BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Master Awakened

von Kaoru

Leselupe

Dank sommerlicher Temperaturen war es selbst am frühen Abend noch angenehm warm, ein Umstand, der viele Leute nach der Arbeit dazu antrieb, draußen zu trainieren. Genau wie den Mann, der die Allee an der Reihe der Wohnhäuser entlangschritt und dabei, trotz des gerade beendeten Laufes, so ganz und gar nicht entspannt wirkte.

Jack war Ende Dreißig und seine Sportkleidung aus Hose und Shirt offenbarte einen gut in Form gehaltenen, aber nicht übertrainierten Körper. Kurzes, rabenschwarzes Haar war ebenso vom Schweiß gezeichnet, wie Gesicht und Rücken, und zeugte von der Anstrengung, die er sich auferlegte. In seinen grünen Augen, die in den letzten Monaten von Dumpfheit gezeichnet waren, flackerte ein aus Wut gespeistes Feuer.

 „Das kann doch nicht dein Ernst sein“, murrte Jack in das Mobiltelefon. „Komm schon, du weißt sehr gut, warum ich mich nicht freiwillig für die Sache gemeldet habe.“

Dabei handelte es sich um eine - offiziell als erweitertes Training deklarierte - Hilfestellung der Dommes und Doms des örtlichen BDSM-Clubs. Viele von ihnen hatten keinen fixen Spielpartner, sondern wechselten diesen. Daher erklärten sie sich freiwillig bereit, in einer heiklen Situation auszuhelfen, die einen Neuzugang des Clubs betraf. Es ging dabei um eine Sub, die frisch aus einer 24/7-Auslebung ihrer Neigung kam und nach einer ziemlich unguten Trennung eben jenen Aspekt in ihrem Leben verlor. Ihr Name war Hanna und sie war nicht nur völlig aus der Balance, ihr fehlte auch eine führende Hand, die ihr den Halt gab, der plötzlich aus ihrem Leben verschwunden war. Die Arbeit gehörte ihr, aber der Rest des Tages sollte jemand anderem gehören. Und so fanden sich ein paar Freiwillige, die sie für jeweils eine Woche bei sich aufnahmen und ihren Horizont erweiterten. Inoffiziell sorgten sie jedoch primär dafür, dass Hanna jemanden bekam, auf den sie sich verlassen konnte und der ihre Gedanken auf sinnvolle Aufgaben lenkte.

Aus gutem Grund vermied es Jack, sich daran zu beteiligen, obwohl er durch seine Erfahrung und sein Können durchaus dazu in der Lage gewesen wäre. Aber seit seinem Unfall vor zwei Jahren war alles anders. Zuerst kamen die Rekonvaleszenz und die Physiotherapie, und obwohl er sich vor sechs Monaten wieder überreden ließ, den Club zu besuchen, war es bei vereinzelten und sehr leichten Sessions geblieben. Ein kurzes Aufflammen seines Bedürfnisses zu dominieren, das jedoch die Tiefe vermissen ließ, die seine Bekannten von ihm gewohnt waren. Und Jack vermutete zu Recht, dass seine fadenscheinigen Ausreden bezüglich Erholung und mangelnder Übung von ihnen genauso leicht durchschaut wurden, wie jede Lüge eines devoten Partners.

„Tut mir ja leid, aber wir haben im Moment niemand anderen“, meldete sich die tiefe Stimme von Butch, dem hünenhaften, dunkelhäutigen Besitzer des Clubs, zu Wort. „Jeder hat sich nur eine Woche freigehalten. Konnte ja keiner ahnen, dass Gray noch einen wichtigen Termin am anderen Ende des Landes hat. Hör zu, es ist nur für einen Abend okay? Morgen finde ich jemand anderen. Also was sagst du?“

Jack wollte schon zu einer umfangreichen Antwort ansetzen, während er zum Eingang des Hauses einbog, in dem seine Wohnung lag. Doch die Worte blieben ihm im Hals stecken, als er der Person gewahr wurde, die vor der Türe auf ihn wartete.

