Ein Dom und seine Sub, verstrickt in ihr Spiel aus Lust und Leiden. Wer gibt und wer nimmt, fließt ineinander. Am Ende hat der Herr sie beschenkt und die Dienerin sich selbst zur Gabe gemacht.
Das Licht der Kerzen färbte ihren nackten Leib golden. Schweißperlen glänzten und das Flackern mischte sich mit dem Wiegen und Winden ihres Körpers. Meine Hände berührten sie, fühlten Hitze, Feuchtigkeit, Leben und Lust.
Ich ließ meinen Blick zu den schwarzen Ledermanschetten an ihren Handgelenken wandern. Sie knarzten, wenn sie sich dagegenstemmte; die Karabinerhaken in den silbernen Ringen klickten; die beiden Seile, die zu den Deckenösen führten, ächzten. Es klang wie ein Orchester, und ihre schnellen Atemzüge, das Seufzen und Keuchen, waren die Arie dazu.
Ich hob die Peitsche, zielte, zog das Leder ein letztes Mal über ihren Rücken. Sie erbebte, krümmte sich, tanzte hilflos in den Fesseln. Zischend holte sie Luft und stieß beim Ausatmen entzückende, kleine Grunzer aus. Ich starrte auf den rosa Strich, den ich von Schulterblatt zu Schulterblatt gezeichnet hatte.
Dies alles kitzelte den dunklen Teil meiner Seele, faszinierte mich zutiefst, verlangte nach mehr. Ich berührte sie abermals, strich sacht über ihre warme, weiche Haut. Ihr Atem rauschte, klang diesmal ruhiger. Sie entspannte sich, nutzte ihren spärlichen Spielraum, um sich an mich zu schmiegen. Dem konnte ich nicht widerstehen.
Meine Arme umfingen sie von hinten, die Finger streichelten, meine Lippen liebkosten ihren Hals. Sie gab sich hin, stieß wohlige Geräusche aus. Ich ertastete ihre Brüste, fand ihre steifen Nippel, drückte sie und zog sacht an ihnen. Ihr Bauch hob und senkte sich schneller und die Laute, die sie von sich gab, zeugten von steigender Lust. Ihre Haare raschelten, als sie ihren Kopf kreisen ließ, sehnsüchtig und doch allein meinen Launen unterworfen.
Ich legte mein Kinn auf ihre Schulter, verweigerte aber zunächst, dass sie mich küsste. Auch ihre Brust streichelte ich nur noch sanft, nutzte allein die flache Hand; ein leichtes Reiben, keine Massage mehr. Es war genug, um Verlangen zu wecken, aber die Befriedigung zu verweigern. So quälte ich sie eine Weile, lachte leise, fand ihren wachsenden Unmut köstlich. Schließlich senkte sie ihren Kopf und ergab sich mit einem Schnaufen in ihr Schicksal.
Du erhältst Zugriff auf kostenlose BDSM-Geschichten, Hörtexte und Podcasts. Du kannst im Forum und im Chat andere Mitglieder kennenlernen. Und wir bieten dir viele weitere Vorteile.
Danke für deine Bewertung, liebe lizzy lu, aber was meinst du mit "cheesy"? Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen, was du damit sagen wolltest, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen.
Na cheesy eben ... 🫠
Da ist mir einfach zu viel wohlig und schön und Hach drüber. Kitschig vielleicht. Triffts aber nicht. Cheesy eben. Ist doch ein normales Wort?
Ach wie schön, ich mag deine Geschichten einfach sehr gerne. Auch diese Geschichte hat mich total abgeholt, und es war als wäre ich die Sub. Ich konnte mich da richtig gut reinversetzen. Dann das spiel zwischen 'sanft' und gefühlvoll bis hin zu 'hart' was auch ich sehr gerne mag, fand ich super.
Sehr schöne Geschichte, für mich als Neuling ist es schön zu erfahren mit wie viel Hingabe sich die Protagonisten fallen lassen können. Danke für diese Einblicke.
Danke für deine Bewertung, liebe lizzy lu, aber was meinst du mit "cheesy"? Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen, was du damit sagen wolltest, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen.
