BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 97 | Kurz-Url http://szurl.de/t97 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Sklavin Sisa zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Sklavin Sisa, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Sklavin Sisa als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Der Stolz einer Sklavin

BDSM-Geschichte von Sklavin Sisa

Die Sonne spiegelt sich im Wasser... wirft silberne Glanzlichter auf die Oberfläche, die nur ganz zart von Wellen gekräuselt ist. Türkis schimmert der Untergrund, in allen Grünschattierungen... und da, wo flaumiges Wassergras den Boden wie einen Rasen bedeckt, so dunkelgrün, dass es fast schwarz wirkt.

Ich stehe da, auf dem kleinen, hölzernen Steg, der in Schleusennähe über die Nagold führt und starre blind auf den kleinen Fluss hinaus. Ich sehe nichts... egal, wie angestrengt ich blinzle... Tränen trüben immer wieder meinen Blick.

Das Herz ist mir so schwer, dass meine Brust es kaum hält. Fast drückt mich das Gewicht zu Boden... und ich muss meine Nägel in das Geländer des Steges klammern, aus Angst... sonst in die Tiefe gerissen zu werden.

 

Er ist mir nicht nachgekommen...

 

Ein tiefer Seufzer hebt meine Brust. Ich schlucke krampfhaft... aber irgendwie will dieser dämliche Kloß in meiner Kehle einfach nicht verschwinden. Ich kann es immer noch nicht fassen. Wo ist mein Instinkt geblieben? Wo mein Fingerspitzengefühl? WARUM habe ich nicht erkannt, wie es enden würde?

 

Mit einem erneuten Seufzer drehe ich mich um und hab das kleine Hotel im Blickfeld. Schön in den Hang hinein gebaut ist es... ein nettes, von einer kroatischen Familie geleitetes kleines Hotel mit angegliedertem Restaurant. Zum Löwen nennt es sich... und mit seinem Fachwerk ist es so typisch für diese Gegend, hier im Herzen des Schwarzwaldes.

Was hab ich in diesem Gebäude doch schon für Glück erfahren...

 

Mein Blick schweift hoch, unter den Dachgiebel... zu dem kleinen Fenster. Ein Flügel steht offen. In diesem Zimmer... zwei Tage, zwei Nächte... mit ihm, meinem Meister. Soviel Glück hat er mir in dem Dachzimmer mit dem praktischen, frei hängenden Balken unter der Zimmerdecke, geschenkt... soviel lustvolles Leid. Die Erfahrung, wie es ist, ins unendliche fliegen zu dürfen - und dennoch sicher und zärtlich von seinen Armen wieder aufgefangen zu werden.

 

Und dann hat er alles kaputt gemacht.

 

Bis zuletzt habe ich nicht geglaubt, dass er es wirklich durchziehen würde. Darauf bestehen, dass ich diesen sinnlosen Befehl ausführe... auch diesmal gehorche.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

11.03.2016 um 09:57 Uhr

Danke Sisa, ich habe wieder mit gelitten jeder deiner Tränen mit geweint und dieser Dom hat dich wirklich nicht verdient, Der Stolz ist das einzige was einem bleibt , auch wenn man sich benutzen und demütigen und verletzen lässt , aber niemals der Stolz sollte verletzt werden ...auch ich teile niemals..

10.03.2016 um 11:34 Uhr

Liebe Sisa,

schon oft habe ich gesagt, dass ich Deine Geschichten mag, sie gern lese. Diese hier, die eigentlich gar keine Geschichte sondern ein Stück Leben ist, ringt mir großen Respekt ab. Es ist mutig, eine solche Erfahrung hier zu veröffentlichen, sie uns lesen zu lassen. Du zeigst uns hier ein Stück Dominanz, die Dich tief verletzt hat. Einen Dom, der nicht erkannt hat, was Du wirklich willst, nicht zu erkennen vermochte, dass er auf dem besten Wege ist, Dich zu verletzen, zu verlieren. Du zeigst uns auch, dass Stolz ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist, man ihn nicht verletzen sollte.

Danke, dass ich an einer Erfahtung teilhaben durfte, für die Dich wohl niemand beneidet. Danke, dass ich erfahren durfte, wie Du in dieser Situation entschieden hast. Danke für Zeilen, die ich als lehrreich empfinde, von denen ich hoffe, dass wirklich viele sie hier lesen.  

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

26.02.2014 um 22:46 Uhr

Es fühlt sich nach dem richtigen Weg an, in jeder Lebenslage gibt es Dinge die man nicht akzeptieren kann und sein Gegenüber sollte einem diesem Respekt entgegenbringen. Hier ging es nicht um Grenzen, an die man herangeführt werden kann, hier ging es so weit, das man schon fast sagen kann, ein Tabu wurde vorsätzlich gebrochen, selbst nach mehrmaliger Ansprache. Kompliment an Deine Stärke und Grundsätze aus dieser Situation auszubrechen, auch wenn es seelisch verdammt weh tat. 

Danke für diese ehrliche, traurige und nachdenkliche Erzählung

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

11.11.2013 um 00:34 Uhr

Hast du sehr guten gemacht und geschrieben.

05.06.2013 um 14:10 Uhr

Das war die einzig mögliche, richtige Entscheidung...

05.06.2013 um 03:25 Uhr

traurig, wirklich traurig. Dass der Dom meint, jemand zweiten zu brauchen, scheint wirklich oft vorzukommen, wenn auch nicht immer in dieser besonders harten Form in der garnicht geredet wird und versucht die Situation irgendwie zu lösen. Gehen ist in dem Fall die einzig richtige Entscheidung, denn über Grenzen darf man nicht einfach hinweggehen. wenn man sie angeen möchtet, dann hat das sehr viel einfühlsamer zu erfolgen und auch dann kann immer noch unendlich viel schiefgehen...

26.05.2013 um 03:46 Uhr

Hast du gut gemacht

Signatur

Urteile nicht über andere, ehe du nicht in deren Schuhen den gleichen Weg gegangen bist.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

04.03.2013 um 23:41 Uhr

Du hattest völlig recht, dass du dir einen besseren Herrn gesucht hast. Ich verstehe deinen Stolz und würde genauso handeln!

samirah

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

15.10.2012 um 00:04 Uhr

Liebe Sklavin Sisa,

Anerkennung, Bewunderung und Respekt zoll ich Dir dafür das Du dich weder an deinem Stolz hast brechen lassen und schon gar nicht die Selbstachtung hast nehmen lassen. Es war von Dir sehr konsequent, mutig auch den Entschluss zufassen doch lieber zugehen auch wenn es oft sehr schmerzlich ist. Ich hätte es genauso getan, den auch ich bin der Meinung keiner aber wirklich keiner egal ob Mann, Dom oder Herr sollte das Recht dazu haben einem die Selbstachtung zu entziehen. Also noch mal meinen Respekt für die starke Frau in dem Fall für Sisa. Sehr gut beschrieben.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.09.2012 um 01:12 Uhr

Alle Achtung und Respekt das Sisa sich weder an ihrem Stolz verletzen lassen hat und auch nicht ihre Selbstachtung hat nehmen lassen. Es war von Sisa sehr mutig und konsequent dann doch lieber zugehen auch wenn es manchmal schmerzlich ist. Ich hätte es an dieser Stelle genauso getan, denn keiner, wirklich keiner sollte das Recht dazu haben einen die Selbstachtung zu entziehen. An dieser Stelle noch mal meinen Respekt.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.