BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Was sie mag

BDSM-Geschichte von Jona Mondlicht

Wenn Carina auf dem Boden kauert, wirkt sie klein und hilflos. Manchmal auch desorientiert, wenn sie die Hände auf dem Parkett abstützt und sich suchend umschaut. Selten weiß sie, was auf sie zukommt, anfangs jedenfalls. Später unterlässt sie es, darüber nachzudenken.

Männer stehen um sie, als existiere sie nicht. Carina muss auf ihre Hände achten, damit kein Finger unter eine harte Schuhsohle gerät. Es würde niemanden stören. Aber sie mag keine Schmerzen.

Aus ihrem Mund tropft Flüssigkeit. Warm schwappt sie über den Rand des lederumwickelten Rings zwischen ihren Zähnen, rinnt über die Lippen, zieht einen Faden an ihrem Kinn. Carina könnte sich das Gesicht abwischen, aber an ihren Handflächen haftet Staub. Sie möchte ihn nicht um die Mundwinkel schmieren, wem gefällt schon ein unsauberes Antlitz. Schlimm genug die Spuren aus Schminke und Tränen unter ihren Augen. Sie könnte den Kopf bewegen, sich das Kinn an der Schulter reiben. Wäre nicht die Flüssigkeit in ihrem Mund.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

11.11.2017 um 01:48 Uhr

Einmal angefangen zu lesen kann man nicht aufhören, die Geschichte fesselt dich.

Vor allem versteht es Jana, ihre Geschichten bei den Handlungen nicht vorhersehbar zu schreiben.

02.11.2017 um 18:39 Uhr

Lucia

deine Begabung jemanden mit auf Tauchgang in deine Geschichte zu nehmen

Stimme absolut zu!

Viele Grüße

Tina

Lucia

Autorin.

31.10.2017 um 13:26 Uhr

Lieber Jona,

über verschiedene Geschmäcker und Fantasien wurde von meinen Vorschreibern schon geschrieben, auch über deine Begabung jemanden mit auf Tauchgang in deine Geschichte zu nehmen, ich kann mich nur anschließen!

Auch bei mir löst die Geschichte Ambivalenz aus, sie berührt, stößt ab, erregt!

Auf alle Fälle trage ich sie noch eine Weile mit mir herum!

Lieben Dank und lieben Gruß!

Signatur

Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

19.10.2017 um 00:09 Uhr

mich hat diese geschichte sehr berührt, wohl deshalb, weil ich carinas empfindungen nachfühlen kann. du beschreibst wunderbar genau und regst damit sehr viele gedanken an. wie bereits mehrfach geschrieben, bleibt es jedem geschmack selbst überlassen, wie realistisch die phantasievollen gedanken sind...auch die phantasie kann befriedigen.

Danke für diesen intensiven text.

eileen

Autorin.

14.10.2017 um 12:09 Uhr

Ein intensiver Text über eine Frau, die unten angekommen ist, dort, wo sie hinwollte.

Nach dem lesen des letzten Satzes überfiel mich persönlich eine gewisse Traurigkeit, doch auch diese kann man freiwillig und mit Genuss empfinden. Die Kälte der Umstehenden, die Hilflosigkeit und das sich Klein fühlen, um benutzt sein zu dürfen und das in aller Bitterkeit und süßem unten sein zu spüren.

Gekonnt arbeitest du die Emotionen der Protagonistin heraus, dadurch berührt sie einen, man nimmt Anteil an ihrem Schicksal und fühlt mit ihr. Ganz viele Emotionen, Nachklingen und Nachdenken, meisterhaft verpackt in dieser kurzen und spannenden Geschichte. Danke dafür.

Signatur

Das Leben ist viel lustiger, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt.

Daniel

Autor.

11.10.2017 um 23:45 Uhr

Hallo Jona,

nach langer Zeit habe ich hier wieder eine Geschichte gelesen. Eigentlich lese ich hier nicht so gerne, ich schreibe lieber. Das leider viel zu selten und wenn, dann aus Zeitgründen mit vielen Unterbrechungen, was der Sache nicht dienlich ist. Entweder es kommt aus einem Guss oder die Vollendung wird schwierig.

Deine Geschichte ist aus einem Guss. Damit meine ich nicht, dass sie schnell geschrieben wurde, weiß ich doch, wie lange Du an jedem Satz feilst, sägst und bohrst, ihn dann schleifst, das Schleifpapier immer feinkörniger wird bis eine Oberfläche erscheint, nicht langweilig glatt sondern strukturiert und gemasert aus kunstvoll arrangierten Intarsien, die es zu interpretieren gilt. Was dann für den Leser sichtbar wird, kann sehr unterschiedlich sein. Der eine sieht die verschiedenen Holzarten und denkt sich, dass man doch sicher anderes Holz hätte nehmen können. Ein anderer bemängelt den feinen Lack, der mit der Hand aufgetragen wurde und meint, man hätte doch den Pinselstrich vermeiden können, wenn man eine hochmoderne Druckluftpistole genommen hätte. Der nächste Betrachter fände ein anderes Arrangement vorteilhafter und würde nicht so viele unterschiedliche Muster verwenden, vielleicht, weil es ihm durcheinander erscheint und er die Dinge nicht ordnen kann.

