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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Ruhe und Unruhe

Eine BDSM-Geschichte von dienerin.

Diese Geschichte erreichte Platz 3 im Schreibwettbewerb "Grenzen" (Link).

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So unruhig hatte er sie noch nie erlebt. Sie konnte gar nicht stillhalten. Schon, dass sie ihn bat, mit ihr eine »Session« durchzuführen, war eigenartig. Das passte nicht zu ihr. Sonst wusste sie, dass er den Zeitpunkt vorgab, wann er etwas von ihr wollte oder wann sie etwas zu tun hatte, für ihn. Sie wollte es so, sie beide wollten es so. Er hatte die Macht, über sie. Sie hatte sie ihm gegeben. Und das war genau das, was für beide den Reiz ausmachte.

Umso mehr war er irritiert, dass sie sich etwas wünschte. Da es so ungewöhnlich war, hatte er ihr aufgetragen, sich in ihrem Spielzimmer vorzubereiten und auf ihn zu warten. Sie sollte ihm durch ihre Vorbereitung zeigen, was sie von ihm heute brauchte. Damit wollte er ihr auch die Möglichkeit geben, schon ein wenig runterzukommen.

Aber das hatte nicht geklappt. Als er den Raum betrat, war sie nicht wie erwartet in die Wartestellung gegangen, sondern rannte wie ein aufgescheuchtes Huhn hin und her. Also nahm er sie erst mal in den Arm. Und dann flüsterte er ihr zu, dass er sich nun um sie kümmern werde. Sie hätte nichts weiter zu tun als still zu sein. Er wolle nichts von ihr hören.

Aber auch das gelang ihr heute nicht. Sie wollte noch so viel fragen, sagen und stöhnen. Sie war total unruhig.

Irgendwann hatte er die Faxen dick. Er war selten aus der Fassung zu bringen, aber heute hatte sie es geschafft. Er schnappte sich die Lederriemen und nahm die Sprossenwand zu Hilfe. Er fixierte sie so daran, dass sie bewegungsunfähig wurde. Mit einem Knebel verschaffte er auch ihrem Mund Ruhe.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

dienerin

Autorin. Förderer.

12.08.2020 um 20:13 Uhr

Danke Biggi Dunkelseele,

für deinen Kommentar

Ja, Leben

John Lennon hat mal gesagt:

Leben ist das was stattfindet, solange du noch an der Planung arbeitest

Gruß Dienerin

† Biggi Dunkelseele

Gelöscht.

07.08.2020 um 22:54 Uhr

Klingt sehr realistisch, nicht so abgehoben, bis auf die Umstände, die sich ein Herr so auch erst mal schaffen muss, denke ich. Aber zeigt halt, wie sehr auch so ein Leben dann wohl Alltag ist. Und vielleicht auch eine Art Therapie bzw. Ausbildung bzw. wachsen.

dienerin

Autorin. Förderer.

11.06.2020 um 21:15 Uhr

Danke lanzarota

für deinen Kommentar

07.06.2020 um 01:14 Uhr

in die GEmütszustäne gehend. Das Dienen wird sehr gut beschrieben. da hat es viele Sterne verdient!

17.05.2020 um 18:37 Uhr

Hallo Dienerin.

Ich möchte mich auch wiederum bei dir bedanken. Ich bin hoch erfreut, und fühle mich geehrt, das ich durch meine Kommentare eine Reaktion von dir erhalten habe und die Bestätigung, das sich andere über sie freuen und hoffe natürlich das es nicht nur dir so ergeht. 

Marinko

dienerin

Autorin. Förderer.

17.05.2020 um 15:30 Uhr

Danke Marinko Buchte

für deinen feinfühligen Kommentar.

Du hast die Geschichte gut verstanden und das drückt dein Kommentar auch aus.

Ja, ich verwende bewusst das Wort "Menschen".

Das drückt auch für mich sehr viel aus.

Dir nebenbei ein herzliches WIllkommmen

und mache gerne so weiter mit deinem Kommentieren.

