BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

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Absturz

Eine BDSM-Geschichte von kitty.

Ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Sie konnte es jedenfalls nicht. Sie war gefallen und fiel immer noch. Unendlich tief. In die Schwärze. Wie lange schon, wusste sie nicht. Irgend jemand rief sie. Rief sie bei ihrem Namen, bei ihrem realen Namen, nicht bei ihrem Sklavennamen. Seltsam, dass ihr ausgerechnet das bewusst war. Wer war das? Wo war sie? Die Gedanken entglitten ihr und sie fiel zurück in die Nacht. Ein scharfer Geruch holte sie ein, holte sie wieder nach oben. Mühsam öffnete sie die Augen, aber sie sah nichts. Alles verschwommen. Was war mit ihrer Welt passiert? Nebel. Überall nur Watte und Nebel. Wieder dieser scharfe Geruch. Essig. Sie drehte den Kopf weg, aber etwas ... jemand ... hielt sie fest. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Drachenlady

Autorin.

04.07.2019 um 01:38 Uhr

Ein Tabu ist und bleibt ein Tabu, egal wie man es dreht oder wendet. Ein Tabubruch ist unverzeihlich, da dadurch das zugrundeliegende Vertrauen missbraucht und komplett zerstört wird, in einer Beziehung wird, ja muss dies zum Ende führen. Missbrauch bleibt Missbrauch. Und es ist egal, ob es sich dabei um weibliche oder männliche Subs handelt und in welcher Konstellation. Auch ein sich ausliefernder Mann muss sich darauf verlassen können, dass seine Tabus nicht verletzt werden. Und für weibliche Doms gelten Tabus genauso, vor allem, wenn sie glauben, ihre Machtposition jetzt vielleicht mal so richtig ausleben und es dem vermeintlich starken Geschlecht so richtig zeigen können. Die Verantwortung als dominanter Teil der Beziehung für den submissiven Teil gilt für alle Geschlechter. Und umgekehrt, das Mitteilen, die Kommunikation der Tabus vom submissiven an den dominanten Part natürlich genauso.

31.10.2018 um 10:34 Uhr

Frösteln, Furcht, Sorge, Angst das alles bringst du realistisch rüber.

Diese Geschichte lässt mich gruseln, sie verstört.

Und die Erkenntnis das ein Tabubruch weit aus schlimmere Folgen haben kann.

Ein Tabubruch ist immer grausam und mehr als alles beenden und sich wieder versuchen zu reparieren kann man nicht tun.

Egoismus von Seiten des Doms ist immer schrecklich, immmer höher, schneller, weiter führt nie zu etwas

Oft bricht man mehr als nur das Tabu, zu viel zerfällt dann zu Schutt und Asche  

Danke dafür

 

09.05.2018 um 11:17 Uhr

ziemlich beklemmend... muss ich noch drüber nachdenken...

Nachtasou

Autor.

02.04.2016 um 14:08 Uhr

geändert am 02.04.2016 um 14:09 Uhr

(p.s. jetzt hab ich vor lauter Kommentieren vergessen, meine Kreuzchen zu setzen; nicht wundern; ich hab keine Ahnung was da über Default passiert; also Nachtrag: ich find die Story sehr auf den Punkt gebracht; auf einen wichtigen dazu; hat mir deshalb sehr gefallen)

Nachtasou

Autor.

02.04.2016 um 14:04 Uhr

Er schreckt vor sich selbst zurück, und ist dabei etwas zu begreifen. Sie schreckt vor ihm zurück, und hat gar nichts begriffen.

Ein Safeword kann vielleicht die Eskalation einer Panikattacke wie in der Geschichte vermeiden helfen, aber eine Antwort auf die Frage, was sich da eigentlich abspielt, ist es erst recht nicht.

Dabei ist es so einfach: Das Spiel mit Ängsten setzt Ängste frei. Die Lust daran, Kontrolle abzugeben, liefert aus. Ist das so kompliziert? Kompliziert wird es allein dadurch, weil es sexuell verpackt daherkommt.

Was ist denn tatsächlich geschehen? Ein Stich. Ein Stich, viel harmloser als bei jeder Blutentnahme oder einem Hexenschuss beim Hausarzt. Eine gute Chance ist vertan, aus dieser verpatzten Session noch Gewinn bringendes zu ziehen. Stattdessen wird sich die Protagonistin einen neuen Ideal-Dom zum Angstzündeln und Idealisieren suchen, und die Angstbewältigung an ihn delegieren.

Wenigstens der Protagonist wird bewusster in die nächste Beziehung gehen. Und seine neue Partnerin darf sich freuen.

Beste Kitty,

eine Anmerkung zur wörtlichen Rede im Text, der ansonsten der aufgeregten Gefühlslage stilistisch gerecht wird. Du schreibst:

„Warum war Dir dieser Schritt nicht genug?“

Die Protagonistin beschreibst Du völlig aufgelöst, nachvollziehbar nach einem Angstanfall, stammelnd, sie findet kaum Worte, schreit. Und dann steht mitten drin der zitierte Satz, wohl gesetzt, in Schriftsprache, und wird dadurch trivial. Er wirkt in seiner Gefasstheit gestelzt angesichts der Aufgewühltheit.

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

02.04.2016 um 08:30 Uhr

Das macht mich wirklich sprachlos...

Hier scheint wirklich alles in Trümmern zu liegen. Vertrauen, Vertrautheit, Innigkeit zerstört, dahin. Scheinbar auch ohne Hoffnung. Passiert, weil er Tabus bricht, eine Situation ausnutzt, nicht auf Reaktionen und Zeichen achtet. Ohne philosophieren zu wollen, so etwas sollte einfach nicht passieren.

Zeilen, die sehr nachdenklich machen, die hoffentlich viele "Handelnde" hier auf den Schattenzeilen lesen. Zeilen die wichtig sind, hier einen guten Platz gefunden haben.

Vielen Dank dafür.

Gelöscht.

15.02.2016 um 03:43 Uhr

Darauf sollte man wirklich lernen. Danke !

LG Lily

Gelöscht.

27.12.2014 um 16:27 Uhr

Die Geschichte hinterlässt mich entsetzt und zweifelnd.

Danke für den eindringlichen Text!

LG

Bettina

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

05.07.2014 um 11:15 Uhr

Durch seine falsche Handlung ist die Beziehung in tausende Splitter zerbrochen, ob man die wieder zusammensetzen kann? Vielleicht, aber es bleiben immer Risse und ganz viel Misstauen über. Ich frage mich, wie konnte er nur und warum. 

Du hast mit ganz berührenden Worten ein absolutes Horrorszenario beschrieben, einen Alptraum den man keinen wünscht.

Danke für dieses erstklassig geschriebene Werk, das erschreckend, mitfühlend und sehr mahnend war.

Gelöscht.

25.10.2012 um 17:44 Uhr

Nur eigenes Erleben läst einen so etwas schreiben! Beklemmend, eindringlich, aufwühlend.

Ich wünsche jedem der ähnliches erleben musste viel viel Kraft

LG Miezele

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

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