Die Sache mit den Freundschaften
Auf den Schattenzeilen haben wir uns, was Freundschaften betrifft, bewusst für ein vielleicht eigenwillig anmutendes Konzept entschieden. Wer die Hintergründe kennt, wird es aber nur auf den ersten Blick für eigenwillig empfinden. Hier kommt die Erklärung.
Ein Blogbeitrag von Jona Mondlicht.
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11.10.2018 um 23:57 Uhr
geändert: 11.10.2018 um 23:58 Uhr
hanne lotte
Lieber Nachtasou,
bloß gut, dass grad die Sonne so hell scheint, bei so viel Destruktion.
Liebe hanne lotte,
nein, gar keine Destruktion.
Zwischenzeitlich habe ich einen langen Vortrag von Rainer Langhans im Internet gehört (formal über Polyamorie), in der er das Internet preist. Dieser esoterische Revolutionär, der Politik ins Innere verlegte … sagt, dass noch nie in der Weltgeschichte Menschen so viel kommuniziert hätten wie seit kürzerer Zeit in sozialen Medien; und er zieht auch Trolle und Hetzer mit ein. Denn es sei allemal besser miteinander redend zu streiten als wirkliche, tätliche Auseinandersetzungen bis hin zum Krieg zu führen. Diese Sichtweise hat mich beeindruckt.
Follower, Freunde, und wie das alles heißt, ist bestimmt kein Ersatz für das Weggefährtentum (danke Gregor).
Aber Bezeichnungen sind halt Sprachwandel unterworfen. Und „Freund“ ist wahrscheinlich diesem auch ausgesetzt. Im Kern bleibt aber Interesse, und sogar eine Minimalform von Treue dabei erhalten?
Also kein Grund, diese Entwicklungen mit Oberflächlichkeit gleichzusetzen. Die realen Beziehungen existieren deswegen ja hoffentlich weiter und parallel.
Zu diesem Beitrag im Forum.