BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer: 71 | Kurz-Url http://szurl.de/t71 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Thor zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Thor, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Thor als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Sie

BDSM-Geschichte von Thor

Für meine Göttin. Von Thor.

 

Sie ist mir auf der Straße aufgefallen. Warum? Instinkt... Gefühl im Bauch...

Nichts an ihr ist anders, als bei all den anderen Frauen, die um diese Tageszeit die Hauptstraße entlang eilen, ihre Einkäufe nach hause bringen und sich - ungeachtet dessen, was sie tagsüber so darstellen und tun - in brave, langweilige Hausmäuse verwandeln.

Sie ist anders. Vielleicht ist mir das aufgefallen.

Sie scheint alle Zeit der Welt zu haben. Bummelt lässig die Straße entlang und wirft ausgiebig in jedes der prunkvollen Schaufenster einen Blick.

Nichts scheint sie heimzutreiben.

Ich gehe an ihr vorbei. Lasse meinen Blick unauffällig über sie gleiten.

Sie ist keine Schönheit. Eher unauffällig. Sehr kurz geschnittenes, rötlich braunes Haar... Kleidung wie ein Teenager... Jeans, Karobluse und Cowboystiefel. Aber ein schneller Blick in ihr Gesicht sagt mir, dass die ersten Zeit der Jugend schon hinter ihr liegt. Sie mag an die zehn Jahre älter sein als ich... Anfang vierzig.

Ich ändere meine Richtung, gehe wieder an ihr vorbei... sekundenlang treffen sich unsere Blicke im Spiegel des Schaufensters. Ich sehe, dass sie die Stirn runzelt - dann wendet sie sich zu mir um.

Unsere Blicke treffen sich. Ich sehe zum ersten Mal ihre Augen. Braun. Fast schwarz. Sanft. Und groß. Rehaugen.

Der Kontakt wird unterbrochen. Mein Schritt stockt... aber die anderen Passanten drängen sich zwischen uns. Auch ich werde weiter gedrängt... und als ich mich zu ihr umwende, ist sie weg. Einfach verschwunden.

 

Ich kann Sie nicht einfach aus meinen Gedanken verdrängen. Sie ist immer da... egal, was ich tue. Hat irgendwie von mir Besitz ergriffen. Ich träume nachts sogar von ihr. So intensiv, dass es mir den Kopf verdreht. Und mein kleiner Freund ein Eigenleben entwickelt. Herrisch ruft er um Beachtung und lässt sich nicht ignorieren. Bis ich mich ihm widme... ihn besänftige... mich gehen lasse.

Auch in diesem Moment ist Sie bei mir.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Natürlich ist die Handlung hier nicht zuende. Das Weiterlesen erotischer Geschichten ist aber den angemeldeten Nutzern vorbehalten.

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer SM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren SM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

28.10.2015 um 12:21 Uhr

Zeilen, bei denen ich sofort Bilder im Kopf habe finde ich immer besonders. Genau dies, hast Du mit diesen Zeilen geschafft. Hast Bilder gemalt, die vielsagend ein wundervolles Ankommen beschreiben.

Stimmt, es liest sich wie ein modernes Märchen, eingebettet in die Frankfurter Skyline. Aber es sind doch gerade die Märchen, die uns immer wieder träumen lassen, uns wundervolle Geschichten erzählen.

Danke, dass ich kurz träumen durfte. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

10.01.2015 um 22:20 Uhr

Deine Geschichte hat mir gut gefallen, danke!

Ein überraschendes Ende, dass auf eine spannende Fortsetzung hoffen lässt...?

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.08.2014 um 13:32 Uhr

Gut geschriebener Text und brachte mich zum schmunzeln.

Das Ende hätte anders sein können.  

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

22.06.2014 um 14:41 Uhr

Ein modernes Märchen aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert! Statt dem Wald das Frankfurter Bankenviertel, statt dem edlen Ross ein alter Golf, statt des Elfenbeinturmes ein nobeles Hotel und statt einer Hexe eine Domina,... 

Danke für unterhaltsame Erzählung!

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

26.03.2014 um 01:53 Uhr

es fehlt die weitere Handlung das "schlagfertige" Ende )

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

19.01.2014 um 01:22 Uhr

Danke schön

25.06.2013 um 15:18 Uhr

wunderbar geschrieben, auch wenns nicht meins ist

Die Gefühle sind fassbar, nachvollziehbar

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

20.10.2012 um 12:33 Uhr

Schöner Text .

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

22.07.2012 um 20:42 Uhr

Atemberaubend schön.

Da Wüst

Profil unsichtbar.

Gesperrt.

13.03.2012 um 18:28 Uhr

Spannung, Stimmung, es paßt einfach. Situationen gut beschrieben. Löst Bilder im Kopf aus. Gefällt mir.

Signatur

Erst in Leid und Ekstase offenbaren Frauen ihre wahre Schönheit.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst:

Weitere Veröffentlichungen

Wir empfehlen Dir:

 

Um die Schattenzeilen voll nutzen zu können, solltest Du Dich anmelden oder kostenlos registrieren.