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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Namen, Orte, Handlungen: Im Text erwähnte Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Handlungen und Techniken sind nicht vollständig beschrieben, es fehlen Sicherheitshinweise. Mehr dazu ...

 

Der Waldspaziergang

Eine BDSM-Geschichte von Sophie Amalia

Es ist frühlingshaftes Wetter an diesem Freitagnachmittag und ich fühle mich das erste Mal in dieser Woche entspannt und zufrieden. Dies liegt sicherlich daran, dass das Wochenende bevorsteht und ich mit einem Freund außerhalb der Stadt am Waldrand zu einem Spaziergang verabredet bin. Ich freue mich, dass er mir die gemeinsame Auszeit vorgeschlagen hat. Bewegung an der frischen Luft ist eine Wohltat nach den langen Tagen im Büro. Die Sonne kitzelt meine Nase und am Waldrand sehe ich sogar einige erste Blumen. Begleitet werden wir von seinem Hund Ben, einem großen Tier mit gutmütigem Charakter.

Unsere Gesprächsthemen ändern sich fortlaufend und so plaudern wir über unsere Jobs, Familien und den vergangenen Urlaub. Wir genießen das Reden. Es ist besser, als stundenlang auf dem Handy Nachrichten zu tippen. Denn Gespräche sind so viel schöner, die Nähe dabei, das gemeinsame Lachen. Und heute auch die frische Waldluft, tausendmal besser als im Stadtpark. Ich mag den Geruch nach Erde, den ich einsauge, während ich aus der Ferne Vogelzwitschern höre. Den Vogel kann ich nicht deuten, aber das spielt keine Rolle, sein Singen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, dies allein ist wichtig. Gut eine Stunde müssen wir schon gelaufen sein, den Alltagsstress lange hinter uns gelassen, als plötzlich ...

„Zieh deine Schuhe aus und laufe barfuß. Der Waldweg ist genau richtig für dich und deine Füße!“

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.05.2022 um 20:23 Uhr

Sorry, ich kann den "harten Kern ", den es für eine wirkliche S/M- story braucht nicht erkennen.

03.05.2022 um 23:46 Uhr

Vom Kopf ins Gefühl... Etwas das unsere Gesellschaft gerade wieder dabei ist zu lernen. 

Gut nachvollziehbar für mich.

Ich empfinde beide Hauptrollen als sehr mutig, er weil er ins kalte Wasser springt indem er mit dieser Probe aufs Ganze geht, sie, weil sie sich entscheidet ihrem Gefühl zu trauen und sogar noch weiter geht.

Zwei mutige Menschen, die sich irgendwie gefunden haben, weil sie doch gegensätzlich sind, sich aber beide trauen.

Schöne Story

Tilbake Holdenhet

Autor. Förderer.

30.04.2022 um 04:44 Uhr

Das Duell der beiden Protagonisten finde ich gut, die Wendung darin hervorragend. Die Art, wie einen das Thema anspringt, gleicht dann aber einer Wand, gegen die ich ohne Vorwarnung laufe. Wieso leitet die Protagonistin bei der Aufforderung, barfuß zu laufen, gleich einen BDSM-Zusammenhang ab? Für sie scheint das sofort klar. Für mich nicht. Erst später erfahre ich, dass ihr Freund eine BDSM-Leidenschaft hegt. Am Ende erfahre ich, dass es eine Verhaltensänderung bei ihm gibt, weil er ihr nicht mehr ins Wort fällt, was er angeblich vorher gerne tat.

Also entweder sind die ersten beiden Absätze dieser ansonsten lupenreinen Kurzgeschichte überflüssig, denn ich erfahre in ihnen nichts, was für den späteren Verlauf wichtig ist. Sie könnte also gleich mit der Aufforderung beginnen. Oder diese Absätze sollten ausführlicher ausgeführt werden, denn offenbar sind die Gesprächthemen (Urlaub, Familie etc.) nicht so wichtig, wie die Art und Weise des Gesprächverlaufs. Da wäre ein Anfangs- und Abschlussdialog sinnvoll.

LG

Til

28.04.2022 um 00:05 Uhr

Und so schnell können Erwartungen über den Haufen geworfen werden und vielleicht für beide überraschend in etwas Gutem ankommen. So viel Interaktion in einem einzigen langen Blickkontakt, man hat fast selbst als Leser das Gefühl, die Welt hält kurz an und man kann den Wind in den Bäumen hören.

Schön geschrieben, vielen Dank dafür!

19.04.2022 um 06:12 Uhr

sehr schön geschrieben ... vor allem ihre Gedanken, Überlegungen ... und der Entschluss, den Spieß umzudrehen ... einfach genial ... und: eben erfolgreich ... 

19.04.2022 um 02:52 Uhr

Die Erzählung erinnert mich an eine ältere Geschichte, gewidmet war sie der Autorin Sena gewesen. Darin werden die ursprünglichen Rollen zwar nicht vertauscht, aber ein Zeitungsbote narrt die dominante Begleitung auf seiner nächtlichen Tour. Bis dann in der Schlusspointe auch die Dame zu ihrem angestammten Recht kommt.

Im ganzen Verlauf spielt auch die Gedankenwelt beider die entscheidende Rolle, begleitet vom Auf und Ab der Emotionen. Ich mag es, wenn man hineinschauen kann in die graue Masse und permanent angestupst wird, den Denkapparat zu benutzen.

Kleine, vielleicht undeutende, Punkte könnten das Ganze sprachlich noch verfeinern. Zum Beispiel, nicht mehrfach aufeinanderfolgend den Satz mit dem Wörtchen "Ich" zu beginnen. Auch mit "machen" und "tun" will es nicht wirklich gelingen, die große Freundschaft für das Leben zu schließen.

Dass du zuvörderst kurze Sätze wählst, ist hingegen in meinen Augen positiv zu sehen. Auch die Vermeidung eines Fremdwörterüberschusses findet Anklang. Schließlich ist es Belletristik und kein wissenschaftliches Traktat. Werde bestimmt wieder etwas aus deiner Feder lesen.

18.04.2022 um 23:01 Uhr

Ich vermisse in Deiner story den "harten Kern", den es für eine BDSM-Geschichte nach meinem Verständnis unbedingt braucht. Sorry

28.03.2022 um 10:31 Uhr

Ich mag die Geschichte. Hat das Potenzial zu einem Drama, wird aber flexibel gelöst. Bei mir hätte das wohl zu einer kleinen Rauferei geführt aber dieser Bumerang Effekt lässt mich auch lächeln.

Vielen Dank für diese Gedanken

28.03.2022 um 00:55 Uhr

Eine sehr schöne Geschichte hat durchaus etwas erotisches an sich in Gedanken kann man die Geschichte sehr spannend weiter erleben

Criss

Förderer.

06.03.2022 um 18:01 Uhr

Schöne Wendung, hat mir gefallen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.