Registrieren Login

Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

Social Bondage: Textnummer 1957 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Urheberrecht: Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung darf nur nach Zustimmung durch poet erfolgen! Mehr dazu ...

Hinweise beachten Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Tobago also?

Eine BDSM-Geschichte von poet.

Diese Geschichte erreichte Platz 1 im Schreibwettbewerb "Erotische Sommernachtsfantasie" (Link).

 

()

 

„Also, ich kann euch da auch eine ziemlich ungewöhnliche Urlaubsgeschichte berichten, die ich vor drei Jahren erlebt habe. Naja, eigentlich ist sie doch fast zu pikant, ja fast sowas wie ne SM-Story, äh, und ich weiß ja nicht ...“

„Erzählen, erzählen!“, riefen wir alle.

Ja, unser Weltenbummler Tschaali, eigentlich hieß er Karl, Karl Meier, der konnte erzählen. Immer wieder mal trug er zu unseren regelmäßigen Herrenabenden bei durch Geschichten von seinen vielen Reisen oder wenigstens herrliche Witze. Mit dem Wohnmobil muss er wohl in ganz Europa rumgetourt sein und Flugreisen nach Australien, Kanada, ja Japan und Taiwan und weiß Gott wohin hat er auch hinter sich, was er uns durch manches Foto und spannende Erlebnisberichte dokumentierte. Gut, von uns anderen waren auch schon ein paar mal in Miami gewesen, Mallorca, Türkei, Rimini kannte sicher die Hälfte, aber meist eben brave Familienurlaube am Strand, während Tschaali als eingefleischter Junggeselle regelrechte Abenteuerurlaube suchte.

Wir waren zwölf Männer, alle im gleichen Alter, hatten alle wenigstens ein paar Jahre die Oberland-Realschule im nahen Städtchen gemeinsam besucht. Bei unserem letzten Klassentreffen, es war das zwanzigjährige gewesen, beschlossen wir zwölf, die wir alle noch am selben Ort lebten, uns einmal im Monat im „Goldenen Einhorn“ zu einem Stammtisch zu treffen. Ich muss sagen, nur selten fehlte mal einer bei diesen Treffen, zumal wir vereinbart hatten, dass jeder, der fehlte, beim nächsten Mal eine Runde auszugeben hatte.

Diesmal waren wir sogar dreizehn, denn ich hatte Ernst mitgebracht, meinen Schwiegersohn, der gerade mit meiner Tochter und meinem Enkelchen bei uns ein paar Tage zu Besuch war. Die anderen hatten nur freundlich genickt, als ich ihn vorstellte.

Wie gesagt, Tschaali war eingefleischter Junggeselle, hatte wohl noch nie eine längere Beziehung gehabt, war aber durchaus erotischen Erfahrungen nicht abgeneigt, mit denen er seine Urlaubsgeschichten sehr oft würzte, weshalb auch mir die Abende, bei denen er etwas zum Besten gab, gut im Gedächtnis geblieben sind, so im Gegensatz zur fünften Klettertour von Max im Wilden Kaiser etwa oder Reinhards erneuter feucht-fröhlichen Floßfahrt auf der Isar.

Du möchtest diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Melde Dich in Deiner BDSM-Community an

Name:

Passwort:

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Deine Meinung

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

† Betty

Gelöscht.

05.11.2019 um 20:18 Uhr

Schöne Geschichte mit einem Touch von abenteuerlichem Reisemärchen. Hat mir gut gefallen.

DeIna

Autorin.

24.08.2019 um 06:47 Uhr

Ha ha!

Ich lache sehr gerne, gerade auch über echte Kerle

† Henrico

Gelöscht.

26.07.2019 um 13:27 Uhr

Spricht für ausgezeichnete Phantasie, und ausgezeichnet, dass Google die Phantasie nie toppen kann, lediglich die Phantasie des Geschriebenen zitieren könnte. Daher Daumen hoch für diese Münchhausen-Phantasie!

Katika

Förderer.

