
Elli besucht ihren Herrn, dem sie sich seit wenigen Wochen als Anfängerin aufgeregt unterwirft. Er will sie vertraut machen mit seinen Vorstellungen darüber, wie eine BDSM-Beziehung abzulaufen hat. Aber Elli ist unpünktlich.

El ist angekommen. Bei ihrem Herrn. Aber ist sie das auch im Machtgefälle? Das kontrolliert er, und auch sie und ihre Verdorbenheit, die nur allzu offensichtlich ist.

El erinnert sich an das erste Zusammentreffen mit ihrem Herrn. Ausgerechnet von der Hochzeitsfeier ihrer Schwester entführte er sie, und an einen Laternenpfahl gebunden hätte sie ahnen müssen, worauf sie sich einlässt.

El müht sich, ihrem Herrn zu gefallen und das zu tun, was er von ihr erwartet. Wäre da nicht Unerwartetes und Überraschendes, das sie vor Herausforderungen stellt. Und das ihr schließlich große Überwindung abverlangt.

El (Kapitel 5: Verbundenheit)
El lernt das Refugium ihres Herrn kennen. Der Begriff Folterkammer wäre zu oberflächlich für diesen Rückzugsort, an dem er ganz er selbst sein konnte und seine tief verborgene Seele preisgeben konnte. Nun wollte er das mit ihr teilen.

Nach einem extremen Erlebnis müssen sich Elli und ihr Herr wieder finden. Spuren hat es hinterlassen, nicht nur auf der Haut. Und schließlich führt es auch zu klaren Konsequenzen.

Manchmal muss man die Arbeit sein lassen. Pausen sind wichtig fürs Seelenleben, ganz besonders, wenn der Kopf nicht mehr mitmachen will. Aber hundertmal schöner wäre es, deine Anwesenheit zu spüren, Herr.

Als Administratorin dieses Etablissements verspreche ich, dass du gut aufgehoben bist. Solange du dich an die Regeln hältst. Dein Herr ist der Einzige, gegenüber dem du Rechenschaft ablegen musst. Er muss für dich geradestehen.

Hast du keine Angst davor, dass ich dein schlechtes Benehmen an deine Herrin melde? Du hast sie doch gehört, ich soll jede noch so kleine Frechheit an sie weitermelden. Also?

Zum ersten Mal hatte die Lady ihren Sub-Namen ausgesprochen. Für El fühlte es sich so an, als wäre sie endlich als Johanns Sub von ihr anerkannt worden, und zwar so ernst, wie es nur ging.

Du willst also Johanns Sub sein? Aber hast du auch das Zeug dafür? Ganz ehrlich, ich bezweifle das, El.

Johann, du Mistkerl! Es war ein abgekartetes Spiel von dir, und ich habe mitgespielt wie die blutige Anfängerin. Wieso habe ich trotzdem das Gefühl, dass ich selbst schuld bin? Dass ich es mir hätte denken müssen?
27.11.2025 um 16:09 Uhr
Warum mich der Auftritt der Schwester nicht so gestört hat, wie viele der anderen Leser:innen, musste ich mir bei diesem Kapitel ständig überlegen. Ich denke mir eben, dass es sich nun mal um Fiktion handelt. Eine Phantasie ist dazu da, niedergeschrieben/ ausgemalt zu werden. Wenn ein Mensch dann auch noch so mutig ist, sie zu veröffentlichen, sollte der Ethikfilter der Rezipienz nicht auch noch die Richtlinien der Schattenzeilen übertreffen müssen.
Also nein – mich stört diese Fiktion nicht, solange sie Fiktion bleibt. Das macht die Geschichte nur spannend und sehr lesenswert. Es scheint eine Abmachung zu geben und als die sich im Metier auskennende Schwester, traue ich dem Autor zu, dem Charakter der Schwester genug Einfühlungsvermögen zu geben, um die schwesterlichen Interessen vor innerer Wahrhaftigkeit zu wahren.
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