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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Blackmail

Eine BDSM-Geschichte von Robert S.

Da stehst du. Wie lange schon? Eine halbe Stunde? Und wenn du zwei Stunden stehst, Robert, dann ist das so. Gehorsam bist du, stehst Montag bis Freitag ab zehn Uhr. Das behalten wir bei. Melde ich mich bis zwölf Uhr nicht, darfst du arbeiten, in deinem netten Homeoffice.

 

Du hast dich also überwunden, dich endlich getraut. Es wäre auch schlecht gewesen, wenn ich den Freundinnen deiner Frau von deiner Mailadresse den Film geschickt hätte. Du erinnerst dich?

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.09.2020 um 13:07 Uhr

Das läuft auf Erpressung hinaus. Stellt sich die Frage, wie lang eine einmal gegebene Einwilligung in die Zukunft wirkt. In BDSM-Kopfkino-Lesart: Für immer. Wenn aber aus solchem Kopfkino ernst wird, ist der Spaß vorbei. Ich bin daher nicht sicher, ob ich den durchaus mitreißend geschriebenen Text inhaltlich gut finden soll.

26.08.2020 um 23:43 Uhr

Die Geister, die ich rief ...

So betrachtet, als Warnung und (hoffentlich?) Fantasie des Autors, las ich es gegen Ende gar mit einem leichten Schmunzeln.

Ronja

Autorin.

26.08.2020 um 00:44 Uhr

Deine Geschichte hat mich gerade weil sie so düster und beunruhigend ist, in ihren Bann gezogen. Ich konnte mich gar nicht davon lösen. Der Protagonist liefert sich ihrer Willkür vollkommen aus. Unvorstellbar und erschreckend. Er gibt alles von sich preis, macht sich bewusst erpressbar. Auch wenn das sein Leben und seine Ehe zerstören könnte. Wie eine tickende Zeitbombe. Unberechenbar. 

Vielen Dank für den beklemmenden Einblick...

Hekate

Autorin.

22.08.2020 um 09:48 Uhr

Vor Blackmailing, was sich über die Internetdomination als Erpressungsspiel ausgebreitet hat, möcht ich warnen, da die Grenze zur realen Erpressung verschwimmt. Das ist ein billiger Mindfuck, der kann nach hinten losgehen, und spätestens nach der ersten Überweisung darf auch Top mit Rechtsfolgen rechnen, wenns übertreibt.

Schauts, es ist nur Kopfkino, das gibts günstiger in Fantasien, zum Beispiel bei Geschichten in diesem Forum herinnen und dazu ohne Zahlung.

Wers real mag, möchte Geld in die Hand nehmen, zur Domina seines Vertrauens gehen, da gibts dann Rares für Bares.

Robert S

Autor.

16.08.2020 um 12:19 Uhr

Vielen Dank für Euer Lesen.

Vielen Dank für Eure Kommentare.

Vielen Dank für kontroverse Betrachtung.

Ich freue mich darüber.

16.08.2020 um 09:28 Uhr

Die Erzählform finde ich ansich sehr gelungen. Vor einer Weile habe ich einen Roman in diesem Stil gelesen und nach einigen Kapiteln hat es mich sehr gefesselt. Die Bindung zum Protagonisten war intensiver weil man quasi direkt in seinen Gedanken war. 

Zum Inhalt, der ist schon recht heftig und die Erpressung wohl der Punkt schlecht hin. Die Herrin weist darauf hin das Robert genau dies alles ja wollte und er es sich vorher gut überlegen sollte. Aber ist das was er in seiner Fantasie gewünscht hat nun wo es real geworden ist immer noch das was er will? Das bleibt offen und macht nachdenklich.

Vielen Dabk Dank für diese Geschichte.

Söldner

Autor. Lektor. Förderer.

16.08.2020 um 06:21 Uhr

Blackmailing ist eine gefährliche Praxis im BDSM auf psychologischer Basis, kann in persönlichem Desaster für den / die Sub enden und vor Gericht für den dominanten Part.

Nachtasou

Autor.

