BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Kiss of the Wolf

von Kaoru

Leselupe

Lautlos tappten schuhlose Füße über die breite Haupttreppe des Clubs, als eine zierliche Frau herab lief, so schnell es die Situation zuließ. Haut in der Farbe dunkler Schokolade bildete dabei einen sinnlichen Kontrast zu der schneeweißen Kleidung und den Accessoires, mit denen sie ausgestattet war. Strümpfe umschmeichelten ihre Schenkel und ein Negligee offenbarte mehr, als es verdeckte. Auf ihrem Kopf saßen zwei neckisch hochgereckte Katzenohren, und bei jedem ihrer Schritte schwang ein langer, flauschiger Schwanz hin und her.

 

Dieser war es auch gewesen, der Felicitas so lange aufgehalten hatte und nun zur Vorsicht mahnte. Wurde sein Halt doch durch einen schwarzen Buttplug garantiert, den sie bei jedem Schritt deutlich fühlen konnte. Lady Catherine hatte sie angewiesen, dies alles für einen besonderen Gast anzulegen, der dieses Wochenende eine Begleitung suchte. Eigentlich eine leichte Aufgabe, doch beim Schwanz hatte Felicitas Schwierigkeiten gehabt.

 

Zumindest bis ein Dom aufgetaucht war und ihren Widerstand im wahrsten Sinn des Wortes wegmassiert hatte. Bis ihr Körper sich schlussendlich nur zu gerne an seine Hände und um den Plug schmiegte. Seine abschließenden Worte erinnerten die Sub jedoch nicht nur an ihre Aufgabe, sondern hatten ihn auch als denjenigen identifiziert, für den sie dies auf sich genommen hatte. Doch ebenso rasch, wie er aufgetaucht war, war er auch wieder verschwunden und ließ Felicitas mit einer Mischung aus neu erwachter Aufregung und Neugier zurück.

 

Als sie nun die Tür zum Hauptbereich des Clubs erreichte, atmete sie noch einmal tief durch und trat dann rasch hinein. Wie üblich am Wochenende war der große Raum gut besucht, wenn auch nicht so gerammelt voll, dass man keine Luft mehr bekam. Neben dem harten Kern aus Mitarbeitern und Clubmitgliedern befanden sich auch viele Besucher darunter, die zum ersten Mal im Club waren.

 

Beiderseits des Raumes gab es, durch Vorhänge abtrennbar, Séparées mit verschiedenen Einrichtungen - vom südländischen Divan bis zum Andreaskreuz. Die meisten davon waren beleuchtet und besetzt, und das Gleiche galt für einen Großteil der Sitzgelegenheiten, die um die zentral gelegene Hauptbühne gruppiert waren. Die Bar an der Rückwand des Raumes wurde derzeit von gleich zwei Mitarbeitern geführt, um alle Gäste bequem und stressfrei versorgen zu können.

 

Bei einem niedrigen Tisch neben der Hauptbühne entdeckte Felicitas dann die Besitzerin des Clubs. Folgsam beeilte sie sich, zu ihr zu gelangen, bevor Lady Catherine noch Gelegenheit hatte, nach ihr zu winken. Als sie näher heran kam, erkannte die junge Frau, dass noch drei weitere Personen bei der Herrin des Hauses standen.

 

Auf einer Seite erkannte sie die hoch gewachsene, dunkelhaarige Gestalt von Meister Alexander. Gekleidet in eine Hose aus schwarzem Leder und einem dazu passenden Hemd. Und natürlich ausgestattet mit der Sonnenbrille, die er üblicherweise trug, um neue Gäste nicht durch seine blinden Augen zu irritieren. An seiner Seite - wie sollte es anders sein - stand seine Sub Tabatha. Ihr allgegenwärtiges Halsband, auf dem Alexanders Name in Blindenschrift eingraviert war, Trennlinie zwischen ihrem hellen Haar und einem Sari. Der dünne Stoff offenbarte den tastenden Fingern ihres Herrn vermutlich ebenso viel, wie das Negligee von Felicitas für sehende Gäste preisgab.

 

Die letzte Person kannte sie jedoch nicht, obwohl sie sich da auf einmal gar nicht mehr so sicher war. Der Mann reichte leicht an Alexanders Größe heran, wirkte aber auf eine bestimmte Art und Weise sehniger. Eine Hose und eine ärmellose Weste aus braunem Wildleder schmiegten sich wie eine zweite Haut an seinen Körper und waren so eingetragen, dass nicht der Hauch eines Geräusches zu vernehmen war, als er sein Gewicht verlagerte. Schmutzig braunes Haar war zu etwas gebunden, dass man als langen Pferdeschwanz hätte bezeichnen können. Doch so wie ihm dieser über den Rücken fiel und mit den Bewegungen seiner Schultermuskeln schwang, erinnerte er Felicitas eher an den süßen, weißen Katzenschwanz, der von ihrem Hintern herab hing.

