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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Wie sag ich's meinem Manne?

Eine BDSM-Geschichte von Campanula

Mein geliebter Herr,

 

schon seit einiger Zeit muss ich beschämt feststellen, dass mein Körper - all meiner seelischen Hingabe zum Trotz - deinem Wunsch und Befehl nicht gehorcht und dir die nötige Kooperation verweigert. So grausam und unerbittlich du mit deinen kundigen Fingern beim Geschlechtsakt auch meine Klitoris umspielst, so sehr scheint mein Leib sich dagegen zu sträuben, dir diesen letzten, allumfassenden Triumph über meine Lust zu gönnen. Ich bin untröstlich, dass ich seinen Widerstand nicht aus eigener Kraft zu brechen vermag. Sollte es indessen in deiner Absicht liegen, dir meinen Körper endgültig untertan zu machen, so wirst du in mir die willigste Komplizin finden. Ich kann dir als Spionin dienen, kann dir all seine Geheimnisse verraten und dich über die kleinste seiner Regungen in Kenntnis setzen. Du brauchst dann lediglich mit der dir eigenen Kunstfertigkeit das erworbene Wissen anzuwenden, und die Bastionen werden nicht mehr zu halten sein.

 

Darf ich es also wagen, dich an meinen bescheidenen Kenntnissen teilhaben zu lassen? Mein allererster Rat wäre, das Ziel nicht mehr so direkt anzuvisieren.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

Campanula

Autorin.

15.11.2021 um 22:01 Uhr

Nun komme ich auch hier endlich dazu, mich zu Wort zu melden! Bitte verzeiht mein langes Schweigen, das reale Leben hatte mich ziemlich am Wickel ...

Ambiente Ach, was für ein schöner Kommentar! Danke! Ich fühle mich geehrt, dich zum Kreise meiner Lieblingsleser:innen zählen zu dürfen.

Chezjulia Hab Dank für deinen lieben Kommentar! Ich wünsche den beiden natürlich auch, dass es klappt ...

Luna Ery Vielen lieben Dank! Ja, Mut gehört schon dazu, wenn es darum geht, für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzustehen.

Tek Wolf Auch der beste Dom ist womöglich dankbar für ein wenig Schützenhilfe. Zu erwarten, dass der Herr qua seines Amtes Gedanken lesen kann, wäre wohl überzogen. Wie schön, wenn der Text dich inspireren konnte!

Anima submissa Danke für deine lieben Worte! Sehnsucht ist nicht die schlechteste Triebfeder auf unseren erotischen Reisen ...

Mississippi Danke! *knicks*

Deviltm Physiologische Erregung und Orgasmus sind ja noch mal zwei verschiedene Dinge.

poet Offenbar gehörst du zu der seltenen Spezies der Doms, die Gedanken lesen können. Meinen Glückwunsch!

Schattenfeuer Kommunikation ist eine echte Gratwanderung. Ob sie gelingt, hängt immer auch vom Empfänger der Botschaft ab.

Hans Bergmann Ja, das ist seltsam, nicht wahr? Irgendwie erwarten alle, dass man das mit dem weiblichen Orgasmus ganz von selber rausfinden soll. Dabei ist der mindestens so komplex wie ein Billy-Regal.

Meister Y Tausend Dank für dein Lob! Und ja, dieser Text unterscheidet sich doch sehr von "Im Keller". Wie es halt so ist mit den erotischen Facetten ...

Queeny Vielen lieben Dank! Ich versüße doch gern den Tag.

Agnieszka Spielmann Ob das Gesagte den Empfänger erreicht, wissen wir nicht. Mehr als die Botschaft zu formulieren, kann die arme Sub ja nicht tun.

Amadeus Wenn du magst, kannst du gerne eine Fortsetzung aus der männlichen Perspektive schreiben.

Kreuziger Mir wurde bei diesem Text mal von einer Leserin vorgeworfen, dass er viel zu kompliziert und wortreich sei, um Männerhirne zu erreichen. Kurz, knapp, knackig - alles andere sei nur eine Überforderung. Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Efstratia Schober Danke schön!

Klausen K Ja, Mensch, diese ollen Subs! Sind gar nicht so selbstlos und aufopferungsvoll, wie sie immer tun ...

08.11.2021 um 10:37 Uhr

Gut geschrieben diese Geschichte! Interessant welche Probleme so manche  Subs haben. Statt anstandslos zu funktionieren, stellen sie Ansprüche und versuchen, ihre eigenen Probleme durch den Dom lösen zu lassen. Egoismus pur sozusagen! Lesenswert

07.11.2021 um 16:05 Uhr

Gut geschrieben

07.11.2021 um 15:36 Uhr

Sehr schön geschrieben. Eine Anleitung zum endlich gemeinsamen höhepunkt und doch von der wortwahl liebevoll, zärtlich und keine spur von sachlicher Beschreibung.  Manche Männer mögen denken, warum krieg ich njcht für meine frau das selbe, aber diese Exemplare würden durch die wahl der worte überfordert sein. Hingabe und klare Forderung zugleich. Eine wertvolle gabe.