Hanna besaß helle Haut, was die Sommersprossen nur noch besser zur Geltung brachte, die sich über ihr Gesicht verteilten, das von rostrotem Haar umrahmt wurde, welches ihr in natürlichen Wellen über die Schulter fiel. Sie war fast so alt wie Jack und löste mit ihrer wohlgeformten Figur vermutlich in so manch Jüngerer tödlichen Neid aus.

Aus mattgrünen Augen blickte sie den Mann an, zu dem Butch sie nach einem kurzen Telefongespräch geschickt hatte. Eigentlich sollte Master Gray die nächste Woche für sie zuständig sein, aber offenbar war diesem etwas dazwischen gekommen. Natürlich war sie Master Jack schon zuvor begegnet, auch wenn sie ihn vor seinem Unfall nur vereinzelt im Club gesehen und niemals eine Session mit ihm erlebt hatte. Doch schien seit damals ein Teil der Leidenschaft aus ihm gewichen zu sein, und obwohl er nicht einmal ein Humpeln zeigte, schien der erlittene Verlust ihn wohl ebenso getroffen zu haben wie sie der ihre. Als ob sein Wesen und auch seine dominante Seite im Gegensatz zu seinem Körper das Gleichgewicht noch nicht wiedergefunden hätten. Denn seine Bewegungen wirkten normal und so geschmeidig wie bei jedem anderen Menschen, trotz des Umstandes, dass sein linker Unterschenkel und der Fuß daran nun künstlich waren.

„Arschloch“, knurrte Jack unterdessen leise in sein Telefon und konnte das Schmunzeln regelrecht vor sich sehen, das sich auf den Zügen seines Freundes bei dieser Antwort bildete. „Einen Abend und nicht länger.“

Er beendete den Anruf ohne weitere Höflichkeiten und wandte sich seinem unfreiwilligen Hausgast zu. Nach einer kurzen Begrüßung führte Jack sie zu seiner Wohnung und wies sie an, ihre Sachen vorläufig im Wohnzimmer zu lassen. Vor allem da sein Gästezimmer derzeit blockiert war und er sich überlegen musste, wie sie sich heute Nacht arrangieren würden. Jack wusste allerdings, dass er im Moment noch zu ungehalten war, um eine klare Entscheidung zu treffen und so ignorierte er ihren halb fragenden, halb fordernden Blick, während er ihr eine Führung durch seine Wohnung gab.

Danach sollte sie im Wohnzimmer warten, weil er nach dem Laufen ein Bad nehmen wollte. Doch als das Wasser in die Wanne floss und sich Jack in der Küche etwas zu trinken holte, entging ihm offenbar ihre Abwesenheit. Selbst nachdem er sich im Schlafzimmer aus der Kleidung schälte und die Prothese löste, fiel ihm das Fehlen seines Hausgastes nicht auf. Zumindest bis er durch die Tür zum Badezimmer humpelte und bei dem Anblick, der sich ihm bot, erstarrte.

Hanna hatte das Wasser abgestellt und die Badetücher, die mehr oder minder irgendwo in Reichweite hingen, sauber gefaltet neben der Wanne bereitgelegt. Einer großen Wanne, die  in einem erhöhten Bereich versenkt eingebaut war, dessen schwarze Fliesen perfekt zu dem dunklen Holz der Bademöbel passten und einen Kontrast zum typischen Weiß des restlichen Raumes boten. Ein Kontrast, der Hanna sofort ins Auge gefallen war, während sie sich entkleidete und folgsam neben der Wanne wartete. Bei dem überraschten Blick von Master Jack zweifelte sie jedoch einen Moment lang daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Für einen Augenblick traute Jack seinen Augen nicht, auch wenn diese ihm sehr deutlich zeigten,  was für einen sinnlichen Körper Hanna besaß. Unwillkürlich konnte er fühlen, wie sich gewisse Instinkte regten und sein erster Impuls war, diese zu ignorieren und sie hinauszuwerfen. Doch etwas hielt ihn zurück, als ein vernachlässigter Teil seiner selbst durch ihr Verhalten ebenfalls erwachte. Noch ignorierte er diesen und entschied, dass er sie wohl am schnellsten loswurde, wenn er ihr zeigte, was sie bei ihm zu erwarten hatte.