 

Bei der Erinnerung daran spannten sich ihre Muskeln unwillkürlich an, und sie konnte sich einen leichten Seufzer nicht mehr verkneifen. Allerdings war sie schon zu nah, und trotz des Lärms zuckten die Köpfe der beiden Männer zu ihr hinüber. Es war kein Wunder, das Alexander sie gehört hatte, aber der andere Mann? Als sich seine grauen Augen auf sie richteten, fühlte sich Felicitas doch tatsächlich für einen Moment wie ein Reh im Scheinwerferlicht.

 

„Felicitas, endlich gesellst du dich zu uns“, begrüßte Catherine sie mit einer sanften Schelte, bevor sie den Abstand überwand und die Jüngere bei der Hand ergriff. „Ich glaube, es ist langsam Zeit, dass du deinen Meister für die nächsten Tage kennen lernst.“

„Das würde mich sehr freuen.“ Als sie die Stimme des Mannes hörte, fühlte Felicitas unwillkürlich einen nur zu bekannten Stich durch ihren Körper zucken.

 

Er war es gewesen. Das war der Dom, der ihr bei ihrem kleinen Problem geholfen und sie zu seinem willigen Spielzeug gemacht hatte. Nein nicht Spielzeug... So wie sein Blick auf ihr ruhte, war der grazilen Schönheit eines nur zu bewusst: Dieses Wochenende würde nicht den üblichen Spielregeln folgen, die man mit dem Petplay - nichts anderes konnte ihre eigene Verkleidung schließlich bedeuten - in Verbindung brachte. Sie wäre nicht sein Spielzeug oder sein Haustier. Sie wäre seine Spielgefährtin, denn dieser Mann war selbst ein Tier.

 

Als sich seine Lippen zu einem Lächeln teilten, so erinnerte dies nicht von ungefähr an ein Raubtier. Immer noch ruhten seine grauen Augen auf der Frau vor ihm und als er ihre Hand ergriff, hob er diese zu seinem Mund. 

 

„Felicitas“, wiederholte er ihren Namen und fügte dann mit einem leicht grollenden Unterton hinzu: „Wir haben uns bereits kennen gelernt. Mein Name ist Argos und ich freue mich schon auf dieses Wochenende.“

 

Als er dann den Kopf senkte, widersprach er im nächsten Moment wohl den Erwartungen aller Anwesenden. Nun vielleicht mit Ausnahme von Catherine, doch die kannte ihn ja bereits. Gab er Felicitas nicht etwa einen Kuss, sondern drehte ihre Hand im letzten Moment und nahm ihren Duft auf, bevor er sanft in die weiche Haut ihres Ballens biss.

 

Der Laut, den die zierliche Sub hören ließ, klang keineswegs negativ und doch schwang ein Hauch von Unsicherheit darin mit. Ganz so, als ob sie nicht wusste, was man nun von ihr erwartete.

 

Zum Glück wurde sie von Catherine gerettet, die ihrem besonderen Gast strafend auf den Oberarm schlug: „Du hast mir nichts davon gesagt, dass ihr euch bereits kennt! Aber wohl nicht sonderlich gut, so wie du meine arme Kleine hier verunsicherst. Versuch wenigstens, dich ein wenig zu benehmen, ja?“

„Als ob ich jemals etwas anderes tun würde“, erwiderte Argos mit einem leichten Grinsen, bevor er zu den breiten Sesseln wies, die um den Tisch platziert waren. Weitere Worte waren unnötig, als sich die beiden Männer niederließen. Catherine entschuldigte sich, da sie sich um andere Besucher kümmern wollte, und wenig später waren die Vier alleine. Wie selbstverständlich ließen sich Alexander und Argos auf gegenüberliegenden Seiten in den Sesseln nieder. Als Felicitas jedoch dem Beispiel von Alexanders Sub folgen und sich neben den Sessel knien wollte, wurde sie von einer kräftigen und nur zu bekannten Hand zurück gehalten.

 

„Wenn wir die nächsten Tage miteinander verbringen, dann würde ich dich gerne näher kennen lernen“, Argos Stimme war bestimmend, wie es einem Dom zukam. „Komm her, setz dich auf meinen Schoß!“ Doch war es nicht der übliche, mitunter scharfe Tonfall, den sie gewohnt war. Verzweifelt versuchte Felicitas diesen Eindruck zu verarbeiten, während sie bereits seinen Worten nachkam und sich auf seine Beine sinken ließ. Seine Stimme hatte einen dunklen, samtweichen Unterton bekommen. Ohne Zweifel kraftvoll und dominant, aber auf eine eigenartige Weise auch natürlich.

