BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Grenzen

von Devana

„Das alles willst du?“

Chris hatte das Blatt sinken lassen und sah sie prüfend an.

Tina kniete vor ihm und hatte ihn, während er gelesen hatte, keinen Moment aus den Augen gelassen, um an seinem Mienenspiel ablesen zu können, was er zu ihren Wünschen und Fantasien denken würde. Diese Mühe hätte sie sich sparen können. Pokerface. Jetzt lag dieser prüfende Blick auf ihr.

„Ja“, krächzte Tina leise. Ihre Stimme wollte ihr für den Moment den Dienst verweigern.

„Und du bist dir sicher, dass dies nicht nur alles Kopfkino ist?“, bohrte Chris nach.

„Ich... ich weiß nicht. Wir müssten es ausprobieren. Aber ich denke, ich bin bereit, einen ganzen Sprung nach vorne zu machen.“

Nochmals warf er einen Blick auf das Papier, das ihre geheimsten Fantasien und Wünsche enthielt. Lange hatte sie gezögert, sich ihm mitzuteilen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

01.06.2017 um 21:37 Uhr

Deine Geschichte hat mir gefallen. Ich mag Grenzen. Sie zu erforschen ist ein Wagnis. Für beide Seiten.

Viele Grüße

Vinneren

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

26.02.2017 um 22:05 Uhr

Es fühlt sich tatsächlich nicht richtig an, die Erfüllung von Sehnsüchten einzufordern, irgendwie erwarte auch ich die Initiative beim dominanten Partner. Bis dahin habe ich sie bewundert - für ihr Aufbegehren, für ihren Text in aller Konsequenz. Bis zu dem Punkt, an den ihnen das Spiel beinahe entglitten wäre.

Was wäre, wenn er das Codewort nicht gesagt hätte? Wären sie dann dem Abgrund entkommen? Wohl kaum.

Es gibt keine Freiheit ohne Grenzen, meine eigenen so wie die der mit mir in Wechselwirkung stehenden. Wer sich keine Grenzen setzen kann, ist seinen Launen willenlos ausgesetzt. Ich kann vielleicht die Kontrolle abgeben, aber nie die Verantwortung.

Ignoriert sie das von ihm ausgesprochene Codewort, übertritt sie auch die Linie zum Abgrund.

Danke

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

Doro

Profil unsichtbar.

26.02.2017 um 20:29 Uhr

Liebe Devana,

Eine kurze, berührende Episode, die widerspiegelt wie eng eine Verbundung zwischen Sub und Dom sein kann und wie schnell man sich darin verlieren kann.

Strengverschmust brachte es auf den Punkt: Darf ein Dom fliegen? Darf er/ sie die Kontrolle verlieren? In Deiner Geschichte beschreibst Du eine sehr verantwortungsbewusste Verbindung, die ich bereits selber kennenlernen durfte und immer bewundere. Während ich mich als Sub gänzlich fallen lassen, genießen und spüren darf, behält der dominante Part mich jederzeit im Blick und die Situation sowie sich unter Kontrolle. Geben sich beide hin entsteht ein endloser Tunnel/ Sog der Lust, welcher nicht immer positiv endet.

Jedoch zeigt Deine Geschichte auch ein Dilemma auf. Was nämlich passiert mit ihrer Verbindung, wenn sie sich nach so viel mehr sehnt, als er geben kann? Fügt sie sich ihrer Rolle und empfängt das was sie bekommen kann demütig oder fordert sie dies unterschwellig stetig ein? Und wird er jemals bereit sein ihr dies geben zu können?

Signatur

"Vertrauen entsteht dort, wo man bereit ist sich selbst aufzugeben" (Jaroslaw Osiak)

25.05.2016 um 01:13 Uhr

schön geschrieben

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.05.2016 um 14:45 Uhr

richtig gut geschrieben

Jetzt muss ich ersteinmal darüber nachdenken

Liebe Grüße

Werner

12.03.2016 um 22:19 Uhr

Danke für diese Geschichte. 

Hätte nie gedacht, das ein Dom mal das Codewort gebraucht, anstatt seiner sub...

Aber klar, auch sowas gibt es - muss es geben...

03.08.2015 um 13:54 Uhr

Ergreifende Zeilen, die deutlich zeigen, wie wichtig es ist, tatsächlich miteinander zu reden. Die deutlich machen, dass jede(r) Grenzen hat. Ich fand ihren Mut, sich zu öffnen, ihre Bedürfnisse in Worte zu fassen gut erzählt. Auch das Ende hat mich berüht, zeugt es doch von Liebe und Verantwortung.

Danke für diese tiefsinnige, innige Geschichte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Mai

Autorin.

10.04.2015 um 15:38 Uhr

geändert am 10.04.2015 um 15:40 Uhr

Hallo Devana.

Ich kenne das Problem. Auch dominante Männer können sich schlecht davon freimachen, einem geliebtem Wesen nicht wirklich weh tun zu können. Dies ist einerseits schön, denn Liebe wirkt beschwichtigend. Und macht auch starke Männer weich.

Andererseits kann es dazu führen, dass Sub weniger gefordert wird, wie ihr das lieb ist. Das hast Du gut eingefangen.

Diesem Dilemma ist sehr schwer beizukommen. Denn auf Wunschzettel und Bestellungen reagieren die wenigsten Doms positiv. Aber immer so zu tun, als wäre der Bestand "ganz ganz schlimm", immer ein großes Leiden vorzuspielen, aber eigentlich mehr zu wollen, ist auf Dauer auch nicht gesund.

Limes ist ein lustiges Stoppwort. Erinnert mich an die Römer und Barbaren. Ich hätte es auch nicht benutzt. Im Land der barbarischen Sitten, wo Frau an den Haaren in die Höhle gezerrt wird (sorry, komische Assoziation) fühle ich mich auch wohler, wie im  geordneten Heer  der Römer.

Was mich gestört hat war "Devotheit". Das Substantiv von "devot" ist Devotion.

08.04.2015 um 12:52 Uhr

Sehr gut und sehr tiefsinning geschrieben.

Du zeigst auf, wie wichtig gegenseitiges Vertrauen ist und

wie groß die Verantwortung ist, die der dominante Partner trägt.

Vielen Dank

Signatur

LG Bipa

07.04.2015 um 23:56 Uhr

Tolle Geschichte. Jeder hat (hoffentlich) seine Grenzen. 

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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