„Wenn du schon bereitstehst, dann kannst du mich auch waschen!“, forderte Jack daher, als er zur Wanne humpelte und sich wenig später hineinsinken ließ.

Als das warme Wasser seine beanspruchten Muskeln umspielte, ließ er einen lauten Seufzer hören und schloss die Augen. Hielt sie auch noch geschlossen, als er fühlen konnte, wie sie zu ihm hineinkam. Erst als Jack die sanfte Berührung eines Waschlappens auf seiner Stirn fühlte, öffnete er sie wieder.

Grüne Augen, die ihren eigenen glichen, erwiderten Hannas Blick, als sie sich über ihn beugte. Der Ärger darin und die Überraschung schienen großteils verschwunden zu sein. Vor Kurzem war sie noch von ihm angefunkelt worden, als sie ihm reflexartig beim Einstieg in die Wanne helfen wollte. Doch jetzt blickten diese Augen ...

„Ich werde nicht sauber, wenn du mich nur ansiehst!“, seine Stimme klang ungeduldig und doch hörten Hannas geschulte Sinne etwas heraus, das sie sofort reagieren ließ.

Langsam und gründlich begann sie, ihn zu waschen. Waschlappen und Finger erkundeten die Muskeln, die sich unter der Haut von Oberkörper, Armen und Bauch abzeichneten. Ein Dreitagebart zierte nicht nur sein Gesicht, sondern auch den Schambereich um sein Glied, wobei Hanna nicht umhin kam festzustellen, dass er auf sie reagierte, ob er das wollte oder nicht. Jack war nicht entgangen, dass sein Körper ihre sanften Berührungen bemerkte und zwiespältige Gefühle kamen in ihm auf. Ließen ihn für den Augenblick nicht klar genug denken, um zu entscheiden, ob er das wollte oder nicht. Doch die Entscheidung wurde ihm bald abgenommen, denn nun widmete sich Hanna seinen Beinen. Beim rechten zeigte sie nicht das geringste Zögern, doch als sie sich seinem linken widmete, wurden ihre Bewegungen langsamer. Jacks Blick hing an ihrem Gesicht und erkundete die Regungen darauf, während sie das gleiche mit diesem Teil seines Körpers tat.

Der Waschlappen zeichnete die Muskulatur seines Oberschenkels nach, während ihre Finger über das Knie strichen. Unbewusst kaute Hanna auf ihrer Unterlippe, als sie weiter nach unten kam, die lange Narbe entlangstrich und die Stelle auf halber Höhe seines Unterschenkels erreichte, wo sein Fleisch plötzlich endete. Ihre Hand schien leicht zu zittern, als sie die Finger ausstreckte und ihn berührte.

Mit einem schmerzgepeinigten Grunzen biss Jack die Zähne aufeinander und Wasser spritzte, als einer seiner Arme vom Rand glitt. Es war nur ein kurzes Aufflackern und für ihn etwas Bekanntes, doch als er Hannas Reaktion gewahr wurde, verfluchte er sich im nächsten Moment dafür.

Sie war so weit zurückgewichen, wie es die große Wanne zuließ, und blickte ihn aus Augen an, die auf einmal viel zu groß für ihr hübsches Gesicht wirkten. Das Blut war ihr aus dem Gesicht gewichen und die Blässe brachte die Sommersprossen darauf stärker zur Geltung. Ihre Lippen bebten und ihre ganze Körperhaltung strahlte eine profunde Unsicherheit und erste Zeichen von Panik aus.

