunsch

Eine BDSM-Geschichte von Hekate.

Max wünschte es sich. Nicht so, wie man es im Spiel wünscht und versagt bekommt. Er wollte unbedingt. Ich spürte, wie der Wunsch in ihm brodelte, ihn nicht zur Ruhe kommen ließ. Ständig musste er daran denken. Ich auch und es gefiel mir. Max wollte leiden, war unterwürfig, und weil ich ihn wirklich mochte, versagte ich es ihm. Aus meiner Härte zog er seine Qual und seine besondere Befriedigung.

Für mich war es ein interessantes Spiel. Nein, das Wort Spiel beschreibt unser Verhältnis nur unzulänglich. Ich mochte Max, meinen vertrauten Freund. Seine Situation verschaffte mir Macht. Ich war es, die über seinen intimsten Bereich herrschte. Gern sprach ich mit ihm darüber, wenn wir beisammen waren, ein jeder auf seinem Platz. Von meinem Sessel schaute ich zu ihm herunter, betrachtete einige der Striemen auf seinem Rücken und Po, die ich regelmäßig erneuerte.

„Max“, begann ich unseren Dialog. „Was wünschst du dir am sehnlichsten von mir?“

„Dass Sie mir den Peniskäfig abnehmen, Herrin.“

„Warum sollte ich das tun, Max? Wir kennen uns zehn Monate und es war dein Wunsch, dass ich über deine Sexualität herrsche.“ Ich nahm den Rohrstock, zielte, schlug ihm auf die rechte Hinterbacke. „Rede, warum sollte ich das tun?“

„Ich würde gern kommen, nur ein Mal, Herrin, bitte.“

„Der Keuschheitsgürtel hat seinen Namen, weil er den Träger keusch hält. Ein Peniskäfig erfüllt ebenfalls diesen Zweck. Max, dein Peniskäfig ist Grundlage unserer Beziehung. Hast du das vergessen? Schau zurück. Du hast mich angeschrieben und was stand in meinem Profil? Erinnerst du dich? Mein Profil auswendig zu lernen war deine erste Aufgabe. Los, sag es mir, wiederhole den Passus.“

„Wenn sich ein Mann entscheidet, mir als Sklave zu dienen, werde ich ihn keusch halten. Er wird einen Peniskäfig tragen und nur ich besitze den Schlüssel dazu. So stand es in Ihrem Profil, Herrin.“

„Und was ist daran unklar, Max?“ Ich holte aus, schlug ihm auf seine andere Hinterbacke.

„Ich nahm an, dass Sie hin und wieder eine Ausnahme machen, Herrin.“

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

28.02.2021 um 00:05 Uhr

... das lädt für neue Ideen ein. Ich glaube, wenn meine Frau mich keusch halten würde, müsste sie es so machen ...

Ich finde die Story kurz aber dafür sehr ansprechend. Manchmal ist das "Gefühle beschreiben" zu viel, aber hier sehr gut. Die Dame hat dem Max die Zeit bis zum nächsten Jahr aufgezeigt (spricht für dauerhafte Beziehung) und hat sich konsequent durchgesetzt... und das wurde m.E. sehr gut beschrieben. Danke dafür und weiter so.

Lanika

Lektorin. Förderer.

25.02.2021 um 19:03 Uhr

Drachenlady,

Du stößt Dich an meinem Wort Domina und ersetzt es durch FemDom. Ich möchte das Wort Domina zurücknehmen, da es missverständlich ist. Ich hatte wirklich nicht an eine Prostituierte gedacht, sondern der Lateinvokabel entsprechend an eine Herrin. In der Geschichte geht es um eine einvernehmliche Beziehung. 

Trotzdem bleibt mir das Ganze fremd. 

 

Ich werde mehr auf sprachliche Genauigkeit achten.

dienerin

Autorin. Förderer.