24.07.2019 um 09:16 Uhr

Lieber poet:, egal wie man zum Inhalt der Geschichte steht, sie ist wundervoll geschrieben. Du hast es geschafft, dass sie noch nachwirkt.

Vielen Dank.

24.07.2019 um 03:26 Uhr

Ein packende Geschichte, leider für mich etwas zu plötzliches Ende.

Aber durchaus anregend und spannend geschrieben.

Meister Y

Autor. Förderer.

21.07.2019 um 10:13 Uhr

geändert am 21.07.2019 um 10:18 Uhr

Lieber poet , ich kann Devana  verstehen, wenn sie Deine Geschichte als Hommage an Karl May gelesen hat. Wenn da Dein Karl Meier so ins erzählen kommt, hätte die Stammtischszene gut und gern auch um 1900 in Radebeul stattgefunden haben können. Wunderbar zeigst Du uns, wie man mit viel Phantasie und Erzählkunst Menschen begeistern kann, so wie es der kleine Phantast dereinst konnte. Egal ob es eine Stamtischrunde, wie hier ist, oder es Millionen von Jugendlichen waren und hoffentlich sind.

Wirklich gut gefiel mir, wie geschickt Du die Unterbrechungen durch Kathi im Text verbaut hast, irgendwie fühlt man sich inmitten der Runde sitzen. Auch die Charakterisierung Deiner Protangonisten überlässt Du Leserinnen und Lesern, sorgst so dafür, dass die Geschichte im Kopf bleibt, nachwirkt.

Der Spielverderber am Ende platzt wie eine Bombe, macht der Phantasie den Garaus, stellt bloß.

Lieber poet  erlaube mir, Dir zu widersprechen. Es stimmt nicht, dass in den Geschichten von Karl May selten Frauen vorkommen. Im Gegenteil, man könnte sogar sagen, dass sie in vielen seiner Bücher entscheidende Rollen spielen. Selbst Old Shatterhand steht am Ende sozusagen unter dem Pantoffel. Es gibt im Netz Frauen bei Karl May eine sehr ausführliche Auflistung der Frauengestalten von Karl May und wen es interessiert, der kann auch Nscho-tschi und ihre Schwestern: Frauengestalten im Werk Karl Mays von Katharina Maier lesen und wird erstaunliches finden.

21.07.2019 um 01:12 Uhr

Pfiffig und unterhaltsam. Selbst schuld, wer's allzu ernst nimmt...

Devana

Autorin. Lektorin. Teammitglied.

19.07.2019 um 11:11 Uhr

Hallo Poet,

nein, ich meinte nicht die Szene in Tobago, sondern die Wirtshausszene. Und da mir das gestern keine Ruhe gelassen hat, habe ich noch geforscht. Vermutlich hatte ich in meinem Kopf die einzige Szene, in der Winnetou je Old Shatterhand in Dresden besucht hat. Nach etwas Suchen habe ich sie gestern gefunden (in "Satan und Ischariot") und außer, dass es dort gleichfalls einen Franz gibt und Bier getrunken wird, war die Ähnlichkeit dann doch erschöpft.

Gruß Devana

poet

Autor.

19.07.2019 um 06:49 Uhr

Hi Devana

Ich kenne keine Geschichte dieser Art von Karl May, dessen Bände ich als Kind verschlungen habe. Da in seinen Texten selten Frauen vorkommen, kann ich mir das auch kaum vorstellen...

Devana

Autorin. Lektorin. Teammitglied.

18.07.2019 um 20:17 Uhr

Vielen Dank für diese kleine Hommage an Karl May, der mit seinen Geschichten aus der ganzen Welt meine Jugend bezauberte. Ganz gleichgültig, ob der Autor je dort gewesen ist oder nicht...

(Ganz dunkel erinnere ich mich an eine Kurzgeschichte von Karl May mit einer ähnlichen Szene, kann das sein? Es sind 30 Jahre vergangen, seit dem ich sie gelesen habe, aber irgendetwas klingelte bei mir beim Lesen.)

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.