Vielleicht war es diese Reaktion, die jenen Teil seiner selbst endgültig aus dem Winterschlaf riss und Jacks dominante Seite wieder aufleben ließ. Die Instinkte und Bedürfnisse eines Masters erwachten und forderten, sich um jene zu kümmern und sie zu schützen, die sich ihm anvertrauten. Doch im Moment waren das Wie oder Warum nicht wichtig. Im Augenblick zählte etwas anderes.

Langsam richtete sich Jack auf, und während er Hanna im Auge behielt, streckte er ihr seine linke Hand entgegen. Seine Stimme war bar jeden Ärgers und von sanfter Ruhe erfüllt, als er zu ihr sprach.

„Es ist in Ordnung, alles in Ordnung, Hanna. Du hast nichts falsch gemacht oder mich verletzt.“ Diesmal waren seine Worte von der gleichen Dominanz erfüllt, die sie schon zuvor in seinem Blick erkannt hatte. „Wenn ich trainiert habe, bin ich etwas empfindlich und manchmal sind noch ein paar Schmerzen von dem Teil übrig, der nun fehlt. Vertrau mir ... komm her.“

Ob es seine Worte waren, seine offene Haltung oder ihr eigenes Verlangen, konnte sie danach nicht mehr sagen. Doch griff Hanna nicht nach seiner Hand, sondern tat etwas ganz anderes. Das Wasser spritzte, als sie den Abstand überbrückte und Jack im nächsten Moment so gut umarmte, wie es die Badewanne zuließ.

Er konnte das Zittern ihres Körpers fühlen, als sich seine Arme um Hanna schlossen und er sie näher zu sich zog. Das Gesicht in seiner Halsbeuge vergraben und murmelte sie etwas, das verdächtig nach Entschuldigungen klang. Mit einem unzufriedenen Brummen griff Jack in ihr Haar und zog ihren Kopf zurück, sodass sie zu ihm aufblicken musste.

„Du trägst keine Schuld, das habe ich dir erklärt. Also Schluss damit Hanna!“ Es war kein Ärger, der seinen Tonfall färbte, sondern Strenge. Eine Strenge, die für Jack wesentlich überraschender kam als für sie. Kam es für ihn doch unerwartet, sich selbst wieder auf diese Art und Weise reagieren zu sehen. Auch wenn seine natürliche Selbstsicherheit ein wenig angekratzt war, so gab es sie offenbar noch.

Hannas Züge zeigten jedoch keine Überraschung, als sie seinen Blick erwiderte. Die Unsicherheit war gewichen wie Schnee im Sommer und durch etwas ungleich Angenehmeres ersetzt worden. Wie warme Sonnenstrahlen erfüllte sie die Zuversicht, jener wohlmeinenden Kontrolle zu unterliegen, die sie so schrecklich vermisste.

Nach einem schier endlosen Augenblick schniefte Hanna und erwiderte mit leiser Stimme: „Ja, M...Master.“

Erneut zeigte sich Überraschung auf Jacks Zügen, als er die Antwort vernahm. Doch es dauerte nicht lange, dann wich diese von ihm und ein schwaches Lächeln teilte seine Lippen. Langsam hob er die Hand und seine Finger strichen über Hannas Wange, folgten der Spur aus Sommersprossen.

„Ein Teil von mir hat geschlafen und ein einziges Wort von dir, du rothaarige Schönheit, hat ihn aufgeweckt.“ Jacks Worte klangen rau und heiser. „Es wird wohl Zeit, dass ich den Gefallen erwidere und dich wasche, doch zuerst ...“

Damit beugte er sich vor und fing ihren Mund in einem Kuss. Es war sein erster Kuss seit zwei Jahren, und obwohl er sanft begann, wurde er doch mehr und mehr von fordernder Direktheit erfüllt. Es war ein Spiegel seiner Worte, als seine Lippen die ihren erkundeten und keinen Widerstand duldeten. Und Hanna war nur zu gerne bereit, sich zu öffnen.