25.02.2021 um 17:14 Uhr

Eine eigenartige Geschichte

Ich habe sie gelesen und war kritisch, da ich vorher schon die Kommentare gelesen hatte.

Sie ist streng mit ihm.

Er hat zu kämpfen.

Und ist bereit es für sie aufzugeben, sich an die Keuschheit zu halten.

Ich mag Keuschhaltung und ich weiß dass ich ab und zu meinen "Druck" ablassen muss.

Das es gut ist, wenn ich ab und zu einen Orgasmus haben darf.

Ich kann daher seinen Wunsch verstehen, aber auch, dass er aufgibt.

Dass sie ihm dann den Orgasmus verschafft, finde ich ein sehr stimmiges Vorgehen und Geschenk.

Die Geschichte ist vielleicht anders als viele andere Geschichten hier, aber sie zeigt etwas von Vertrauen, von Gehorsam, von Unterwerfung und von damit umgehen.

Mir hat die Geschichte gefallen.

Drachenlady

Autorin. Förderer.

25.02.2021 um 14:36 Uhr

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Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

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24.02.2021 um 23:52 Uhr

Eine schöne Geschichte aus weiblich-dominanter Sicht. Hart und doch liebevoll. Ich habe es gerne gelesen, selbst wenn dauerhafte Keuschhaltung nicht meine Spielwiese ist, auch wenn es im Kopfkino so vieler Subs vorkommt. Da würde ich mich zu sehr in meinen Möglichkeiten beschränkt fühlen. Aber eine kleine Weile...

24.02.2021 um 04:39 Uhr

Anregend und romantisch zugleich. Eine wunderbar gelungene Mischung, die zu einer atmosphärischen FemDom Geschichte wurde.

Für mich nicht nur inhaltlicher, auch sprachlicher Flow.

Vielen Dank dafür.

22.02.2021 um 23:31 Uhr

Sie hätte gern etwas länger gehen können. Dies ist als Lob gedacht, wenn ich mir das als Sub erlauben darf.

Lanika

Lektorin. Förderer.

20.02.2021 um 21:29 Uhr

In den letzten Tagen wurde hier auf den Schattenzeilen darüber nachgedacht, wie man mit Geschichten umgeht, die nicht gefallen und ob und was man dazu schreiben darf.

Ich hab mit dem Inhalt Probleme. Zu hart, zu viel Sex, zu wenig andere Handlung, zu viel Demütigung. Muss die namenlose Domina so grausam und hart sein? Muss sich Unterwerfung wie Hilflosigkeit anfühlen? 

Es ist nicht meine Spielart. Aber  es geht mir beim Lesen nicht um sexuelle Erregung oder Kopfkino. Mir ist die Denkweise der Frau fremd und ich kann mich nicht in die Geschichte einfühlen.

Durch die emotionale Komponente hebt sich diese Geschichte von anderen Femdomgeschichten positiv ab. 

Sprachlich ist das ganze ohne Stolperstellen und gut lesbar. Eine Konzentration auf das Wesentliche, ohne Ausschmückung ohne Raumbeschreibung, ohne Beiwerk, ohne Personenbeschreibung. Mit diesem Verzicht geht die Möglichkeit, die Personen durch Individualität zu kennzeichnen, verloren. Und schon ist man dicht am Klischeehaften.

Als Höhepunkt sehe ich die Liebeserklärung. (Der Satz danach ist zu viel und unnötig.) Mich lässt der Text ratlos zurück, da ich diese Geschichte und Liebe in meinem Denken nicht zusammen bringen kann. Dieser Denkanstoß ist das, was ich von der Geschichte mitnehme.

Danke für den Text.

20.02.2021 um 15:18 Uhr

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poet

Autor.

20.02.2021 um 10:38 Uhr

Tut mir Leid, aber dieser Text ist mir zu “flach”, will heißen eine reine Schilderung sexueller Handlung ohne Charaktere, ohne Spannungsbogen. Nicht meins!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.