16.08.2020 um 01:21 Uhr

Bester Robert S.,

die Geschichte als Telefonat (oder Sprechanlage einer Videoüberwachung) zu verpacken ist eine interessante Idee. Dass nur SIE zu hören ist, passt zum Inhalt, in dem ja das Mitspracherecht vertraglich ausgeschlossen ist. Roberts nölende Redebeiträge sind zu erahnen aus der Geschwätzigkeit dieser Domina. In der Geschichte funktioniert, dass Robert, obwohl überhaupt nicht zu Wort kommend, mehr Format gewinnt als die Sprecherin.

Das Blackmailing scheint mir eine Art Tunnelspiel zu sein, also ohne Ausstiegs- oder Abbruchmöglichkeit. Zumindest nicht ohne den sozialen Ruin zu riskieren. Das ist wahrscheinlich illegal. Aber wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Diese unsexuelle Form des Umgangs miteinander reicht der Frau wohl auch nicht, weshalb sie es wenigstens versilbern will; mit zusätzlichen Kunden (´Studio´). Unantastbarkeit heißt nicht angefasst werden. Sie wirkt irgendwie armselig. Robert ist Fischfutter, weil es ihm um die Auslieferung an sich geht, nicht um die Person, der er sich ausliefert. Das ist das Kreuz eines Fetischs.

Ich konzentriere mich auf die Formalien, weil ich in der beschriebenen „Beziehungsform“ keine Sexualität mehr erkennen kann. Dass Menschen eine totale Auslieferung anstreben, ist irgendwie noch vorstellbar; aber dann vermisse ich auf Seiten der Steuerfrau auch nur den kleinsten Hinweis darauf, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird. Blackmailing setzt voraus, dass von dem Machtmittel gegebenenfalls auch Gebrauch gemacht wird, was wiederum hieße, völlig unbeteiligte Menschen mit hineinzuziehen.

Dass die Geschichte lediglich eine Momentaufnahme liefert, ist völlig ausreichend.

hanne lotte

Autorin. Lektorin. Förderer.

15.08.2020 um 23:52 Uhr

Ich muss den beiden vorherigen Kommentaren widersprechen.

Ich sehe Entwicklung und ich sehe auch Innenleben.

Ich habe eine Idee von den Nöten dieses Robert, die Infos reichen völlig, um die Vorgeschichte ahnen zu können.

Es ist eine Momentaufnahme, ein Innehalten, ein Entwicklungsstand. Auch das kann eine GEschichte sein.

Das Innenlebven von Robert bleibt freilich blass. Ich kann nur ahnen, was die Ansprache mit ihm macht. Dafür liegt das Innenleben der Frau offen vor mir. Nein, das ist nicht langatmig. Das ist Schwelgen in Macht, baden in Gier, suhlen in Überlegenheit.

Diese Frau macht etwas mit mir. Sie weckt den Wunsch gemein zu sein. Richtig gemein. Zu ihr.

Ich stelle mir vor, ich wäre die Frau dieses Robert. Ich käme ihm auf die Spur.

Und ich würde Stillschweigen bewahren. Ich würde sie aufspüren und zur Strecke bringen. Ja, das würde ich. (wie war das mit Traum und Wirklichkeit?)

Ich erlebe ganz selten, dass eine Geschichte so starke Wirkung auf mich hat. Das gibt vier dicke Sterne, mit den Adjektiven hab ich‘s nicht so.

Danke für erstaunliche Bewusstseinserweiterung

hanne

† Madame Maria

Gelöscht.

15.08.2020 um 18:13 Uhr

Was mich an der Geschichte erheblich stört, ist dieses Dauermonologisieren. Herrje, wenn ich einen Sklaven derart ständig vollquatschen muss, anweisen muss, überreden muss, anfeuern muss, bemitleiden muss, bemuttern muss, vergeht mir der Spaß an der Sache. Er soll sich gefälligst alleine bemühen. Sowas stiehlt nur meine Zeit.

In den Bewertungsoptionen gibt es leider kein "langatmig".

MM

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.