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Schattenzeilen

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Sklavendienste

Eine BDSM-Geschichte von Neugierde.

„Nein, Herrin, bitte! Das kannst du wirklich nicht von mir verlangen! Bitte nicht gerade heute!“

„Was soll das jetzt? Willst du dich schon wieder widersetzen? Gestern hast du schon dauernd wegen irgendwelchen Kleinigkeiten rumgenölt. Wo bleibt Dein so gelobter Gehorsam?“

„Aber Herrin, doch nicht heute – heute ist der erste Geschäftstag nach den Feiertagen! Da sind doch alle unterwegs und die Warenhäuser gestopft voll. Und dann noch UMEA! Bitte Herrin! Das ist doch der pure Horror da! Da sind heute Unmengen Leute! Du weißt doch, wie ich es hasse, mich mit so vielen Menschen um die Wette um irgendwelche Möbel zu streiten!“

„Eben, du wirst einfach zu frech. Deshalb wirst du jetzt dahin fahren und die Teile auf dieser Liste kaufen – ich hatte über die Feiertage genug Zeit zu planen und stelle es mir sehr schön vor, die Wohnzimmerschrankwand neu zu gestalten. Und übrigens – du hast es schließlich auch gern gemütlich!“ 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

14.11.2020 um 20:20 Uhr

… wer kennt nicht diese farblosen, unglücklichen Alten, die „ihr Leben geopfert“ haben.

Ich zum Beispiel, mir fällt in meiner Umgebung kein Paar ein, das in dieses Bild passt. Höchstens in Nuancen, aber keinesfalls farblos.

Bester Nachtasou,

woher dieser Pessimusmus und auf welcher Datenbasis?

Oder bin ich blauäugig?

Vielleicht kenne ich auch zu wenig Leute.

Fragt sich

hanne

Nachtasou

Autor.

14.11.2020 um 12:07 Uhr

Beste Neugierde

Die kurze Geschichte kommt zwar mit Augenzwinkern daher, der Sarkasmus übertreibt, und ist doch hart am Wind. Im ersten Abschnitt dachte ich: „Arme Sau“, hatte sogar schon ein paar solcher von früher vor Augen … als die Wendung kam. Die dreht alles um 180 Grad, und macht es – Schreck – keinen Deut besser. Es sind die ungleichen Verteilungen von Belastungen, die Ungerechtigkeiten im traditionellen Beziehungsmodell. Wieviele Frauen und Männer mögen statt im glücklichen Ehehafen in einem lebenslänglichen Gulag gelandet sein … klaglose Jahrzehnte Schinderei, ein bisschen Anerkennung, … wer kennt nicht diese farblosen, unglücklichen Alten, die „ihr Leben geopfert“ haben. Für was und wen eigentlich? Der Kniff dieser Geschichte ist, dass BDSM diese ganze Farce in sich trägt und auf den Punkt bringt. Einer/Eine ist immer der/die Schwächere in einer Beziehung gewesen. Schon immer Ehepartriarchen oder -matriarchen. Generationen von Versagung. Vielleicht auch nicht, wenn sie sich sagen konnten: „Das gehört sich halt so.“

Ich habe vor Jahren beruflich viel mit Senioren gesprochen (sprechen müssen), und das hat mir Angst vor dem Altwerden gemacht. In den 20-er 30-er, 40-er Jahrgängen blieb am Ende wirklich nicht viel außer Bitterkeit, Versäumnisse und nutzlose Arbeit und Einfügen in Rollenmodelle. Die Personen in der Geschichte sind jünger, aber schauen wir sie uns in 30 Jahren an: Außer einer Bücherwand und Flachbildschirm bleibt nichts übrig. Die landen bei der Haushaltsauflösung zusammen mit allen Träumen im Container.

Danke für diese Real-Geschichte, Neugierde. Hoffentlich hast Du selbst noch viel Neugier und Bewegungsspielraum gefunden oder gar gehabt.

Stilistisch habe ich noch eine Anmerkung: Die Dialoge. Die halbe Geschichte besteht aus Dialogen. Das find ich frisch, weil die Personen sich selbst sprechen und nicht beschrieben werden. Aber so wie in der Geschichte spricht niemand. Zu lange Sätze und komplizierter Satzbau. In Schriftsprache reden die wenigsten Menschen im Alltag. Da könnte die Geschichte noch an Lebensnähe gewinnen.

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

13.11.2020 um 23:24 Uhr

Ach ja, liebe Rosalie, genau so isses. Und wenn er dann noch abwaschen kann und Papierkram erledigen und aufräumen ...

Andererseits, was mache ich mit dem Kerl, wenn er fertig ist mit der Arbeit. Besenkammer? Habe ich nicht.

Keller - das ginge. Aber da ist kein Platz, da müsste erst mal einer aufräumen

Danke für geduldig und geschickt

hanne

13.11.2020 um 18:51 Uhr

Oft ist der Wunsch Vater der Gadanken. Man kann mitfühlen.

Meister Y

Autor. Förderer.

26.11.2015 um 06:44 Uhr

geändert am 26.11.2015 um 12:14 Uhr

Schönes Wunschdenken...

Ja, Träume sind manchmal etwas wundervolles, gepaart mit Wunschdenken sowieso. Diesen Traum vom "Mustersklaven" habe ich daher mit einem Schmunzeln gelesen, fand ihn gut geschrieben, leicht zu lesen. Gelacht habe ich vor allem am Ende, schade, dass Träume oft platzen wie Seifenblasen und man sich in der (bitteren ) Realität wiederfindet.

Danke für diese schönen, amüsanten Zeilen am frühen Morgen.

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

15.10.2013 um 15:01 Uhr

Bis zur Wendung fand ich die Geschichte richtig toll

und ich hätte sofort mit Rosalie getauscht,

mir auch so einen Thomas gewünscht,

aber nach dem Aufwachen,

verzichte ich auf den Tausch, 

das habe ich selber zu Hause und heißt Realität!

Danke für diese tolle Phantasie

Gelöscht.

15.10.2013 um 08:06 Uhr

lächel -auch subs dürfen träumen -sehr unterhaltsam 

01.09.2011 um 21:55 Uhr

Oh wie kommt mir der Anfang bekannt vor und wie sehr wünschte ich mir ein Ende wie dieses ... oder wars doch umgekehrt?

Köstlicher Text, danke für den Denkanstoß

Lucia

Autorin.

01.09.2011 um 21:18 Uhr

Schöne Wendung! *schmunzel* Wer träumt schon nicht hin und wieder von solch einem Sklaven...

Herbstblume

Autorin.

30.08.2011 um 07:42 Uhr

Habe schallend gelacht bei dieser herrlichen Geschichte! Super!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.