Nach Deinem letzten Kommentar hier wollte ich noch da lassen das es sicher besser ist einmal mehr „ zu vorsichtig“ zu sein, als Grenzen zu überschreiten, und damit etwas kaputt zu machen.
Da bin ich völlig bei dir Rote Blume. Fantasien sind eine Sache, aber in der Realität es eben ein Spiel mit dem Risiko. Da lohnt es sich immer sich langsam ranzutasten. Das heißt nicht, dass man in der richtigen Stimmung mit mit Vertrauen und Einfühlung nicht auch "harte" Erfahrungen machen kann. Es gilt halt immer, Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Sub.
Hallo Tek, sehr gerne, danke auch für Deine Rückmeldung zu meiner Rückmeldung. Diese hatte ich ja auch nur so in die Tiefe gehend verfasst, da Du Dir hier solches Feedback gewünscht hast.
Das „ja, ja, ja“ an sich hatte ich gar nicht gemeint, sondern die Art wie es vom Erzähler eingebracht wurde… 😊
Und noch mal wegen der Frage ob „ soft“ oder „hart“. Es ging mir hier nicht um die Schläge und Schmerzen an sich, sondern eher die ganze Szenerie, es gab viel zärtliche Gefühle und Ansprachen, ich glaube auch, dass Sub in Deiner Geschichte da einiges ausgehalten hat. Ich unterscheide aber zumindest auch in Schmerzen, die einfach nur noch weh tun, und die auf sich genommen werden im Gegensatz zu Schmerzen die auch als lustvoll empfunden werden können. Das wurde z.b. auch im Podcast von Devana und Jona schon differenziert betrachtet, ähnlich geht es mir da auch.
Nach Deinem letzten Kommentar hier wollte ich noch da lassen das es sicher besser ist einmal mehr „ zu vorsichtig“ zu sein, als Grenzen zu überschreiten, und damit etwas kaputt zu machen.
Die gemeinsame und richtige Wellenlänge sind da bestimmt die beste Richtlinie.
Ich weiß, was du meinst. Dieser innere Schmerz kann genau so lustvoll sein, wie der Äußere. Nur die Stimmung, die Dosierung und die Art müssen stimmen. Das hinzubekommen ist wesentlich schwieriger als nur mit der Peitsche auszuholen. Und es kann auch mehr schiefgehen. Die inneren Wunden kann man nicht mit Salbe behandeln. Darum bin ich da auch sehr vorsichtig, manchmal zu vorsichtig, denke ich. Trotzdem ist das Erregungspotential hoch. Wenn man gemeinsam auf der richtigen Wellenlänge ist und die Erregung fühlt, dann können ein paar Worte eine ungeheure Macht ausüben und sehr heiß sein. Es ist wie immer ein Balanceakt, doch wenn man ihn gemeinsam hinbekommt ist man im Himmel
Es freut mich, dass ich dein Kopfkino gut ankurbeln konnte, sklave thorsten. Demütigung scheint ein Faktor in deiner Fantasie zu sein. Meinst du, das hätte meiner Geschichte noch gefehlt?
nein ich fand deinen Text so wie er war mit dein beiden Protagonisten, genau richtig.
Es passte zu den beiden so wie es bei Henriette Mouse und Lady Lillit mit der Demütigung passte als die sehr konsterneert wirkende Henriette sagen musste was sie ist.
Demütigungen können schnell, lächerlich wirken - also bei mir und ich liebe dieses Spiel dieser doch subtilen Demütigung.
Wenn man sagen muss was man ist, oder wie Körperteile auch genannt werden können außer die aus den Lehrbüchern der menschlichen Anatomie oder auch wenn man Fehler begangen hat.
Es gibt so viele schöne kleine Dinge, die sprachlich nicht verletzten oder jemanden beleidigen und doch auf ihre Art, demütigen.
Ich weiß auch garnicht wo her das kommt, schließlich sind wir alle erwachsen. Gestandene Frauen und Männer die im Leben einiges erlebten oder durchstehen.
01.03.2026 um 10:58 Uhr
Das Wort "Cheesy" kannte ich echt noch nicht. Danke, man lernt nie aus
Zu diesem Beitrag im Forum.