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VerschmerzBar. Bin ich Sub - und wenn ja, wie viele?

von Schattenwölfin

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

04.02.2017 um 19:14 Uhr

Hallo Schattenwölfin ,

mir gefällt was und wie Du schreibst .

Für mich ist das ein neues Thema im Leben und ich  finde es total interessant , etwas über die verschiedenen Meinungen und Ansichten dazu zu erfahren .

Danke !

Grüße v. Amazonas

leni

Autorin.

22.01.2017 um 04:14 Uhr

Der Text hat mich zum Nachdenken gebracht, so auch die anschließenden Kommentare. Wie bereits gesagt wurde, ich schätze die Toleranz hier auf auch sehr. Man darf sein wie man ist. Und am Ende spielt es doch keine Rolle, wo man sich genau einordnet oder in welche Schublade man gesteckt werden würde. Hauptsache für einen selbst fühlt es sich richtig an, so wie man ist.

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

20.01.2017 um 19:22 Uhr

Ich bin Sub (muss ich das jetzt klein schreiben?), vielleicht auch Teilzeit-Sub, weil irgendwann muss ich auch arbeiten. Oder Wunschzettelsub, weil - Wünsche habe ich durchaus. Für noch mehr D/s sind die Kinder einfach zu oft zu Hause, c'est la vie. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof, aber petplay mag ich sowieso nicht.

Ein bisschen SM ist sicher auch immer dabei, denn nur beseelt erscheint mit/ uns nicht ausreichend erregend. Aber die Frage nach dem rechten Maß haben wir noch lange nicht beantwortet. 

Eingefleischt? Ach nö, das is mir zu absolut und klingt nach Anstrengung und wenig Spaß.

Aber ja, ich unterwerfe mich, ab und zu ist Überwältigung ganz spannend, aber auf Dauer echt anstrengend und dem Interieur abträglich. Und ifgendwann ist ja auch die längste Navht zu Ende.

Es sind die ehemaligen Latzhosen-Frauen, die drei Jahrzehnte ihre Sexualität politisiert haben, ihre Partner verkümmert haben, und im Klimakterium aufwachen und denken: Da war doch noch was!  ...

Das gefällt mir.  

Mal abgesehen von der Latzhose ... hatte ich nicht, waren auch nur zwei Jahrzehnte, und nein, nicht politisiert, nur einfach anderes zu tun, also meistens wir beide, man passt sich da an. Und er kann selbstständig einkaufen. Kein Birkenstock. Die Idee mit der Rute kam von ihm. Nur die mit den Lederfesseln von mir. Aber sonst passt das wirklich gut und hoch lebe das Klischee und alle alten Patriarchen. 

Liebe Wölfin, ich konnte deine Gedanken gut nachvollziehen, das spricht doch für eine gute Sortierung. Du hast mir Stoff zum Nachdenken gegeben, zum mich finden und einordnen ... auf mich passt unsortiert dann eher ... aber jetzt bin ich wieder ein Stück weiter.

Danke und Gruß

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

20.01.2017 um 14:06 Uhr

Gut geschrieben und viele Dinge sind auch ein schöner Denkanstoß. Danke!

Ich würde aber keine Anweisungen in den Papierkorb schmeißen und finde die beschriebene Situation reizvoll. Weil ich dem Befehl folgen müsste, obwohl ich das, was ich tun soll, nicht besonders "kreativ" finde. Mein d/s beinhaltet, dass ich solche Dinge erleide, über mich ergehen lasse. Vielleicht hat er das sogar absichtlich so angeordnet, weil er weiß, dass es mir nicht passt oder widerstrebt? Ich bin sein, ich unterliege seinem Willen und will(!) mich auch so verhalten.

Aber wie es in den Kommentaren auch erwähnt wird, jeder hat seine Facette und Schubladen sind falsch am Platz.

Viele Grüße

tina

Gregor

Autor.

29.11.2016 um 21:40 Uhr

Super gezielt, astreiner Blog, danke, Schattenwölfin!

Wer eine Frage stellt, bekommt zehn Antworten. Jede ist richtig und falsch. Es wird ganz furchtbar, wenn zu viel gefragt wird. Dann sengt die Definitionssonne die Partner aus, sie werden Dörrobst. Das endet im Fiasko, in schmerzhafter, trockener Reibung.