 

Oh, Alexander und andere Doms brauchten sich nicht zu verstellen, nur ihre bestimmende Seite etwas mehr zum Vorschein zu bringen. Doch ihr derzeitiger Herr ließ noch etwas anderes hervor blitzen, zeigte ihr für einen Moment das wilde Tier in seinem Inneren.

Er hatte die Beine leicht gespreizt und aufgestellt, bot Felicitas so mehr Platz. Auch wenn Argos sie ein wenig anleiten musste, bis sie eine Position fand, in der sie trotz des Schwanzes in ihrem Hintern und dessen Befestigung angenehm saß. Oder besser: sich auf eine Art und Weise an ihn schmiegte, die es ihr ermöglichte, die Wärme seines Körpers durch das Leder zu fühlen.

 

„Was wünscht Ihr von mir... Herr?“ Ihre gute Erziehung gewann schließlich die Oberhand und noch während Felicitas die Finger einer Hand fasziniert über seine Brust wandern ließ, stellte sie die Frage.

 

„Nenn mich nicht Herr!“ Sanft war seine Stimme und doch bestand kein Zweifel daran, wer hier die Führung innehatte. „Sprich mich mit meinem Namen an, oder nenn mich...“

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Felicitas, Argos, Catherine und mehr...

Natürlich ist die BDSM-Geschichte nicht an dieser Stelle zuende. Im Gegenteil: Ab hier geht es zur Sache. Darum dürfen wir Dir die weitere Handlung im Moment nicht frei zugänglich machen. Wir bitten Dich um Verständnis, dass wir den Jugendschutz ernst nehmen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

30.12.2015 um 09:27 Uhr

Wunderschön.

Sprachgewandt und facettenreich malst Du wieder Bilder, die schöner kaum sein können. Entführst uns in ein wunderbares Ambiente und tust dann das, was Du aus meiner Sicht am besten kannst. Personen, Charaktäre beschreiben. Dies so, dass man sie tatsächlich vor sich sehen kann. All dies verbunden mit einem schönen, einfühlsamen Spiel. 

Toll zu lesen, danke.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

16.11.2014 um 03:21 Uhr

Ich mag deine Geschichten.

Kaoru

Autor.

09.11.2014 um 08:49 Uhr

Es freut mich, dass meine Geschichte so hohen Anklang findet.

Zur Vorwarnung/Entwarnung für alle... eine Fortsetzung ist bereits im Lektorat.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

09.11.2014 um 00:36 Uhr

Ich hoffe  auf die Fortsetzung

04.11.2014 um 23:33 Uhr

Die Vorstellung so verwöhnt zu werden und jemandem zu gehören ist sehr verführerisch

01.11.2014 um 01:25 Uhr

Wunderschön!

Ich war ein wenig überrascht - freundig allerdings - als ich erkannte, dass es sich um eine Fortsetzung handelte.

etwas, das ich erhofft hatte, als ich "Here Kity Kitty" gelesen hab.

Sehr einfühlsam geschrieben, Kopfkino par excellence.

Danke für diese wundervolle Geschichte

Signatur

... stille Wasser sind tief... ... manchmal Abgrundtief

Kaoru

Autor.

29.10.2014 um 20:29 Uhr

Vielen Dank für die Kommentare.

Und ja, obwohl nicht verpflichtet, ist eine Fortsetzung bereits in Arbeit. Allerdings muss ich mir da wohl eindeutig mehr Mühe geben, um niemanden zu enttäuschen

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

28.10.2014 um 23:20 Uhr

Ich kann mich hier nur anschließen und hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt.

Du hast eine schöne und sinnlichen Art Menschen und deren Eigenschaften zu beschreiben.

Danke für das Kopfkino!

Margaux Navara

Autorin. Fördermitglied.

27.10.2014 um 15:53 Uhr

Du kannst wunderbar Menschen beschreiben, bis sie mitsamt ihrer Persönlichkeit zu sehen sind. Auch die Situation ist anregend und fantasievoll, wie schon in dem ersten Teil.

Ein kleiner Kritikpunkt: zu viele Pünktchen. Nichts gegen einen sparsamen Einsatz, aber nicht ...

Es fehlt immer wieder etwas, das Du mit Sicherheit auch hättest beschreiben können, so wie Du für alles andere Worte findest.

Signatur

komm küss mich rief ich der Muse zu da wurde sie pampig (PAMPELMUSE v. GERHARD C. KRISCHKER)

27.10.2014 um 01:09 Uhr

Sehr schön und anregend… Macht gutes Kopfkino… Danke!

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