Ich habe den einen oder anderen deiner Kommentare mit Freude gelesen

Dienerin

16.05.2020 um 08:59 Uhr

Ich bin der Meinung, die Geschichte zeigt eine sensible, gefühlvolle Frau, die es auf die Palme bringt, wenn Menschen einen gewissen Schritt zu weit gehen. Ich hatte den Eindruck bzw. Verdacht, das diese Menschen für sie kein Dreck waren, oder vielleicht aber auch, das es die private Seite war, und es kein Arbeitsteschnicher Streit war. Und das wegen dem Satz den du geschrieben hast, in dem du meines Erachtens, das Wort "Menschen" nicht ohne Grund verwendet hast.

Der Rest der Geschichte zeigt für mich auf Unterhaltsame Art und Weise das es Menschen gibt, die sich durch SM beruhigt bzw. durch einen Dominanten Partner geborgen fühlen. Es/Er ihnen hilft mit ihren Gefühlen zurechtzukommen. Klasse Geschichte. Gut geschrieben.

dienerin

Autorin. Förderer.

14.04.2020 um 21:38 Uhr

Ich bin nicht die erste, die es feststellt und nicht die letzte, die es kommentiert.

Die konstruktive Kritik ist, wenn sie ernst genommen wird, hilfreich um sich beim schreiben zu verbessern.

Auch ich lese Geschichten und mag sie oder mag sie nicht.

Hilfreich ist es, zu wissen, warum jemand an einer Geschichte etwas nicht gefällt oder warum es gut gefällt.

Ich danke allen, die Geschichten lesen und bewerten und sagen was ihnen daran gefällt oder woran sie sich gerieben haben.

Schade finde ich, dass es Lesende gibt, die Geschichten abwerten ohne zu hinterlassen, was sie schöner gefunden hätten.

Wie gesagt, ich bin nicht die erste die es feststellt und nicht die letzte, die dazu etwas sagt, aber ich wollte noch mal daran erinnern.

Ich mag konstruktive Kritik, wenn sie ernsthaft gemeint und freundlich geschrieben ist.

Ich mag diese Art von Kritik mehr als einfach nur eine "Note" ohne zu wissen, wie es dazu kommt.

In diesem Sinne, gutes lesen und bewerten

Und viel Freude hier.

dienerin

Autorin. Förderer.

14.04.2020 um 21:31 Uhr

Ganz herzlichen Dank hanne

für deinen schönen Kommentar zu meiner kleinen Geschichte.

Du hast es geschafft mich damit zu berühren und zum schmunzeln zu bringen und du hast mir deutlich gemacht, wie gut du die Geschichte verstanden hast und die darin handelnden Personen.

Ich freue mich sehr.

hanne lotte

Autorin. Lektorin.

14.04.2020 um 15:56 Uhr

Liebe dienerin

wie deine Protagonistin bin ich hin- und hergerissen, allerdings nicht zwischen Ruhe und Unruhe, sondern zwischen Ernst und Schmunzeln.

Du lässt uns an der Innensicht einer Frau teilhaben, die sich quält, aber doch noch immer weit genug neben sich stehen kann, um das Gesamtbild zu sehen. Die sich ernst nimmt, aber nicht über die Dinge stellt. Das gefällt mir.

Vor allem sprachlich wechselst du immer wieder zwischen ernsthaft „Der Beruf fraß sie gerade auf ...“ und locker leger „Er hatte die Faxen dick.“ Damit gelingt dir eine schöne Mischung zwischen dem Bedürfnis, sich zu erklären und der Fähigkeit, sich nicht so bierernst zu nehmen und allem auch die humorvolle Seite abzugewinnen.

Gerade deswegen nehme ich dir auch ab, dass der Dom richtig handelt, indem er sie ausbremst. Er kann ihre Probleme nicht lösen, das muss sie selbst tun. Er kann den Fokus neu justieren und dafür braucht es Zeit.

Danke für Exerzitien an Sprossenwand und Sauerland

hanne

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.