Ich denke, wenn ein Autor es geschafft hat, die Gedanken seiner Leser in so vielfältiger Weise anzuregen, ist das schon erstaunlich. Dir ist es auch wunderbar gelungen, die delikaten Handlungen detailliert zu beschreiben, ohne in Fäkalsprache zu verfallen. Wer es einmal versucht hat, wird wissen, worüber ich rede. Wobei ich diese nicht grundsätzlich ablehne, wenn man sie denn außergewöhnlich gut beherrscht.

Ob die Handlung nun nach dem Gusto des BDSM geneigten und stets auf Safe, Sane, Consensual orientierten Leser ausgerichtet wurde, ist dabei unwesentlich. Autoren eines Kriminalromans sind auch eher selten Mörder oder Verbrecher.

Deine Geschichte ist wirklich toll geschrieben. Man ist live dabei, sieht jede Bodendiele durch die verheulten Augen des Mädchens. Auch für mich sind die Bewegründe des Mädchens nach wie vor nicht eindeutig, obwohl Du das anders siehst. Ich stelle Vermutungen darüber an. Genau das will ich. Und wenn ich dabei zu einem anderen Ergebnis komme, ist das dann nachteilig? Oder vielleicht doch Fantasie? Ob ich das selber auch so machen würde? Das ist sehr unerheblich.

Herzliche Grüße und große Anerkennung, Daniel

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

30.09.2017 um 20:15 Uhr

Hallo Jona,

für mich hat diese Geschichte eine Brückenfunktion.

Manchmal ist es sinnvoll den Leser mit einer -Geschichte zu präparieren, weil die Buch-Geschichte zu viel schüttelt. Für mich ist diese Geschichte eine Vorbereitung zur Marianengraben-Geschichte in Deinem zweiten Buch.

Vielen Dank!

 

Ich bin froh für diese Geschichte obwohl ich zuerst keine Sympathie aufbringen konnte.

Nachdem ich das Kapitel über die orale Charakterstruktur gelesen hab, denke ich: "Chapeau!

Eine Geschichte, welche eine Türe öffnen kann im Wissen was "genährt sein", vollumfänglich beinhaltet.

 

Jetzt erst hab ich zwei Antworten gefunden auf eine Frage welche mich schon länger beschäftigte: "wie hätte der Marianengraben von Lia verhindert werden können?"

 

Ich denke dass wirkliches Heimkommen erreicht wird wenn man keine Angst mehr hat vergessen zu werden und dass Heimkommen im eigenem Wesen den Hunger nach Annerkennung stillt.

hexlein

Autorin.

29.09.2017 um 13:01 Uhr

Lieber Jona,

diese Momentaufnahme, aus der Sicht eines unbeteiligten Beobachters, der sich so genau in die Protagonistin hinein denkt und fühlt, ist für mich schwer zu bewerten.

Einerseits stößt mich die so "kalte" Erzählweise des Beobachters ab, auf der anderen Seite ist gerade diese Kälte und damit verbundene Neutralität ein Stilmittel, das mir einen Einblick verschafft ohne Wertung.

Für mich eine besondere Erzählung.

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Quälgeist

Autor.

27.09.2017 um 09:32 Uhr

Beim ersten Lesen empfand ich fast Mitleid mit dieser Carina, die so beschmutzt wird und scheinbar nur ein Loch für irgendwelche Herren ist. Beim zweiten Lesen fiel mir der Satz auf, in dem steht "solange Carina ihre Pflicht nicht erfüllt hat." Und die Frage, was Carina dazu bringt, diese Pflicht in dieser Form zu erfüllen. Nach dem dritten Lesen denke ich, dass sie diese Form der 'Haltung' in diesem Klub inclusive des Eingesperrtseins in einem Käfig als eine Rolle empfindet, die sie genießen will, nicht muss.

Ich empfinde dieses Rollenspiel jedoch nicht als erstrebenswert, weder von Carina noch von den beteiligten Herren.

Ich empfinde deine Geschichte als Darstellung einer Möglichkeit, sich auszuleben, seiner Fantasie hemmungslos ( grenzenlos ? ) zu frönen.

Und insofern hat sie mich nach anfänglichem leichten Ekel über die Darstellung einer nur scheinbarschrecklichen Situation doch überzeugt, weil mir diese Situation, die da beschrieben wird, nicht mehr aus dem Kopf will.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

24.09.2017 um 23:36 Uhr

Lieber Jona,

weißt du, was verrückt ist? Deine Geschichte ist eigentlich total kurz, aber nach dem Lesen hatte ich das Gefühl, einen halben Kinofilm gesehen zu haben. Keine Ahnung, wie du das hinbekommst.

Zur Handlung: Ich mag auch keine Schmerzen. Aber ich wollte auch nicht Carina sein. Höchstens so ein klein wenig, also das mit dem Käfig spukt jetzt schon in meinem Kopf herum. Was mit ihr in dem Raum passiert, lasse ich höchstens in meinem Kopf zu.

Jedenfalls ist das eine sehr erregende Geschichte. Ich staune übrigens immer wieder über deine weiblichen Protagonisten... ähm, Protagonistinnen (?) und wie du über ihre Empfindungen schreibst. Wenn ich es nicht besser wüsste, wärst du für mich eine Autorin. Männer können doch sowas nicht.

Danke für das Vergnügen beim und nach dem Lesen.

Viele Grüße

Tina

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