Sie schämte sich zu Tode, und gleichzeitig erregte es sie, so gesehen zu werden. Sie erstarrte in ihrer Lust wie ein Insekt in Bernstein, und dennoch war die Empfindlichkeit für jede Partie ihrer Haut enorm gesteigert.
Karoline von Langen, die sich selbst Karo nannte, Chemiestudentin im sechsten Semester, war an diesem sommerlichen Samstagmorgen die große Runde durch den Park gejoggt, hatte heiß und kalt geduscht und saß nun im Bademantel am Küchentisch ihres Appartements. Sie trank mit Genuss einen Milchkaffee, aß dazu das Croissant, das sie auf dem Weg gekauft hatte, und blätterte in der Gratis-Zeitung mit den Job-Angeboten, die sie beim Bäcker mitgenommen hatte.
Ihre finanzielle Situation war kritisch: BAföG bekam sie keines mehr, denn sie hatte wichtige Klausuren verhauen und durfte froh sein, überhaupt weiter studieren zu dürfen. Das Lernen fiel ihr schwer, obwohl sie die Chemie interessierte: Sie fand es enorm faszinierend, wie eine Mischung von zwei harmlosen Substanzen plötzlich explodieren konnte …
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Hier ging es um den Künstler und um das Modell und doch hast Du mir all die beschriebenen Szenen vor mein inneres Auge gemalt.
Ich merke es immer beim Lesen von Geschichten über die weibliche Demut, über Disziplin und Schmerz, wie sehr ich mich danach sehne.
Nicht die Seite zu wechseln - Nein sondern nach dieser Art der Dominanz und was meine Submissive Art ausmacht.
Wie erschrocken Karo blickte als Herr Rainegger sie geschlagen hatte, wie sie darüber nachdachte das Herr Rainegger sie dutzte oder auch diese Gedanken dazu, sich anzustrengen, bis an die Grenzen zu gehen für das Bild bzw den Job oder auch wie verschämt sie ist und unsicher über sich selbst.
In Geschichten der weiblichen dominanz geht es oft um sexuelle Lust um befriedigung und oft auch um harte Strafen.
Oft fällt mir auf, geht es um Männer die für alles zahlen müssen.
Hier mag ich es einfach, wie Karo erschrocken ist über die aufkommenden Gefühle ihrer devoten Art, um das Zeigen und Präsentieren, um das Gefühl ihrer schamhaften Art und um die gewisse Abhängigkeit die es hier nun mal gibt, weil sie einen Job braucht.
Ob Karo durch Herrn Rainegger noch mal zu einem Termin gerufen wurde?
Danke schön für dieses schöne Bild in meinem Kopf.
" ... wie eine Mischung aus zwei harmlosen Substanzen plötzlich explodieren konnte."
Besser kann man diese Geschichte eigentlich nicht zusammenfassen. Geht ja auch nicht mit allen harmlosen Substanzen, das muss schon passen. Maler und Muse.
Und dann der Kontrast im heimischen Bett. Da explodiert nix, da wird nur abgeladen.
Schon mal gegoogeld: Rainegger Maler? Gratuliere! Das finde ich gute Deutsche Gründlichkeit.
Malerhaft beschrieben.Eine sublieme Geschichte, auch vom Dialog her.
Ich entdeckte eine neue Qualität mit welcher ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht hab bei einem Schattenzeilen-Autor: eine Art recherchierende Schreibweise. Die feinen Pinselstriche mit den grossen Malflächen. So wahrhaft beschrieben, dass ich dachte: diesen Maler gibt’s wirklich.
Einen Satz sprang mir besonders ins Auge: animalische Spannkraft.
Es gibt zwei Sorten Widerstand:
a) die Katze die kratzt
b) die Schildkröte welche sich zurückzieht
für welchen Widerstand wählt Karo und warum? Und wie sieht das bei mir aus?
20.03.2026 um 05:03 Uhr
Eine sehr lebhafte und schöne Geschichte.
Hier ging es um den Künstler und um das Modell und doch hast Du mir all die beschriebenen Szenen vor mein inneres Auge gemalt.
Ich merke es immer beim Lesen von Geschichten über die weibliche Demut, über Disziplin und Schmerz, wie sehr ich mich danach sehne.
Nicht die Seite zu wechseln - Nein sondern nach dieser Art der Dominanz und was meine Submissive Art ausmacht.
Wie erschrocken Karo blickte als Herr Rainegger sie geschlagen hatte, wie sie darüber nachdachte das Herr Rainegger sie dutzte oder auch diese Gedanken dazu, sich anzustrengen, bis an die Grenzen zu gehen für das Bild bzw den Job oder auch wie verschämt sie ist und unsicher über sich selbst.
In Geschichten der weiblichen dominanz geht es oft um sexuelle Lust um befriedigung und oft auch um harte Strafen.
Oft fällt mir auf, geht es um Männer die für alles zahlen müssen.
Hier mag ich es einfach, wie Karo erschrocken ist über die aufkommenden Gefühle ihrer devoten Art, um das Zeigen und Präsentieren, um das Gefühl ihrer schamhaften Art und um die gewisse Abhängigkeit die es hier nun mal gibt, weil sie einen Job braucht.
Ob Karo durch Herrn Rainegger noch mal zu einem Termin gerufen wurde?
Danke schön für dieses schöne Bild in meinem Kopf.
Liebe Grüße Thorsten
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