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Sommermorgen

Eine BDSM-Geschichte von Campanula

Es ist früh am Morgen. Im Schlafzimmer beginnt es gerade erst hell zu werden. Ich bin aufgewacht, weil du dich bewegt hast. Du hast deinen Arm zurückgezogen, der mich die ganze Nacht umschlungen hielt, und dich auf die linke Seite gedreht.

 

Ich folge deinem Beispiel und schmiege mich an dich. Meine Brüste, mein Bauch und meine Scham drängen sich an deine warme Haut. Noch im Halbschlaf drücke ich dir einen Kuss auf die rechte Schulter. Meine Finger streifen langsam und behaglich durch den dichten Haarteppich, der deinen Brustkorb bedeckt. Aus deiner Kehle dringt ein wohliges Brummen, ermuntert meine Hand zu weiter ausholenden Bewegungen.

 

Ich liebe es so sehr, dich zu streicheln.

Dich zu fühlen, zu berühren, zu liebkosen.

Sanft und sacht mit meinen Fingerspitzen oder meiner ganzen Hand über deinen Körper zu wandern, jede Erhebung und jedes Tal zu erkunden, deine Wärme zu spüren, deinen Geruch.

 

Schon bald ist es nicht mehr nur meine Hand, die auf Wanderschaft geht. Meine Lippen, meine Zunge, mein Gesicht, meine Brüste, mein Bauch, meine Schenkel und meine Scham tun es ihr gleich. Ich streichle dich mit allem, was ich bin, kann gar nicht genug davon bekommen, dich zu umhüllen und zu umschmeicheln mit meiner Haut, mit meinem Mund, mit meinem ganzen Sein.

 

Die Grenzen zwischen uns beginnen zu verschwimmen.

Ich weiß gar nicht mehr, wo mein eigener Körper aufhört und wo der deine beginnt.

Es spielt auch gar keine Rolle. Ich löse mich völlig auf in unserer Berührung. Wer wollte da entscheiden, wer von uns beiden gerade gibt oder nimmt?

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Deine Meinung

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hexlein

Autorin.

02.12.2022 um 16:17 Uhr

Irgendwie kann ich aus dieser Geschichte nicht das lesen, was meine Vorschreiber in ihren Kommentaren hinterlassen haben. Nähe, Zweisamkeit. Genau das fehlt mir irgendwie völlig.

Ich lese eine Geschichte über eine Frau, die sich völlig aufgibt, nur um zu gefallen und gleichzeitig ihre Bedürfnisse befriedigt zu bekommen.

War dies Deine Intention?

Von der Schreibart und dem Textfluss einfach klar strukturiert und auch die Wortwahl sehr ansprechend.

deshalb auch vier Sterne, obwohl die Geschichte nicht meinem persönlichem Geschmack entspricht.

Yuria

Förderer.

26.11.2022 um 23:26 Uhr

Liebe Campanula,

dein Text ist wirklich sehr schön geschrieben, lässt einen so dicht dabei sein, dass man fast das Gefühl hat, man könnte die beiden stören. Auch wenn mir die Ohrfeigen ebenfalls etwas zu heftig sind, vermittelt deine Geschichte unheimlich viel Nähe, Intimität und Hingabe. 

Danke fürs Lesenlassen!

Florentine

Autorin. Förderer.

22.11.2022 um 20:24 Uhr

Eine Geschichte muss wirklich gut geschrieben sein, um auch den Leser so sehr mitzunehmen, dass das beschriebene Geschehen beinahe hautnah zu spüren ist. Insofern eine sehr gelungene Geschichte, wenn auch inhaltlich für mich persönlich am Ende zu heftig… Die Ohrfeigen in Deiner Geschichte in dieser Form und Intensität quasi mitzuerleben, das hat bei mir die Lust gekillt. Die gewählten Worte „zertrümmern“ und „zersplittern“ sind so hart, dass ich sie für mich nicht in Einklang mit vertrauter Innigkeit und Liebe bringen kann. Aber das ist eine rein persönliche Wahrnehmung. Die Protagonisten gingen in ihrem Tun und Sein auf und diese Passung zwischen den Beiden hast Du in der Geschichte wunderbar transportiert.

21.11.2022 um 23:09 Uhr

Sehr schön ......

21.11.2022 um 10:36 Uhr

Wow 

20.11.2022 um 20:26 Uhr

Das Du und Ich ausgiebig betrachtet. Was soll der Kritiker da noch anfügen? Gedankenfeuerwerk oder reales sich verlieren in Situation und Partner ist imgrunde nebensächlich. Vor allem, weil in jeder Phase der jeweils andere im Mittelpunkt und Vordergrund. Kein herzloser Egoismus. Der Inhalt allein hat sich schon alle Sterne verdient.

Meister Y

Autor. Förderer.

20.11.2022 um 15:42 Uhr

geändert am 20.11.2022 um 19:56 Uhr

Liebe Campanula, draußen schneit es leicht, es ist dick im Minusbereich, der Kaffee, der eigentlich wärmen sollte, ist aber stehengeblieben. Was für eine heiße Story, wow!

Ich muss zugeben, dass ich mit Schlägen ins Gesicht so gar nichts anfangen kann. Aber so wie Du es beschrieben hast, ist es ein Geben und Nehmen von Schmerz und Lust. Es ist Innigkeit trotz oder wegen der Härte, es ist unbändiges Verlangen auf beiden Seiten. Am Ende ist es beidseitige Erfüllung, Seeligkeit.

Danke für heiße Zeilen am ersten wirklich kalten Nachmittag dieses Winters, die ich sehr gern gelesen, nein eher aufgesogen habe.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.