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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten und Gedichte

»Lieferung für Sedlacek« von Nora

Bezieht sich auf die BDSM-Geschichte »Lieferung für Sedlacek«.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

»Lieferung für Sedlacek«

von Nora

 

Karin soll ein Päckchen zustellen. Zwei Meter lang und zwanzig Kilogramm schwer!  Inklusive Montage und Vollservice! In einer Stunde will sie fertig sein, dann duschen und ein kühles Bier trinken. Aber sie täuscht sich gewaltig. Nicht nur über die Arbeitszeit, sondern auch über die Kundinnen.

 

Die BDSM-Geschichte lesen: »Lieferung für Sedlacek« von Nora

28.10.2023 um 03:40 Uhr

Eine sehr interessante und mal gänzlich andere Geschichte.

Hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen . 

Wobei meine Fantasie da meine eigenen Omas eingesetzt hat. Ein mix aus Komödie und Horror .

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28.10.2023 um 06:03 Uhr

eine schöne Geschichte, toll erzählt. schreit eigentlich nach einer Fortsetzung. Gefällt mir sehr gut.

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28.10.2023 um 07:02 Uhr

Sehr schön geschrieben

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Gregor

Autor.

28.10.2023 um 14:23 Uhr

Deine Geschichte hat mir außerordentlich gefallen. Lockerer Stil, beiläufig fast und dabei saftig, nicht nur satt saftig, sondern erregend saftig. Ich habe neben deiner Protagonisten gestanden, die Geschichte miterlebt, sauber!

Durch beiläufiges Beschreiben der Ausstattung nimmst du mich auch mit in Wohnung, charakterisierst die alten Damen nur durch Körperlichkeit, stark!

Die Pointe, zum Heulen schön. Danke für die Freude beim Lesen.

 

____________________________________________________

 

((( Jetzt noch die Kleinigkeiten aus meiner rein persönlichen Sicht und das schreibe ich auch nur, weil wir Tintenknechte uns gegenseitig unterstützen sollten.

 

Reiche Leute haben nur in Ausnahmefällen Schrebergärten.

 

Die sinnbefreiten Tätigkeiten der Beamten sorgen dafür, dass unsere Staaten zwar schwanken, aber in den Systemen nicht völlig korrupt zusammenbrechen und auch noch Geld für die armen Schweine bleibt. Es ist aus meiner Sicht immer eine Gratwanderung, gesellschaftliche Wertungen in Protagonisten zu legen. Ja, die Versuchung ist beim Schreiben groß, schwächt aber die Geschichte, wie Wertungen Prosatexte immer schwächen. (Nein, ich bin kein Staatsdiener.) Wertungen müssen beim Leser auf Basis des Textes entstehen, der Schreiber muss sie hervorrufen.

 

Die Selbstdefinition der Karin und Nebenstränge wie Rückblicke sind zwar gut zu lesen, haben aber mit deiner Geschichte an einigen Stellen nichts zu tun, stören nicht, verlängern aber den Text, lenken ab.

 

Hemingway hat aus meiner Sicht nie komplizierte Texte geschrieben. Kurze Sätze, klare Struktur, linearer Ablauf und dahinter Welten. Okay, du hast das als verdeutlichendes Stilmittel für das intellektuelle Level deiner Protagonistin Karin gewählt, es beißt sich aber, weil Karin sich durchaus intelligent zeigt.

 

Das Löschen des Vorstrafenregisters von Karin ist eine steile Nummer. (Nein, ich bin kein digitaler Sicherheitsbeauftragter.))))

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Nora

Profil unsichtbar.

28.10.2023 um 19:53 Uhr

geändert am 28.10.2023 um 20:00 Uhr

Lieber Gregor

Vielen Dank für die gute Bewertung und das ausführliche Feedback.

Und danke auch, für alles, was ich hier lerne.

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Nora

Profil unsichtbar.

28.10.2023 um 21:26 Uhr

Verdammt, Lonely, du hast es kapiert, worum es mir ging: um den Spass an der Freud...

Thank you, buddy. You made my day, today...

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Noras Marie

Profil unsichtbar.

29.10.2023 um 03:01 Uhr

geändert am 29.10.2023 um 03:10 Uhr

Liebe Donna 

Ich denke, dass das bislang deine beste Geschichte ist. Die beste, weil dir Karin wirklich extrem gut gelungen ist (v.a. wenn man das Modell dazu kennt), bislang, weil Tess ja erst kommt. (Hoffentlich)

Dass manches, was Karins Meinung ist, nicht deine ist, ist ebenso nachvollziehbar, wie dass ihr Leben nicht deines ist. Aus der Ich-Perspektive zu erzählen und eine Andere als die Protagonistin zu sein, ist schon beim Lesen schwierig, noch schwieriger aber beim Schreiben. (Und niemand weiss besser als ich, wie schwer es dir gefallen ist, Karin Karin sein zu lassen und nicht eine Kopie von Nora).

