Registrieren Login

Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

Social Bondage: Textnummer 1798 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Urheberrecht: Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung darf nur nach Zustimmung durch Jona Mondlicht erfolgen! Mehr dazu ...

Hinweise beachten Inhalt: Blogbeiträge bilden die Meinung der Autorin / des Autors ab. Wir machen uns diese nicht zueigen.

 

Du bist naiv, Sklavin E.

Ein Blogbeitrag von Jona Mondlicht.

Als ich das erste Mal von dir hörte, dachte ich: Wie gut, dass du fragst. Wie gut, dass du dich nicht unreflektiert in ein Abenteuer stürzt, in dem BDSM eine große Rolle spielen wird. Damals dachte ich, du seist eine kluge Frau. Das glaube ich mittlerweile nicht mehr. Ganz und gar nicht.

Ich darf das hier über dich schreiben, denn ich nenne dich weder beim richtigen Namen noch bin ich derjenige, mit dem du kommuniziert hast. Ich könnte also behaupten: Vielleicht meine ich dich ja gar nicht. Aber das würde nicht stimmen. Denn ich meine jeden. Jeden, der sich in die untergeordnete Rolle sehnt und so denkt wie du. Deine Geschichte soll ihnen als Mahnung dienen. Dich selbst kann leider niemand mehr warnen.

Du, E., bist eine junge Frau und wohnst irgendwo in Nordrhein-Westfalen. Dein Leben hat dich mit einer submissiven Neigung beschenkt und du hast beschlossen, dich endlich darauf einzulassen. Deswegen wurdest du Single. Denn deine Beziehung zerbrach daran. Dein Partner verstand nicht, was dir fehlt, und wenn du es ihm erklärt hast, fühlten sich seine Versuche nicht echt genug an. Glaube mir, vielen geht es ähnlich, ich kann das nachvollziehen.

Du möchtest im BDSM-Blog weiterlesen?

Melde Dich in Deiner BDSM-Community an

Name:

Passwort:

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

02.07.2020 um 21:21 Uhr

Das ist nochmal eine deutliche Ansprache.

Jona Mondlicht

Autor. Lektor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

16.05.2020 um 16:46 Uhr

Hallo Marinko,

Du musst Dich nicht entschuldigen. Der Blogbeitrag hat schließlich durchaus eine Diskussion angestoßen. Und das ist auch der Sinn von Blogbeiträgen.

Viele Grüße

Jona

16.05.2020 um 04:38 Uhr

Ich habe gerade die Diskussion gelesen über das Thema "Du bist zu naiv, Sklavin E." und muss sagen ich ärgere mich über mich selbst. Warum kommt man auf die Idee, die Geschichte könnte ein Diskussion's Anstoß sein, und überprüft nicht, ob genau jene stattgefunden hat. Ich möchte mich auf diesem Wege entschuldigen.

16.05.2020 um 02:32 Uhr

Ich finde die Geschichte genial. Es kommt aber gleichzeitig darauf an, wie sie gemeint war, außer ich bin im Prinzip, wie die Frau zu naiv. Ansonsten stellt sich für mich die Frage, ob sie vielleicht, war ja seltsamerweise auch zusätzlich ein Blockbeitrag, die Einladung zu einer Disskusion war. Es ging in dieser Geschichte um eine Frau, die, wie ich glaube, massiv auf Erniedrigungen stand. Ja ich denke sogar soweit, das sie nicht begreifen konnte, warum eine Aktion, die nichts mit SM zu tun hatte, nicht ihre Triebe ansprechen könnte. Gleichzeitig glaube ich, stand sie darauf sich völlig auszuliefern und das einem Fremden. Jetzt frage ich mich nur, ihn zu meinem gesetzlichen Vormund machen, würde ich nicht an ihrer Stelle, geht es nicht in Ordnung, sich auf eine völlig fremde Person auch in diesem Umfang einzulassen, mit gewissen absprachen vorher? Wenn man auf Fear Play steht, ist eine unbekannte Person wesentlich lustvoller auf einer Seite. Und man muss noch hinzufügen, das man sich sonst eigentlich, niemals bei unbekannten auf irgend etwas fesselndes einlassen darf. In jedem Spiel, egal wie kurz oder lang, besteht das Risiko nicht mehr raus zu kommen oder das die andere Person zu weit geht...

Und mir stellt sich die Frage, ob sie nicht vielleicht doch schon seit Jahren SMlerin war, und ob sie die Fragen aus ihrer puren Nervösitat gestellt hat, aufgrund ihrer ungeheuerlichen Lust und Begierde nach genau dieser Beziehungsform des Unwissends.

† Adrenalinchen

Gelöscht.

15.05.2020 um 18:56 Uhr

Ich hab beim Lesen Gänsehaut bekommen. Man würde E. am liebsten an den Schultern packen und schütteln damit sie aufwacht.

10.05.2020 um 20:41 Uhr

Ein sehr ehrlicher Beitrag, voller Mitgefühl und Verständnis.

Belehrend - als Schutz und mit dem Wissen "Jeder ist für sich selber verantwortlich".

Hoffentlich lesen viele diesen Blog und handeln verantwortungsbewußt.

11.04.2020 um 02:13 Uhr

Unter solchen Umständen sollte nicht einmal ein Zeitungsabo abgeschlossen werden.

Ich kann mir einfach nur vorstellen, dass da jemand von 50 Shades of Grey fasziniert war und die davon getriggeerten Träume ganz schnell wahr machen möchte.

Verstanden von einer funktionierenden  BDSM Beziehung hat die Protagonistin allerdings leider nichts.

Ich kann nur hoffen, dieser tolle Text ganz oft gelesen wird und ganz viele davon abhält was völlig verantwortungsloses zu tun.

11.04.2020 um 00:21 Uhr

Danke Jona Mondlicht, für diese eindringliche Warnung.

Beim lesen deiner Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt; warum sie nicht auf die Bremse tritt?

Warum diese Frau sich selbst nicht mehr Wertschätzt?

Warum sie sich so respektlos Behandeln lässt und dies dann nicht einmal in Frage stellt?

Wie sie selbst nach dem Austausch mit einer Erfahrenen SMlerin so blauäugig bleiben kann?

Es ist erschreckend, wie viel Naivität in einem einzelnen Menschen stecken kann und ich kann mich deiner Hoffnung nur anschließen, dass Personen, die so naiv an eine Beziehung herangehen vorher diese Geschichte lesen.

02.02.2020 um 13:12 Uhr

Einen äußerst wichtigen und lehrreichen Text hast du hier verfasst Jona Mondlicht - er sollte meiner Meinung nach für alle Newbies zur Pflichtlektüre gehören, da das, wovor du warnst, viel zu häufig vorkommt...

hanne lotte

Autorin. Lektorin.

08.11.2019 um 18:26 Uhr

Ralena van Lusthoven

Nein verwirklichen wenn ich Nein fühle.

Wieso kein Ja fühlen? Weil bei Ja fühlen die Chance gross ist, dass man falsche Entscheidungen trifft.

Wieso? Weil das Ja fühlen mit dem Kopf,-der Vernunftsgemässheit stattfindet.

Das Nein fühlen ist authentisch.

Dann wäre ich noch auf keinem Gipfel gewesen, hätte noch nie eine Idee verwirklicht und wäre wahrscheinlich jetzt eine alte frustrierte Jungfer.

Natürlich kann man auch fühlen, dass etwas richtig ist, auch wenn der Kopf gerade die Sirene einschaltet.

Gruß

hanne, die vorsichtige und lotte, die freche

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.