29.10.2021 um 13:42 Uhr

Gefällt mit gut! Manchmal etwas kompliziert formuliert, da muss ich zweimal lesen. Liegt aber wahrscheinlich an mir. Gerade darin liegt der Reiz des Vortrags. Da wird kokett gelobt was das Zeug hält. Da wird subtil in die gewünscht Richtung manipuliert. Die Parallelen zu militärischer Strategie und Taktik ist treffsicher. Insgesamt ein kluges Statement zur "Lustoptimierung". Der einzige Wermutstropfen, der für mich bleibt: Wer ist hier "Dom" und wer ist "Sub"? Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen, mit geänderten Vorzeichen.Danke, habe mich gut unterhalten.

29.10.2021 um 08:26 Uhr

Schöne Wortwahl. Klingt nach einem Brief, der seinen Adressaten jedoch nicht final erreicht, sondern ein Traum bleibt.

Queeny

Förderer.

28.09.2021 um 10:01 Uhr

Schöne sprachlichen Klangfarbe ...hat mir seht gut gefallen! Mir mit einem Lächeln den Tag versüßt. 

DANKESCHÖN!!

Meister Y

Autor. Förderer.

20.09.2021 um 12:53 Uhr

Hach wie schön...!

Ich weiß natürlich, dass es dominante Wesen gibt, die solchen Ansprachen nichts abgewinnen können. Topping from the bottom ist etwas, was manche(r) nicht mag oder gar als ungeheuerlich empfindet. Wenn man es aber aus dem Blickwinkel der Kommunikation betrachtet, wenn man schaut, wie wichtig, gerade in BDSM-Beziehungen, gegenseitige Rückmeldung, das einander lesen und verstehen können ist, kann so eine Ansprache eine Bereicherung sein. Dient sie doch letztlich der Steigerung der (gegenseitigen) Lust.

Sprachlich fein geschrieben, eine wunderbare Mittagspausenlektüre und so ganz anders als Dein erster Text, liebe Campanula. Auch ich hätte hier gern einen Stern mehr vergeben, danke, dass ich diese Zeilen lesen durfte.

Tek Wolf

Autor.

19.09.2021 um 12:53 Uhr

Hans Bergmann: Ein sehr guter Einwand. In der Liebe genau wie in der BDSM-Begegnung muss man viel kommunizieren, verbal und auch nonverbal. Nur so kann man sich aufeinander einstellen und den Gegenüber kennenlernen. Den perfekten Dom gibt es nicht und wer annimmt, der Dom müsse sich nicht auf seine Sub einstellen, sondern einfach nur machen, lässt völlig Zweisamkeit und Zuneigung außen vor. Und das kann es, zumindest für mich, nicht sein. Es ist immer ein Drahtseilakt zwischen Fürsorge und Härte. In der Praxis kenne ich Subs, die es als störend empfinden, wenn sie etwas beitragen sollen und deswegen nicht völlig fallen lassen können. Hier muss aber auch ich als Dom sagen, dass mir das Gefühl ebenso wie das Kennenlernen meiner Partnerin zu wichtig ist um auf Rückmeldung und Hinweise zu verzichten. Alles in allem also eine schöne Fantasie so von der Sub in ihre Bedürfnisse und Vorstellungen eingeweiht zu werden. Vielleicht dient es ja einigen devoten Menschen als Vorlage um ihrem Herrn weiterzuhelfen und keine perfekten Gedankenleser vorrauszusetzen.

Hans Bergmann

Autor.

19.09.2021 um 08:24 Uhr

Dein Text ist astrein geschrieben, da gibt es nichts zu meckern, mir ist aber etwas Interessantes aufgefallen, weil hier in den bisherigen Kommentaren gelobt wird, was selbstverständlich sein sollte, denn als Lehrer bekomme ich eine lange Ausbildung, kaufe ich ein Auto, muss ich eine Fahrschule besuchen und bei jedem Möbelaufbau nutze ich eine detaillierte Montageanleitung, aber gibt jemand im Bereich der Liebe eine Anleitung, wird sie als etwas Besonderes, Außergewöhnliches, als cleverer Schachzug der Partnerin wahrgenommen und das sagt mir, wie verschämt und verklemmt unsere Gesellschaft, also wir in Liebesdingen und in unserem Fall mit BDSM umgehen, und das ist für mich die eigentliche Aussage deiner Geschichte.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.