BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Wundersame Wendung

Eine BDSM-Geschichte von Ambiente.

Geschäftig liefen die Menschen durch die Straßen. Die letzten Weihnachtseinkäufe wurden getätigt. Schade war nur, dass der vor wenigen Tagen gefallene Schnee anfing, aufzutauen und sich hässliche Pfützen bildeten. Die meisten Menschen kümmerte das nicht, denn alle waren eifrig bemüht, ihre Besorgungen noch rechtzeitig zu erledigen. Kaum einer schlenderte, alle eilten von hier nach da.

Nicht alle, denn da war eine junge Frau, die ziellos durch die Straßen ging und bewusst die überfüllten Geschäftsstraßen mied. Für sie gab es kein Weihnachten, denn Weihnachten war etwas für Familien oder Paare. Aber für sie war das alles vorbei. Ein Unglück hatte ihr gewohntes Leben zerstört, ihr den geliebten Mann von der Seite gerissen. Ein alter Mann hatte einen Unfall mit dem Auto verursacht und damit ihren Peter getötet. Obwohl es schon fast ein Jahr her war, saß der Schmerz wie ein Eiswürfel in ihrer Brust fest. Alles um sie herum schien kalt und leer. Alle Gefühle waren in ihr wie eingefroren.

Ein paar Straßen weiter verließ ein gutgekleideter Mann das Geschäft eines Herrenausstatters. Er hatte seine Bestellung abgeholt und freute sich, dass sich seine Wahl wieder als hervorragend herausgestellt hatte. Diesmal waren es ein Anzug mit Glanzrevers und ein mitternachtsblaues, edles Hemd, welches die Exklusivität des Anzuges noch unterstrich. Beides hatte er sich für ein ganz besonderes Event am Silvesterabend anfertigen lassen. Die Veranstaltung war nur Mitgliedern des „Zirkels“ vorbehalten. Er selbst gehörte diesem elitären „Zirkel“ seit Bestehen des Kreises an.

 

Mit dem Kleidersack in der Hand ging er zum nahegelegenen Parkplatz und stieg in seinen Aston Martin. Wenige Augenblicke später bog er in eine Straße ein und übersah die große Lache aus Schmelzwasser. Sein Wagen erwischte sie voll, löste eine Spritzwasserfontäne aus und übersprühte damit eine Fußgängerin, die erschrocken zurückwich. Aber es war zu spät, sie war von dem schmutzigen Wasser völlig durchnässt.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.02.2019 um 18:15 Uhr

Vielen Dank für diese wunderschöne romantische Geschichte, die mich zum Lächeln und Träumen bringt.

06.01.2019 um 02:02 Uhr

Eine sehr schöne Geschichte zum Feierabend.

Sehr schön geschrieben, es liest sich sehr angenehm.

Signatur

... stille Wasser sind tief... ... manchmal Abgrundtief

02.01.2019 um 12:14 Uhr

Sehr schön geschrieben.

Quälgeist

Autor.

23.12.2018 um 20:28 Uhr

Ich liebe auch Märchen, deshalb hätte es auch ein Jaguar E Roadster sein können. Dafür finde ich den Namen 'Amelia' so schön geheimnisvoll. Er erinnert mich an die 'Angelique' Filme der 60er, in denen die Hauptdarstellerin sich immer der Vereinnahmung als Sklavin im Orient zu erwehren hatte. Schön nicht nur zur Weihnachtszeit. Danke!

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

23.12.2018 um 17:37 Uhr

Märchen mag ich, besonders in der Weihnachtszeit. Dieses Märchen ist für Erwachsene geschrieben. Die seelische Heilung der Amelia durch die besondere Art des Adrian gehört zum Märchen, denn Märchen enden gut. Aber auch außerhalb der Märchenwelt glaube ich an die Heilung eines Leides mittels Überlagerung durch stärkere Gefühle. Ich habe mich über Stil und Ablauf der Geschichte gefreut, mag die Sorgfalt bei Rechtschreibung und Grammatik.

Treibholz

Autor.

23.12.2018 um 00:37 Uhr

Sehr stimmungsvoll geschrieben, besonders gefällt mir die gelungene Beschreibung des Ambientes und die perfekt inszenierten Perspektivwechsel. Wie in einem Film, der einen in die Handlung hineinzieht. Nur einen Handlungssprung zum Anfang hätte ich zu kritisieren, als sie sich zu plötzlich im Wagen zum Angelo's Restaurant befinden.

Ist etwas wie das Märchen von Aschenputtel, in dem die Protagonistin eine ihr zuvor vollkommen unbekannte Welt enddeckt, nur auf eine besondere Art und passend für die heutige Zeit.

20.12.2018 um 02:33 Uhr

Was eine Pfütze alles bewirken kann...

Sehr schön und einfühlsam beschrieben, die Lücken gut gewählt, die Menschen nicht überzeichnet.

Ein Anzug für einen speziellen Abend? Aber sicher, ich trage doch nicht zwei Silvester hintereinander das gleiche Gewand...

macht wirklich Lust auf eine Fortsetzung, danke fürs mitlesen dürfen

19.12.2018 um 12:35 Uhr

Der Romantiker vom Dienst... Meister Y... hat mir quasi die Worte vorweg genommen.

Das macht die innere Prinzessin so richtig glücklich.

Signatur

Ein gewisses Maß an Dunkelheit ist notwendig, um die Sterne zu sehen.....

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

15.12.2018 um 19:38 Uhr

geändert am 15.12.2018 um 20:09 Uhr

Liebe @Ambiente:, hach wie schön. Eine Geschichte, die das Romantikerherz schlagen lässt...

Ungemein viel Stil, ungemein viel Ambiente, ungemein viel Charme hast Du in diese Zeilen gelegt. Ein Hauch James Bond, ein bisschen Pretty Woman, ein wenig Dornröschen, einfach eine Geschichte zum Träumen, in der ein trauriges Jahr bei Deiner Protagnonistin zu Ende geht, sozusagen ein neues Zeitalter im Leben anbricht.

Manchmal sind es genau diese Zufälle, vermeintliche Ungeschicktheiten, die den Beginn von völlig Neuem darstellen. Das dies alles im Reiche der Reichen spielt, dass wir Einblick in einen besonderen Zirkel bekommen, macht für mich die Sache rund. Du malst mit Worten üppige Bilder, führst uns ein Paar vor Augen, dass dank ihm im Luxus schwelgen kann, lässt uns ein wenig träumen - Dankeschön .  

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Ambiente

Autorin. Fördermitglied.

15.12.2018 um 14:34 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

in meine Gedanken ist dieser Zirkel eine Gemeinschaft von Menschen, die eine Möglichkeit gefunden haben, ihre Neigungen in einem stilvollen Ambiente auszuleben. Adrian ist von Anfang an dabei und es wird jedes Jahr für diese Veranstaltung einer der ihren gewählt, der die "Sklavenversteigerung" leitet. In diesem Jahr ist es eben Adrian. Im nachhinein betrachtet, hätte ich das in die Geschichte mit einbinden sollen.

Aber wie es bei mir öfters passiert, galoppieren meine Gedanken schneller als die Finger die Story tippen können und so ist es mit mir durchgegangen.

Signatur

wir lesen uns Ambi

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