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Social Bondage: Textnummer 56 | Facebook | Twitter

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Lisa in sublimer Obsession

Eine Bondage-Geschichte von Wanderer.

Es war schon nach Mitternacht, als Lisa von dem Meeting in ihr Appartement zurück kam. Sie war übermüdet und frustriert, weil der Marathon letztlich doch kein befriedigendes Ergebnis gebracht hatte.

Fast mürrisch kickte sie ihre Pumps ins Schlafzimmer. Mit lieblosen Handgriffen zog sie das edle Kostüm mit der taillierten Jacke und dem engen, halblangen Rock aus und warf es auf einen Stuhl.

Sie hielt einen Moment inne, warf ihren Kopf in den Nacken, dass ihr halblanges Haar wehte und ging dann, nur noch mit dem weißen Seidenteddy und den glänzenden, hellen, halterlosen Stümpfen bekleidet, in den Wohnraum.

Sie öffnete den Kühlschrank und nahm eine Pikkolo heraus. "Die hab' ich mir jetzt verdient!" Sie schenkte sich ein und führte das Glas bedächtig an ihre Lippen.

 

Sie war gerade beim zweiten Glas, als es klingelte. Wer mochte das um diese Zeit noch sein? Sie ging zur Tür und blickte durch den Spion. Es war Chris, der hatte öfter so Anwandlungen. Sie öffnete ihm.

"Komm mit!" forderte er Lisa ohne jeden Kommentar auf.

"So?" - sie blickte an sich herunter. Der Lackstoff raschelte leise, als er ihren Regenmantel vom Haken nahm und ihr zuwarf. "Dann zieh das hier über - und nimm die für die Füße!"

Er hatte ihre Overknee-Lackstiefel aus der letzten Saison entdeckt, die zum Ausmustern im Flur standen. Jetzt hielt er sie ihr hin, während sie ihren knielangen Trench zuköpfte.

 

Kaum hatte sie sich in den letzten Stiefel gezwängt, fasste er sie am Arm und zog sie ins Treppenhaus. "Weißt du überhaupt, wie ich aussehe - so kann ich doch nicht...." er hatte sie so überrumpelt, das dies ihre größte Sorge war. "Tut mir leid, aber es eilt..." Er zog sie in den Lift. Sie ließ sich weiter von Chris geheimnisvoller Eile anstecken und dachte nicht weiter nach - irgendwie war sie wohl auch zu müde und erschöpft. In der Tiefgarage ging es dann rasch weiter zu seinem Wagen. Er öffnete ihr und schob sie auf den Beifahrersitz, schlug die Tür hinter ihr zu. Reflexmäßig schnallte sie sich an, während er seinen Platz einnahm. Er griff in das Türfach. "Zieh dass hier auf, es soll eine Überraschung werden."  Es war eine verspiegelte Sonnenbrille, die das gesamte Gesichtsfeld einschloss und - innen schwarz ausgemalt war, so dass Lisa nichts mehr sehen konnte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Söldner

Autor. Fördermitglied.

28.01.2018 um 09:06 Uhr

Jedes Ding hat zwei Seiten. Wie schwer muss eine Frau kämpfen, um eine Führungsposition zu erreichen. Wissen, Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und Alltagsdominanz sind erarbeitete Fähigkeiten.

Ich kann ihre Sehnsucht nach der anderen Seite nachvollziehen. Die Angst, sich damit vom erarbeiteten Selbstbild zu entfernen erzeugt den Widerspruch. Daraus folgen Bindungsangst und Selbsteinschränkung. Die beste Lösung ist die partnerschaftliche. Die zweitbeste ist das "Topping from the bottom". Sie hat die Fähigkeiten für beide Varianten, erkennt sie in dieser Geschichte nicht.

Gute Darstellung einer komplexen Gefühlslage, gern gelesen.

Gelöscht.

02.10.2016 um 00:03 Uhr

Untertitel dieser Geschichte: sexuelle Fürsorge

 

Orgasmus mit dem Kopf. Genial. Es ist möglich. Wissenschaftlich untersucht im Labor in den 80-er Jahren mit Frauen welche mit dem Kopf und OHNE Berührung einen Orgasmus erzielten.

Eher beiläufig streifte sie in dieser Schwebe zwischen Traum und Realität die Frage, was für einen Wunsch Chris wohl meinte?

