BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Ehre?

BDSM-Geschichte von Devana

Sie sahen sich sofort, als er hereinkam. Sie war schon länger da gewesen, saß in netter Runde, plauderte angeregt. Die Blicke trafen sich, verharrten einen Moment. Die Freunde an ihrem Tisch bemerkten den Blick, wandten sich ebenfalls zur Tür. Sie sahen, dachten sich ihren Teil, sahen zu ihr, grinsten ein wenig.

Die Blicke der beiden trennten sich, als er vom Gastgeber begrüßt wurde. Sie nahm ihre Gespräche wieder auf. Sie hatten ihr Vorgehen nicht besprochen, dieses Thema tunlichst vermieden, was sonst gar nicht ihre Art war. Beide wussten, dass es gefährlich werden konnte, beide hatten Angst davor. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

10.06.2016 um 18:22 Uhr

Eine tolle Geschichte, die du da geschrieben hast. Sie hat mich gefesselt und stark berührt.

18.08.2015 um 09:31 Uhr

Selten habe ich so viel Melancholie und Traurigkeit, so wunderbar beschrieben in so wenigen Zeilen, gelesen. Gefühle pur, die in dem Moment unerreichbar fern und doch so nah sind.

Danke für diese Zeilen, die mich tief berührt und mitgenommen haben.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

eileen

Autorin.

16.05.2015 um 09:46 Uhr

Nachvollziehbar, sehr berührend und tieftraurig. Danke für diesen Text.

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Das Leben ist viel lustiger, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt.

Michelle

Autorin.

08.09.2013 um 10:55 Uhr

Sehr gefühlvolle kleine Geschichte. Selbst schon so erlebt. Ein kleines bisschen Sehnsucht bleibt immer zurück.

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Liebe Grüsse, Michelle

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

07.09.2013 um 16:23 Uhr

Zwei Königskinder...

traurig, wunderschön traurige Geschichte...

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Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

11.02.2013 um 10:04 Uhr

Tief zog mich Deine kleine, kurze Geschichte hinaus auf`s wilde tosende, innere Meer. Die süße Verlockung, alles abzustreifen, sich hinzugeben an die Bewegungen des Lebens, des Meeres und sich mit ihr auf den Grund sinken zu lassen. Jeden Augenblick im Hier und Jetzt.

Ein lautes "Ja" erhebt sich über das Geheul der tosenden Wogen.

Doch dieses Gefühl, daß der Kiel meines Schiffes auch nicht jedem Schwarm fliehender Fische folgen muß, ziehe ich weiter meine Bahn und mein "Ja" verhallt.

Kurz und bitter werden meine Gefühle zum stärkenden Rostschutz meines Gefährt.

Toll!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

08.02.2013 um 00:55 Uhr

Deine Geschichte hat mir sehr gefallen!!

Ganz viel melancholisch... Wie traurig wenn man sich so nahe steht und es sich verbietet! Um ehrlich zu sein finde ich dann solche Umwege wie in der "Grenzbar"-Geschichte gelesen erträglicher. An die Geschichte erinnert mich deine vom Stil und vom Inhalt her sowieso total. Nur eben dass die beiden dort schon einen Weg gefunden haben.

Den Titel find ich in Ordnung, weil da ja ein Fragezeichen dahinter steht. Ist es eine Frage der Ehre, sich so zu verhalten oder nicht. Da steht ja keine Feststellung.

Danke für die Geschichte.

Ivonne

hexlein

Autorin.

19.04.2012 um 17:13 Uhr

@Tseten

ich würde das genauso sehen, wie Du, wenn da nicht dieses kleine Fragezeichen hinter "Ehre" stehen würde.

Mich hat der Titel der Geschichte eher dazu inspiriert darüber nachzudenken, was ich persönlich denn als "Ehre" empfinde. Ob so ein Verhalten für mich meiner persönlichen Ehre widersprechen würde.

Signatur

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

19.04.2012 um 16:34 Uhr

So nachvollziehbar...

Signatur

... stille Wasser sind tief... ... manchmal Abgrundtief

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

27.03.2012 um 01:28 Uhr

Eine sehr gefühlsintensive Geschichte, deren Ende mich überraschte, da ich auf einer ganz anderen Fährte war. Aber auch ich verbinde "Ehre" irgendwie nicht damit, eher "Monogamie".

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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