BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 1431 | Kurz-Url http://szurl.de/t1431 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Angelo Gioioso zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Angelo Gioioso, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Angelo Gioioso als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Pazzo

von Angelo Gioioso

Wer Alicudi zum ersten Mal sieht, vom Deck eines Dampfers aus etwa, wird sich weit weg wünschen. Vor allem wenn er den Plan hatte, dort mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen allein zu verbringen. Ein einziger, schroffer und abweisender Vulkankegel hebt sich drohend aus dem Meer, und aus der Entfernung, etwa wenn man gerade den freundlichen Hafen der Nachbarinsel Filicudi verlassen hat, lässt sich kein Ort ausmachen, der auch nur irgendwie bewohnbar aussieht.

 

Mia lehnte sich gegen die Reling über dem Bug der altersschwachen "Stromboli", aber das Gefühl der Freiheit, das schwerelose Fliegen über den Ozean, wollte sich nicht einstellen. Hinter ihr stand kein Leonardo Di Caprio. Hinter ihr stand niemand. Vor ihr wuchs der Furcht einflößende Fels aus dem Meer und sie verfluchte ihren vorschnellen Entschluss. Zuhause hatte sich das alles ganz anders angehört. Die schwärmerische Beschreibung ihres Kollegen, wenn er von seinem Haus auf der kleinsten der Liparischen Inseln erzählte. Die Verlockung der Ruhe, der Einsamkeit, des Luftholens.

 

Mia hatte ein fantastisches Jahr hinter sich. Ihre Einladung ins MOMA, die erfolgreiche Einzelausstellung - die Ereignisse der letzten Zeit grenzten an ein Wunder. Es war gerade einmal fünf Jahre her, dass ihr der selbstverliebte Prof an der Akademie völlige Talentfreiheit bescheinigt hatte. Kurz nachdem sie auf dem jährlichen Akademiefest seine lästige Hand von ihrer Schulter streifte und der Inhalt ihres Glases - aus Versehen natürlich - sich als peinlicher Fleck auf seiner Hose ausbreitete. Nicht dass sie ihn nicht mochte - sie stand einfach nicht auf diese Art der Zärtlichkeit.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.10.2014 um 01:06 Uhr

gut erzählt. die Geschichte fließt ruhig und ist in sich stimmig

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

17.10.2013 um 16:47 Uhr

Tief bewegt von Ihrem Weg,

der in einem verlassenen Dorf auf einer Vulkaninsel endete,

wo sie Ihre Kreativität und sich selber wieder fand.

Ihre Aussage: "Ich muss mich selber spüren!" ging mir sehr nahe.

Danke für diese schöne Gedankenreise nach Italien 

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

11.10.2013 um 22:25 Uhr

Eine wunderschöne geschichte

Mit vielen bewegenden momenten und der schönen phantasie des “paradises“.

Vielen dank

Reisender

Autor.

30.05.2013 um 22:09 Uhr

Wunderschön. "Mich selbst fühlen"... da liegen tiefe Gefühle und Gedanke unter der Oberfläche.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.11.2012 um 05:45 Uhr

Beim lesen deiner Geschichte sah ich mich schon auf der Insel spazieren gehen, konnte die Menschen dort hören. Sah Fabio regelrecht vor mir in seiner Einfachheit eine Zufriedenheit ausstrahlen die einen gefangen nimmt.Sehr gut.

hexlein

Autorin.

15.04.2012 um 11:23 Uhr

heute Nacht, als ich die Geschichte wieder las, war ich einfach überwältigt. Wie wunderbar wurde in einer so herrlich beschriebenen Kulisse etwas widergegeben, was nicht alltäglich ist.

Die Beziehung zwischen einem "normalen" und einem "verrückten" Menschen.

Oftmals werden Menschen, die in ihrer Schlichtheit und Einfachheit nicht den gängigen Normen entsprechen, von uns als "dumm" bewertet.

Doch ich glaube, dass diese Menschen vielmals viel glücklicher sind, wie wir es je sein können.

Lieber Angelo, Dir ist es auf beeindruckende Weise gelungen mir den pazzo nicht als debilen Kindmann sichtbar werden zu lassen, sondern als Menschen, der in sich und mit sich glücklich ist und dieses Glück gerne auch bei anderen sehen möchte. Seine Stille und Zurückgezogenheit, seine Lebensfreude und seine Hingabe an die kleinen Schönheiten der Insel empfindet er als so wunderbar, dass er nicht mehr braucht.

Ich danke Dir für eine Geschichte, die mich so sehr spüren lässt, dass "Normalität" doch so relativ ist.

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

hexlein

Autorin.

15.04.2012 um 01:10 Uhr

was für eine wunderbare Geschichte...

*Tränen wegblinzle*

Danke..sprachlos bin

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Da Wüst

Autor.

20.03.2012 um 15:57 Uhr

Eine auf den zweiten Blick paradiesische Kulisse, ein geheimnisvoller Fremder, eine Frau auf der Suche nach ihrer Kreativität. Eine Geschichte wie ein Traum, aber eben nur ein Traum. Nicht die Art von Geschichten, die ich gern lese. Ich finde sie eher klischeehaft. Sie ist aber gut geschrieben, transportiert eine Stimmung und ließ Spielraum für die eigene Vorstellung. Sehr gut.

Signatur

Erst in Leid und Ekstase offenbaren Frauen ihre wahre Schönheit.

Quälgeist

Autor.

03.03.2012 um 14:55 Uhr

wirklich italienisch schön - fast hört man "die Musik"

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

02.03.2012 um 23:09 Uhr

gefällt mir einfach

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.