BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 1523 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Söldner zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Söldner, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Söldner als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Reise

Eine BDSM-Geschichte von Söldner.

Sanft fährt der Bus, beinahe geräuschlos, Zeit um Zeit, Strecke um Strecke. Alle paar Kilometer stehen Schilder aus Blech am Rand der Straße, auf denen Zahlen die gefahrene Strecke anzeigen. Neben der Straße wiederholt sich seit Stunden die Gegend. Mannshohes Gestrüpp, kleine Bäume, Termitenhügel, hin und wieder ein Weg, der irgendwo in der Weite am Horizont versinkt.

Zufrieden sitze ich im fast leeren Bus. Hier hinten ist niemand, nur vorn sitzen verstreut ein paar Passagiere, Menschen auf ihrer Zeitschiene, auf dem Weg von Ort zu Ort. Reisen ähnelt dem Schreiben. Ruhe ist wichtig, die Entfernung von den Einschränkungen der alltäglichen Welt. Hier im Bus darf ich gelassen in den Polstern hängen, es gibt nichts abzuarbeiten, hier sind keine Jobs zu machen, ich muss keine Verpflichtungen erfüllen, keine drängenden Lasten abtragen, keine Aufträge erledigen, keine Mails beantworten, keine Termine konstruktiv durchkommunizieren.

Die Leute vorn im Bus dämmern vor sich hin, Statisten meiner Reise. Es ist auch völlig unnötig, dass hier jemand redet, sich darstellt oder gar versucht geistvoll zu sein. Es gibt keine Interaktion, auch nicht mit dir da, du freches Ding, drei Reihen vor mir auf der anderen Seite des Ganges. Ich empfinde es schon als anregend, wie du so dasitzt mit den übereinander geschlagenen Beinen. 

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

17.08.2018 um 15:05 Uhr

Ich habe schon oft bedauert, dass es für meinen Arbeitsweg keine sinnvolle Busverbindung gibt.

Es gleitet so sanft dahin wie der Bus und unmerklich steigert sich Spannung, bewegt sich in Wellen wie das Auf und Ab der Erregung, entsteht ein Bild. Kleine Pausen zum Genießen. Bin ich als Leser mittendrin und kenne die Geschichte der Frau.

Danke für das Kunstwerk

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

17.08.2018 um 02:57 Uhr

Schöner Tagtraum mit dem halt üblichen Schluss bei Träumen

Meister Y

Autor.

19.08.2015 um 13:52 Uhr

geändert am 20.08.2015 um 19:23 Uhr

 Welch mitreißende Leidenschaft! 

Ein toll erzählter Abriß von Dominanz, wie man ihn wohl kaum besser machen kann. Wäre nicht das Ende so wie es ist, wäre das Ganze nicht ein Tagtraum, der es in sich hat, hätte man wohl die staunenden oder auch angewiderten Blicke der anderen Fahrgäste vor Augen gehabt.

Wirklich toll geschrieben, Danke!  

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Alma

Autorin.

03.11.2014 um 18:21 Uhr

Natürlich ist der Autor (übrigens auch die Autorin) Dom, Bestimmer, Schöpfer.

Aber so unverfroren wie hier, einfach das Stilmittel Tagtraum benutzend – das ist schon enorm.

Enorm reizvoll.

Eine tolle Idee und mitreißend geschrieben!

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

13.06.2014 um 18:05 Uhr

Mit Spannung gelesen, immer den Gedanken, er kann doch nicht wirklich und er machte immer weiter, zauberte sein eigenes Bild, das ich durch Deine Worte auch sehen konnte. Saustark geschrieben und am Ende konnte ich nur sagen Volltreffer!

Danke für diese spannende Gedankenreise!

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

11.02.2013 um 00:28 Uhr

Die Beschreibung läßt Raum für Fantsie, nur von dem Erlebnis von Frau ist nichts beschrieben, wie Sie dies empfindet. Die Beschreibung über das Aufsetzen der Sauger auf die Nippel und die Wirkung fehlt mir etwas, kann Du da nicht mehr beschreiben? Der Traum war leider sehr kurz.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

31.12.2012 um 01:08 Uhr

Ach ja, die Freiheit der Tagträumerei ... und wachen wir auf, fesselt sie uns mit festem Zug ... ich denke, wir alle träumen gerne und diese Geschichte erinnert uns daran, unsere eigenen Träume zu würdigen.

ein sehr angenehmer Traum

ungewiss

Autorin. Vereinsmitglied.

23.12.2012 um 00:22 Uhr

Tolle Geschichte!

Signatur

Nur wer träumt, kann Großes erreichen.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

18.12.2012 um 21:35 Uhr

Schöner Text , hab ein wenig mitgeträumt.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.12.2012 um 23:27 Uhr

sehr schön geschrieben aber wenn sie dann geht wohl doch nur ein Alptraum.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.