Es gab keine Gegenwehr, als Jack sie dazu aufforderte sich umzudrehen, und begann, ihren Rücken zu waschen. Rasch aber gründlich ging er zu Werke und massierte die aufgebaute Anspannung aus ihrem Körper. So lange, bis sich Hanna mit einem entspannten Seufzer gegen ihn lehnte.

„Mir scheint, ich bin nicht der Einzige, dem es gefällt.“ Seine Stimme war beinahe ein Schnurren, als Jack die Arme um sie legte. „Verschränk‘ deine Hände hinter meinem Nacken und halte sie dort.“

Diesmal kam der Tonfall der Worte ganz ohne Überraschung für ihn und ein lange vergessenes Gefühl durchflutete ihn, als Hanna ohne zu zögern folgte. Ihr Körper streckte sich und die sanften Rundungen ihrer Brüste reckten sich seinen wartenden Händen entgegen, als sie die Arme nach oben stemmte.

Ein leises, lang gezogenes Stöhnen entglitt ihren Lippen, als sie seine Berührungen spürte. Und gleichzeitig bereitete sich eine angenehme Wärme in Hanna aus, die nicht von dem Wasser stammte. Widerstrebend hatte er sie aufgenommen, sie unwillig tun lassen, was sie als ihre Aufgabe sah. Und schlussendlich war sie angenommen und seinen Worten unterworfen worden. Seine Forderung hielt ihre Arme genauso gefangen, wie es Fesseln getan hätten, und offenbarte ihren Körper schutzlos seinem Willen.

Ihre ganze Reaktion war wie Balsam für eine Wunde, die er sich selbst nicht eingestehen wollte. Und gleichzeitig reizte sie jene besondere Seite an ihm, die nur darauf zu warten schien, die Kontrolle zu übernehmen.

Mit Küssen und leichten, aber nichtsdestotrotz schmerzhaften, Bissen traktierte er Hannas Hals und Ohr, während er die Vorderseite ihres Körpers wusch, die vorgereckten Rundungen ihrer Brüste umschmeichelte und dem Tal dazwischen hinab folgte bis zu der Kuhle ihres Nabels. Seine Hände folgten der Form ihrer Hüften und strichen an den Außenseiten ihrer Beine entlang, um an der Innenseite wieder nach oben zu kommen.

Sie konnte seine Erregung genauso deutlich spüren, wie ihre eigene. Und doch war es Hanna nicht möglich, mehr zu tun, als sich Jacks reizenden Fingern entgegenzustrecken, während ihrer Kehle bei jedem seiner Bisse ein Fiepen entwich. Ein Laut, der irgendwo zwischen Schmerz und Verlangen angesiedelt war und ihre Empfindungen deutlich machte.

Er quälte sie beide und doch war es eine süße Qual. Eine Qual, von der sie ahnte, dass er sie nicht so schnell beenden würde. Denn als seine Hände die Innenseiten ihrer Oberschenkel entlangglitten, mal streichelnd und dann wieder massierend, machte er nicht etwa Halt.

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Jack, Hanna, Wanne und mehr...

Natürlich ist die BDSM-Geschichte nicht an dieser Stelle zuende. Im Gegenteil: Ab hier geht es zur Sache. Darum dürfen wir Dir die weitere Handlung im Moment nicht frei zugänglich machen. Wir bitten Dich um Verständnis, dass wir den Jugendschutz ernst nehmen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.07.2017 um 04:04 Uhr

Hallo Kaoru,

diese Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe zwar kein körperliches, dafür ein seelisches Handicap und kämpfe schwer damit, das selbst zu akzeptieren. Schön, dass Du die "Behinderung" nicht in den Vordergrund gestellt hast, sondern sie integriert hast. Wir sind nicht unsere Krankheit - das versuche ich immer wieder, mir und anderen klar zu machen.

Signatur

Viele Grüsse, Nymphaea

16.06.2016 um 07:09 Uhr

Großartig...

