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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Vorheriger Teil: Die Muse I. Dies ist der letzte bislang veröffentlichte Teil.

Die Muse II

Eine BDSM-Geschichte von Da Wüst.

Er lehnte sich zurück, las noch mehrere Male das Geschriebene. Zufrieden lächelte er, griff nach seinen Zigaretten und zündete sich eine an. Seit er Marie kennengelernt hatte, fiel ihm das Schreiben leichter. Endlich konnte er wieder mit Worten Bilder malen, Welten erschaffen und Charakteren Leben einhauchen. Ohne sie würde er wohl immer noch kein vernünftiges Wort zu Papier bringen. Seine Muse. In diesem Moment hätte er sie gern neben sich gehabt. Er dachte daran, wie sie sich über den Weg gelaufen waren und wie neu diese Welt für ihn war, in die sie ihn geführt hatte. Eine gänzlich andere Art der Erotik, der Sinnlichkeit. Er hatte sich ausgiebig damit beschäftigt, viel gelesen und noch mehr in Chats von erfahreneren Liebhabern des SM erfragt.

 

Er dachte daran, wie sie ihn zu Anfang überrumpelt und in den darauf folgenden Monaten Stück für Stück an BDSM herangeführt hatte. Wie sie ihn einweihte in die Geheimnisse von Schmerz, dem Spiel mit der Erregung. Doch waren es die praktischen Erfahrungen, die er mit Marie gemacht hatte, die ihn stärker beeinflussten als alles theoretische Wissen. Wie sie ihn bestärkte, ihm Spielraum gab, indem sie ihm ihre Wünsche offenbarte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

04.04.2014 um 00:08 Uhr

Schöne Fortsetzung und ein ganz großes Kompliment an den letzten Abschnitt, einfach gefühlvoll und sooo berührend geschrieben. Danke für diese klasse Fortsetzung

Gelöscht.

10.11.2012 um 00:40 Uhr

Ein schönes Ende...

Gelöscht.

12.10.2012 um 22:33 Uhr

Auch dieser Teil gefällt mir sehr gut.

Gelöscht.

04.05.2012 um 22:17 Uhr

Eine interessante Geschichte - ein poetisches Ende -

gut zu lesen, gut für träumerische Gedanken...

Gelöscht.

30.04.2012 um 19:56 Uhr

eine interessante Geschichte,klasse Fortsetzung

Gelöscht.

29.04.2012 um 04:22 Uhr

Der Ausdruck der Gefühle - einfach gut beschrieben!

Quälgeist

Autor.

28.04.2012 um 00:01 Uhr

und wieder ein so toller, poetischer Schluss. Und auch eine wirklich gefühlvolle Story aus der Sicht des Doms; nur der Heizungsmann hätte wegbleiben können. - Trotzdem Danke für dieses schöne Geschichte.

Failee

Autorin.

27.04.2012 um 02:03 Uhr

Ein sehr schöner zweiter Teil. Es hat mir gut gefallen, die Seite des Dom´s zu lesen. Seine Gefühle und Wahrnehmungen.

Der Schlusssatz, wahnsinn, einfach nur wundervoll

kijana

Autorin.

24.04.2012 um 22:04 Uhr

Ich finde die Geschichte wunderschön. Die Handlung dient eigentlich nur als Plattform um die Gefühle beschreiben zu können und rückt durch die sehr intensiv beschriebenen Gefühlen auch völlig in den Hintergrund. Das macht diesen Text aussergewöhnlich. Danke für diese Geschichte, auf die ich mich schon den ganzen Tag freute und von der ich nicht enttäuscht wurde. *lächel*

hexlein

Autorin.

24.04.2012 um 21:25 Uhr

eine interessante Geschichte, von der ich noch nicht sagen kann, ob sie mir so, wie sie aufgebaut ist, wirklich gefällt.

Die Geschichte an sich ist wieder einmal gut geschrieben, doch sind mir die verschiedenen Handlungsstränge fast schon zuviel.

Fast träumerische Erinnerungen und die Selbstreflektion.

Eine laufende Sessionbeschreibung, mal aus der Sicht des Doms, aber ehrlich, der Teil gefällt mir am Wenigsten.

Der Schluss. WOW.

Sehr intensiv.

Ich werde mit Sicherheit diesen Text noch öfters lesen...und bestimmt auch noch den ein oder anderen Kommentar dazu da lassen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 
 

Alle veröffentlichten Teile dieses Textes

Die Muse I

Nach der zweiten Ladung kaltem Wasser im Gesicht atmete er tief durch. Seine Erregung war abgeklungen, zurück blieben Verwirrung und Zweifel. Wie war er hierher gekommen? Was hatte ihn so geil gemacht? Sollte er jetzt lieber nach Hause? Was ist dann mit Marie? Wollte er sie wirklich kennenlernen? Diese Frau, von der er nur den Namen wusste.

noch nicht bewertet

Die Muse II

Sie hatten sich beide einen Tag freigenommen, um ein langes Wochenende miteinander verbringen zu können. Er hatte einen Zeitplan erstellt, den er einhalten musste, wenn alles so klappen sollte, wie er es sich vorgestellt hatte. Maries Blick verriet Missbilligung. Wie immer, wenn sie wusste, dass er ihr wieder eine Aufgabe zukommen ließ, die eigentlich auch er selbst hätte erledigen können. Hätte. Doch so lief nun mal das Spiel.