Sie äussert einen Wunsch, was ist die Frage?

Zum Beispiel:

"Woher kommt dieser Wunsch?"

"Wieso hat sie diesen Wunsch?"

"Welches Land hat die Phantasie durchquert vorab diesem Wunsch?"

 

Es ist eine Geschichte geschrieben in 2001 und nicht Ende 70-er Anfangs 80-er Jahre. Dennoch finde ich dass die Angst vor einer STD/STI besprechbar gemacht werden müsste! Was ich verstanden hab, war die Angst vor einer STD/STI dazumals der Grund wieso soviele Frauen sich mit dem Kapitel: Orgasmus mit dem Kopf beschäftigten.

 

Für die Beziehung ist es ganz wichtig dass Chris sich bewusst ist, falls sich hinter Lisa’s Wunsch die Angst vor einer sexuellen Krankheit verbirgt.

 

Wieso Untertitel: Sexuelle Fürsorge? Weil Durchfragen oder sehr gut reinigen von geteiltem Spielzeug meines erachtens zum Kapitel sexuelle Fürsorge gehört.

 

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

07.06.2016 um 10:04 Uhr

Wow...

Eine Lehrstunde der ganz anderen, ganz besonderen Art. Auch wenn der Fetisch nicht der meine ist, ich fand die Idee, die Umsetzung, die Geschichte toll.

Auch wenn wir nicht zu viel über die kühl wirkende Lisa erfahren, so sehen wir doch, wie Chris, der vermeintliche Freund, der mehr im Sinn hat, sie aus ihrer Welt abholt. Sie umfängt, durchdringt und bindet, vielleicht gar Türen in eine neue Welt aufstößt. Ihr tiefe Gefühle beschert, ihr einen Wunsch erfüllt, sie über sich lernen lässt.

All dies toll geschrieben, auch wenn es im ersten Augenblick distanziert scheint.

Danke für diese wirklich schönen Zeilen.

Gelöscht.

02.08.2014 um 02:38 Uhr

japs, wow

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

29.09.2013 um 01:30 Uhr

Ich fand die Idee,

das Chris sich Gedanken macht

seiner Freundin das zu geben

was Sie sich wünscht

total schön.

Dafür sind doch Freunde da.

Danke für diese Geschichte

hexlein

Autorin.

16.04.2012 um 17:59 Uhr

Herrjemine..man besser frau..noch besser ICH, sollte um kurz vor eins echt keine Kommentare mehr schreiben

entschuldigt bitte die vielen Rechtschreibfehler

dienerin

Autorin.

16.04.2012 um 17:28 Uhr

es gibt mehr im Leben als nur Pläne und Konzepte

und es ist wohltuend, manchmal, das zu begreifen

Danke für diese, mich nachdenklich machende, Geschichte

hexlein

Autorin.

15.04.2012 um 00:49 Uhr

nun..was soll ich zu dieser, doch etwas anders als den sonstigen Geschichten heir, schreiben?

Die Idee fonde ich sehr gut, jmd, den man liebt dazu zu zwingen sich den Gefühlen zu stellen.

Geshrieben in einer distanzierten, kühlen Form aber, ist es schwierig sich in die Beiden hineinzuversetzen.

Das wie steht auf einem anderen Blatt. Mit Gummikleidung kann ich nix anfangen. Aber alleine der Gedanke an das, dass Chris sich sobiele Gedanken darum gemacht hat, WIE, finde ich wunderschön.

Gerne würde ich erfahren, was aus den Beiden geworden ist.

untamed

Autorin.

31.07.2011 um 10:50 Uhr

Ich fand deinen Text ganz gut, aber irgend etwas fehlt mir. Zum einen hätte ich mir einen noch besseren Ausbau der Gefühlswelt von beiden gewünscht und zum anderen fehlt mir am Schluss noch etws. Das ist aber nur mein persönliches Empfinden und meine abneigung gegen Latex tut dem ganzen keinen Abbruch.

Ich hab sie gerne gelesen.

lg

elke

Gelöscht.

31.07.2011 um 08:55 Uhr

Tolle Geschichte-- super gute Idee-- sehr gut geschrieben-- macht viel Spaß, das zu lesen und dann zu denken und zu träumen...... weiter so !

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

 

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