Lieber Kaoru, ich mag Deine unaufdringliche Art zu schreiben und darin Dinge, die an sich ungewöhnlich sind in die Normalität zu holen immer wieder gern. So auch hier, in Zeilen, in denen ein körperliches Handicap nach einem Unfall zwar betont aber nicht unbedingt in die Mitte gerückt wird. Wirklich geschickt schaffst Du es, beide Charaktäre toll zu beschreiben, sie uns nahe zu bringen. Du erklärst nicht, nein, Du schaffst Präsenz. Verbindest diese und den Umstand des Handicaps, mit Erotik mit einer Szene, die sich genau so abgespielt haben könnte. Genau dies ist das Schöne, diese Leichtigkeit, diese Selbstverständlichkeit, mit der Du das Leben zeigst.

Danke für Zeilen, die mich mal wieder getroffen, ja berührt haben.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

eileen

Autorin.

10.10.2015 um 09:34 Uhr

Eine sehr schöne Geschichte. Ich liebe deinen gefühlvollen Stil und wie du deine Charaktere beschreibst und ausarbeitest. Danke dafür. 

Signatur

Das Leben ist viel lustiger, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt.

01.07.2015 um 00:33 Uhr

Danke!

Eine sehr berührende Geschichte, die mir ganz besonders gefallen hat.

Kaoru

Autor.

29.06.2015 um 19:34 Uhr

Es freut mich sehr, dass diese Geschichte so viele positives Feedback verursacht hat. Und obwohl es keine direkte Fortsetzung geben wird, werde ich mich bemühen, eine zweite Geschichte um diese beiden zu bewerkstelligen.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

29.06.2015 um 15:28 Uhr

danke für diese geschichte!

sie berührt mich sehr, da auch ich zu den menschen mit handicaps zähle, nicht nur körperliche, sondern auch seelische... 

"Balsam für eine Wunde" ... genau das erlebe ich seit kurzem mit einem sehr liebevollen, dominanten herrn.

und ich bin sehr dankbar dafür, genau wie ich bin angenommen zu werden, denn ich war dabei, die hoffnung aufzugeben.

diese geschichte macht sehr viel mut, trotz (oder gerade weil?) handicaps das zu tun, was LEBEN heißt.

DANKE.

Signatur

SMilige Grüße, Blütenzauberin

ungewiss

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

25.06.2015 um 18:45 Uhr

Ich mag deinen Stil - auch in dieser Geschichte. Die Selbstverständlichkeit, in der du die Behinderung einbaust und eben nicht so tust, als wäre nach der Therapie alles wie vorher, imponiert mir. Vielleicht weil das für mich das Hauptthema ist, hat mich die Badezimmererotik irgendwie kaum berührt. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Vielleicht versuche ich es mit einem zweiten Lesen. Mal sehen, ob es dann anders wird. Trotzdem: eine schöne Geschichte zu einem viel zu selten gelesenen Thema.

Signatur

Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

Quälgeist

Autor.

21.06.2015 um 14:07 Uhr

Schön!

Handicaps haben mehr Menschen als man denkt und es ist gut, wenn man mit ihnen 'unkompliziert' umgehen kann.

Am besten hat mir neben vielen 'schönen' Sätzen der letzte "„Gute Nacht du manipulativer Bastard.“ gefallen.

Ich hoffe, du bleibst so kreativ.

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.06.2015 um 23:58 Uhr

ich würde mich über eine Fortsetzung der Geschichte freuen. 

lg

15.06.2015 um 01:44 Uhr

Hallo Karou

Deine Art und Weise die Charaktere zu beschreiben ist wundervoll. Man kann sich sowohl in Hannah's als auch in Master Jacks Verfassung sehr gut hinein versetzen.

Ich kann nur hoffen, dass noch einiges von den Beiden zu lesen ist und sich auch die jeweilige Vergangenheit für den Leser erschließt. 

Ich warte sehr ungeduldig auf eine Fortsetzung

Signatur

Mit freundlichen Grüssen

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