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Morgengrauen

Eine BDSM-Geschichte von Schwarze Rute.

 

Das Spätsommerwetter war in diesem Jahr kühl und regnerisch. Laura, die Frühaufsteherin, hatte mit Chris verabredet, dass er sich drei Mal in der Woche nach Sonnenaufgang bei ihr einzufinden hatte. Er stieg dann zu ihr ins Auto und gemeinsam fuhren sie in ein entlegenes Waldgebiet, das sie zuvor ausgewählt hatte. Sie stellte den Wagen auf einem einsamen Wanderer-Parkplatz ab, legte Chris das Halsband aus Leder an, nahm ihn an die Leine und ging mit ihm spazieren. Es war ein Rundkurs von ungefähr einer Stunde.

 

Etwa auf halbem Weg lag ein hölzerner Pavillon. Dort befahl sie ihm, die Hose herunterzulassen und sich dort mit dem nackten Hintern vor eine Bank zu knien.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Maxim Guillaume

Autor. Förderer.

09.04.2024 um 20:51 Uhr

Ich hab das ganze nochmal gelesen und bin zu einer neuen Interpretation gelangt, weiß aber nicht ob sie stimmt.

 

Erst dachte ich, dass er sie sitzen lässt. Aber Ambiente fragte nach dem Peniskäfig.

Wenn ich und Ambiente den Text richtig verstanden haben, dann trägt er noch seinen Peniskäfig. Das heißt er will die Beziehung oder schlimmer noch sieht keinen Ausweg aus ihr aber sein Basketball ist für ihn soeben gestorben.

 

Das wäre aus meiner Sicht die Schlimmste Folge. Er widerwillig in der Beziehung ohne einen Ausweg zu sehen und alles ohne echten Lustgewinn über sichergehend zu lassen. Das wäre maximal traurig und frustrierend für beide Seiten.

 

Ich denke sie muss von ihrem hohen Ross herunterkommen. Sie hat's vergeigt. Maximal vergeigt. Sie muss lernen, dass Dom(me) kein Zacken aus der Krone fällt, wenn er/sie einen Fehler zugibt und um Verzeihung bittet.

Maxim Guillaume

Autor. Förderer.

09.04.2024 um 20:39 Uhr

Schöne, traurige Geschichte aus der der/die geneigte Leser die alte Weisheit: "Hochmut kommt vor dem Fall." lernen kann.

 

Es müsste schon einiges zusammen kommen um das hier nochmal zu kitten.

Sisa

Autorin. Förderer.

03.04.2024 um 15:36 Uhr

Irgendwie macht mich die Geschichte traurig.

Warum redet er nicht mit ihr? Warum hakt sie nicht hartnäckiger nach?

Der Prozess, wie sie es nennt, ist gestört. Das lässt man doch eigentlich nicht einfach auf sich beruhen. Zumindest für mein Empfinden nicht.

Oder liegt Laura so wenig an Chris?

Die Story ist wirklich gut geschrieben, auch inhaltlich hat sie mich abgeholt. Aber das Ende - eben weil es so offen ist und doch auf gewisse Weise eindeutig, hinterlässt einen seltsamen Nachgeschmack.

03.04.2024 um 02:22 Uhr

Ich finde diese Geschichte zeigt mustergültig wie vertrauen missbraucht wurde und das Leben einer Person ohne Not auf den Kopf gestellt wurde oder gar zerstört. Ein einfacher Schritt hinter die Bäume und alles wäre gut gewesen. 

So etwas sollte nicht passieren.

26.03.2024 um 16:17 Uhr

Eine spannende Geschichte, die ich gerne gelesen habe - eine schwierige Geschichte. Mir gefällt, dass die Deutung des Geschehenen weitgehend offen bleibt. Dadurch lässt der Autor dem Leser Platz für die eigenen Gedanken, die eigenen Gefühle, das eigene Unwohlsein.

Ob es eine bewusste Grenzüberschreitung war - oder eben so passiert ist - weil ein solcher Fall nicht abgesprochen war, mag offen bleiben. Durch die fehlende Empathie verändert sich der Blick auf Laura. Das ist glaubhaft gelungen und der Leser bleibt ratlos zurück.

 

Danke für den zum Weiterdenken anregenden Text.

poet

Autor.

22.03.2024 um 22:11 Uhr

Tja, da ist einiges an diesem Text, gerade der Bruch am Ende macht ihn nachdenkenswert. Allerdings in einem muss ich Ambiente zustimmen: "Emotionen, denke ich, fehlen mir in dieser Geschichte"

Schwarze Rute

Autor.

17.03.2024 um 19:59 Uhr

Liebe Elfi,

vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich bin mir nicht ganz sicher mit dem neuen Text habe mich daher sehr darüber gefreut.

Liebe Grüße und einen schönen Abend

17.03.2024 um 16:13 Uhr

Deine Geschichte finde ich gut geschrieben,  Schade nur das sie mit einem vertrauens Bruch endet aber so läuft es im realen Leben manchmal auch

Meister Y

Autor. Förderer.

16.03.2024 um 15:42 Uhr

geändert am 16.03.2024 um 16:47 Uhr

Oh weh, da hat jemand eine Grenze überschritten und ich frage mich, ob genau diese Situation vorher besprochen war oder (wahrscheinlich) nicht... 

Gerade öffentliche "Vorführungen" sind ja immer risikobehaftet und es obliegt dem dominanten Part die richtige Entscheidung zu treffen, für mich klar den submissven Part zu schützen. So ein Outing kann durchaus geeignet sein, die Beziehung zu zerstören. Egal wie groß Hingabe und Sehnsucht sind!

Für mich Schwarze Rute, hast Du das gut in Szene gesetzt! Das offene Ende lässt auch mich nachdenklich zurück. War´s das? Werden die Beiden wieder zueinander finden? Was wird im nächsten Training passieren? - spukt mir durch den Kopf.

Ich habe die Zeilen gern gelesen, ein happy end wäre mir aber lieber gewesen.

Söldner

Autor. Korrektor.

16.03.2024 um 15:23 Uhr

Deine Geschichte lebt durch ihr Ende. Von diesem Punkt aus betrachtet entwickelt sie sich rückwärts, zeigt einen statischen Zustand der Beziehung zwischen beiden Protagonisten, der letztlich in einem Vertrauensverlust endet und ein Gefühl der Melancholie bei mir hinterlässt. Ich mag Texte, die Emotionen auslösen und mich auch nach dem Lesen begleiten.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.