Vorher aber beginnt es ganz harmlos.

Wer bin ich? Was bin ich? Wie definiere ich mich? Und ganz wichtig, wie muss mein Partner sein? Trenne ich ausreichend Alltasdominanz von Privatdevotismus? Habe ich die korrekte Wortwahl drauf? Wie kleide ich mich? Welche verdeckten und offenen Zeichen meiner Neigung trage ich? Wie rede ich, welche Körperhaltung ist angemessen, in welchem Chat bin ich zu welcher Zeit? Wo gehe ich hin und wo nicht?

Vor lauter Reden und Beteuern und Definieren und Klären und Diskutieren und Beharren und Klarstellen und Voraussetzen und Selbstanalysieren und Fremdanalysieren und Lösungsorientieren verschwindet das Wesentliche, der Spaß!

28.11.2016 um 00:34 Uhr

Sub sein kann ganz unterschiedlich ausfallen. jeder oder besser gesagt jede Sub  muss ihren eigenen Weg finden.  Das Zwiegespräch mit sich selbst ist aufschlussreich.

22.11.2016 um 22:03 Uhr

Das macht mir als absolute Anfängerin Mut.

Mit dieser sagen wir...kleinen Lockerheit kann ich  mir das auch vorstellen 

18.11.2016 um 11:37 Uhr

Der Text gefällt mir, weil er viele Fragen aufwirft, zu denen ich einige Gedanken äußern möchte:

1. Tod den Schubladen! Was wir alle hier so treiben, lässt sich gewiss nicht in vier Buchstaben pressen. Fragen wie: wann bin ich ein richtiger...halte ich für müßig, denn niemand ist durch Andere definierbar. Ich schätze die wegen der hier spürbaren Toleranz, die eben auch darin besteht, Anderen keine Schablonen überzustülpen. Und der Möglichkeit, offener und kontroverser Auseinandersetzung. Es gibt hier so viele Arten von "BDSM", wie es Mitglieder gibt.

2. BDSM, oder wie immer Ihr es nennen wollt, ist auch etwas hochpolitisches und es kann viel mehr sein als ein Hobby. Seit jahrtausenden, deshalb können wir es kaum sehen,  leben wir in einer Welt in Schieflage, die in allen wesentlichen Bereichen männlich dominiert ist - Patriarchat, Religion, Militär, Kapitalismus. Klingt nach Ökospinner und Latzhose, ist aber bei genauerer Betrachtung erschreckend wahr. Es besteht ein Vakuum an weiblicher Macht. Was ist der IS ohne Frauenverachtung? Daher kann meiner ganz persönlichen Meinung nach "BDSM" auch ein Ausdruck des Empfindens dieser Schieflage sein - und ein Wegweiser heraus.

3. Wenn ich auf die Zeit zurückblicke, in der ich auf der Suche nach der Erfüllung meiner submissiv-masochistischen Phantasien war, sehe ich auch Egoismus und Selbstsucht. Im Grunde wollte ich meine Partnerinnen benützen. Switchen bedeutet - jetzt nur für mich - Einfühlsamkeit, genauestes Studium der emotionalen Landkarte meines Gegenüber, auch eine gewisse Selbstlosigkeit, echten Liebesdienst am Anderen. Es geht nicht primär um die Befriedigung der eigenen Gelüste, sondern um die Freude an der Lust des Anderen.

18.11.2016 um 08:21 Uhr

Danke dir... Das ist zwar recht schwere Kost vor dem Fruehstueck,  das lesen hat sich aber suf jeden fall gewohnt...  Interessant Gedanken mit einem Schuss Wortwitz formuliert...  Danke fürs Teilen 

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

06.11.2016 um 11:05 Uhr

Nachtasou

Beste Wölfin,

...  Du bist Switchophren *g.

Bester Nachtasou,

daran werde ich schwer zu knabbern haben, aber so wortwitzig, wie das daherkommt, habe ich durchaus meine Freude an dieser Aussage.

Dein Kommentar verdient - wie andere -  eine ausführlichere Reaktion, allein fehlt mir gerade die Zeit für eine Diskussion. Der Stollen will gebacken und der ein oder andere Adventskalender befüllt werden ...

Aber 2017 ist ja auch noch ein Jahr

Vergnügte Sonntagsgrüße

Wölfin

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

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