BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Devote Macht

BDSM-Geschichte von Welfin

Du holst mich vom Bahnhof ab, erkennst mich an der Kleidung, die ich trage, ich hatte sie Dir ja beschrieben. Du sagst nicht viel, nur ein kurzes "Hallo" und "Komm mit". Mein Magen verkrampft sich, ich hatte schon die ganze Reise über Angst, immerhin soll das meine erste reale Session werden. Ich wollte sie mit Dir erleben, Du warst im Chat und am Telefon immer so witzig und freundlich, und jetzt das. Du hilfst mir überhaupt nicht, warum lachst Du nicht und redest mit mir, wie Du es am Telefon unzählige Male gemacht hast?

 

Ich folge Dir mit meiner Tasche durch das Gedränge im Bahnhof, Du gehst zügig, so dass ich mit der schweren Tasche Schwierigkeiten habe, Dir zu folgen. Es interessiert Dich nicht. Du erreichst Deinen Wagen und schaust Dich grimmig zu mir um, "Wo bleibst Du?". Ich schlucke, versuche die Angst zurück zu drängen und die Stimme in meinem Kopf auszuschalten, die mich überreden will, wieder zurück zu fahren. Es ist nur ein Spiel, Du weißt, was Du tust. Vielleicht muss es einfach so sein.

 

In Deiner Wohnung angekommen führst Du mich ins Wohnzimmer, ich schaue mich unschlüssig um, als ich Deine Stimme höre. "Zieh Dich um und knie Dich auf den Teppich". Ich atme auf, das hatten wir abgesprochen, ich stelle meine Tasche ab, ziehe meinen Hosenanzug aus und die schwarze Korsage an, den passenden String, die Halterlosen und die Pumps trage ich schon. Ich knie mich auf Deinen weißen, flauschigen Teppich und warte. Es dauert lange, bis Du erscheinst, ich höre Dich erst spät, der Teppich dämpft alle Geräusche. Du stehst hinter mir, fasst mich aber nicht an. Ich merke, wie ich mich mehr spanne, Schultern zurück, Kopf hoch, ich will Dich nicht enttäuschen, ich weiß, das Du diese Stellung gern siehst.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

21.11.2015 um 07:28 Uhr

Ich muss gestehen, dass ich tief beeindruckt bin und hoffe, dass diese Zeilen keine persönliche Erinnerung sondern eine erdachte Geschichte sind.

Trotzdem wünsche ich mir, dass möglichst viele diese Zeilen lesen, weil sie wohl realistischer sind als ich es mir wünsche. Sofort wirft sich die Frage auf, wie man sich schützen kann. Sofort weiß ich wieder, dass man sich schützen muss, so groß das gewonnene Vertrauen auch sein mag. 

Eines muss ich aber noch anmerken. Der letzte Satz, diese klare Erkenntnis hat vieles von dem wieder wettgemacht, was ich vorher lesen durfte. Es ist die einzig richtige Konsequenz.

Vielen Dank für diese wichtigen Zeilen, denen hier auf den ein wichtiger Platz gebührt.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

17.06.2014 um 05:09 Uhr

Leider  wohl nicht ganz unrealistisch?!

Wie kann MANN / FRAU sich schützen?

unerfreulich...

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Gelöscht.

23.04.2014 um 00:25 Uhr

Schade dass die Geschichte mit dem Vertrauensbruch endet.  Ansonsten wer sie nämlich gut. 

Rote Sonne

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19.04.2014 um 14:50 Uhr

Ich hoffe, dass dieses eine Geschichte ist, die in Deinem Kopf entstanden ist und weder Du noch irgendjemand anderes sie so erlebt hat. Sprachlos, was passieren kann, nein auch sehr realistisch, dass sowas passieren kann. Schrecklich, dieses ganze innerhalb von so einer kurzen Zeit ohne Zustimmung zu erleben. Ich meine aus dieser Situation heraus. Wenn Paare, abgesprochen in gegenseitigen Einvernehmen in so einer Schnelligkeit spielen, ist das etwas anderes.

Danke für diese gruselige, nachdenklich machende und vor allem warnenden Erzählung, die übrigens sehr mitreißend und schön geschrieben ist. Der letzte Abschnitt liest sich nach einem absoluten Selbstschutz, ich hoffe keiner braucht diesen!

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Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

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Gelöscht.

23.12.2013 um 01:39 Uhr

Hallo!

Eine absolute Horrorvorstellung, die mir wirklich Angst macht. Ich hasse sowieso Knebel, der macht mir allein schon Angst. Die Geschichte macht betroffen und nachdenklich.

Wobei ich mich gefragt habe, warum sie nicht "ja" gesagt hat wegen der Frage nach Hunger und dann sobald der Knebel draussen ist, Safewort...das kommt mir etwas unrealistisch vor, denn wenn die ganz Zeit diese Panik da ist, hätte sie doch nur darauf gewartet den Knebel los zu werden.

Auch das Ende ist mir zu "einfach und dünn" hätte mir gewünscht, dass man erfährt, was bei ihm los war, dass er gestellt wird. Warum hat sie ihn nicht zur Rede gestellt?

Naja und alles in allem hätte ich mir gewünscht noch mehr über die Gefühle der Protagonistin zu erfahren, man kann sich vorstellen, wie schrecklich es ihr ergeht, aber ich hätte es gerne gelesen, Emotionen bringen mir eine Geschichte näher.

Trotzdem Danke für deine Geschichte.

dienerin

Autorin.

28.09.2012 um 08:18 Uhr

"Du bist es nicht wert, dass ich mich wegen Dir schäbig fühle, und ich werde Dir nie wieder das Geschenk machen, Dir zu dienen."

Der Satz war es wert diese Geschichte, die gut die Angst und die Gefühle der Frau beschrieben hat, fertig zu lesen

Danke für diese mich sehr nachdenklich machenden Geschichte, deren Erfahrung ich keiner Frau (keinem Mann) wünsche

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"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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Gelöscht.

28.09.2012 um 05:06 Uhr

Deine Geschichte zeigt wie man sich täuschen kann.Gerne wüsste ich was er sich dabei gedacht hat.

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Gelöscht.

28.09.2012 um 02:37 Uhr

Ja, auch so kann es kommen. Nichts mit auffangen...

Und der Mensch, den man sich vorstellte, ist nicht wirklich da.

Aber es hätte schlimmer kommen können- sehr viel schlimmer.

Gut beschrieben...Danke.

hexlein

Autorin.

31.12.2011 um 21:16 Uhr

ob sie damit durchkommt..vor sich selber?

sich selbst zu belügen ist eine Kunst..und gelingt nur sehr selten

ich hoffe, dass dies nur eine Geschichte ist und kein Erlebnis

sie kommt in die "Wichtiges für Neulinge"

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

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Gelöscht.

24.05.2011 um 23:43 Uhr

korrekter schluss, für den der lesen kann lehrreich, auch für herren

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