Ich liebe es, wenn du das Licht auf die im Dunklen richtest: die Junkies und Knackies, die Assis und Ossis, die Prolls und Modernisierungsopfer. Dass du damit auch die schweigende Mehrheit der Systemerhalter, die Korruption hierzulande nicht, wie Gregor vermutet, verhindern, sondern als Status quo installierten, sichtbar machst, ist eine logische Nebenwirkung, die freilich oft unerwünscht ist.

Du wirst keine Gefälligkeitsgutachten schreiben, hast du mal gesagt. Ich weiss, Donna. Auch keine Gefälligkeitsgeschichten. Und das ist gut so.

Auch Karin wird keine Gefälligkeitsgutachten über Hemmingway, Alfred Döblin oder andere Schreibende abgeben. Dazu seid ihr beide zu intelligent, aber noch lange nicht intellektuell genug.

Ich liebe dich.

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Schattenwölfin

Autorin. Lektorin. Förderer.

29.10.2023 um 08:31 Uhr

Es gibt Geschichten hier und Kommentare – und ja: Grundsätzlich freue ich mich, freuen sich die Autoren, die anderen Leser und nicht zuletzt unsere unermüdlichen Seitenbetreiber an diesen Kommentaren, insbesondere an sachlich vorgetragener Kritik, sei sie lobend oder tadelnd.

 

Insofern geht mein ausdrücklicher Dank an dieser Stelle an Gregor.

 

Es geht um Geschichten hier. Hintergrundwissen kann ihnen den Zauber nehmen, ebenso Vorwegna(h)men, hier: Tess.

 

Es liegt mir fern, Kommentare zu lektorieren. Wünschen darf ich mir aber etwas: So sehr ich mich über Euer Glück freue,  Nora und Noras Marie, so sehr würde ich mir – zumindest für diesen Teil des Forums, in dem es um die Geschichten geht, – wünschen, dass wir bei der Sache bleiben.

 

Wölfin

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Nachtasou

Autor. Lektor.

29.10.2023 um 10:12 Uhr

Ich fange erst langsam an, mich durch die Wettbewerbsgeschichten zu lesen; diese ist die Erste. Ich hätte sie auch auf ein Treppchen gestellt, wenn ich mitbeurteilt hätte.

 

Es lebe der Zentralfriedhof, ... am Zentralfriedhof ist Stimmung.

Ich war nie in dieser Stadt, kenne sie lediglich aus Beschreibungen. In der heutigen Beschreibung fühlte ich mich hineinversetzt. Die literarische Anlehnung an Berlin lässt das Gemeinsame und Zeitlose aufscheinen, und dass hundert Jahre nur an Fassaden und Worten Veränderungen bringen. Dass Liebe das Brot der Armen ist: Diese Karte spielt der Text zum Glück nicht aus, dieses Blatt behält er bedeckt auf der Hand. Selbst der Brotbelag bleibt nur eine Adresse, eine Sehnsucht, und wird nicht als dicke Marmelade draufgeschmiert.

Schwierig am Text war, in der Ich-Perspektive die Sprache der Karin durchzuhalten. Zumindest hört sie sich glaubwürdig an; ob sie es ist, kann ich nicht beurteilen, mich hat sie überzeugt.

Mir gefiel die Namenswahl: Es ist die Verkleinerungsform von Sedlac, dem Bauern, und das für eine Beamtenwitwe!

Nichts passt zusammen in dieser Welt. Nur im Schreiben ist der Versuch, irgendwie einen Sinn hinein zu bekommen, und dann sind wir beim Kulturellen. "Bdsm" ist ja kein Genre; und allzu oft wird er künstlich garniert oder eingebettet, damit ein Text draus wird. Das ist im vorliegenden Text besser gelungen. Das Sexuelle wird Teil des glücklosen Versuchs, in einer realen Welt ein würdiges Leben zu führen. Wer versucht, Literatur von allem Politischen zu befreien, nimmt ihr ihr Bestes. "Lieferung für Sedlacek" tut den Schattenzeilen gut.

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Eisvogel

Autor.

29.10.2023 um 12:58 Uhr

Tolle Geschichte, echt faszinierend! Ich habe sie sehr gerne gelesen und bin beeindruckt. Die Heldin wirkt so lebendig... und echt.

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