Im Keller
Deine Sexualität folgt nicht der gängigen Norm. Du empfindest einzig Lust dabei, Frauen zu beherrschen. Du liebst es, ihnen Schmerz zuzufügen. Und jetzt liege ich hier, die Handgelenke an meine Knie gefesselt, die Lippen durch einen Knebelball auseinandergezwängt.
Eine BDSM-Geschichte von Campanula.
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09.06.2022 um 11:59 Uhr
Die Beschreibung der absoluten Stille, die keine Stille ist, kann nicht treffender sein. Nur wenige nehmen sich noch die Zeit und Gelegenheit, dieser "Stille" nicht nur mal eben im Urlaub ein wenig zu lauschen. Wer sie nur ein Mal wirklich genießt, weiß wieder wieviel Kraft und Energie in dieser vermeintlichen Ruhe an uns sekündlich vorüberzieht.
Schmerz bekämpfen? In den meisten Fällen wird dieser nur verdrängt, nicht bekämpft. Manchmal töten wir ihn auch in uns, um Jahre später festzustellen, dass wir dadurch vor allem einen Teil in und von uns selbst töteten.
Geruch von Zigarillos, am liebsten mit einem Hauch von Vanille und vermischt mit der unaufdringlichen Kraft von dunklem Brasil ... lang ist es her. Der Klang des Salzburger Dialektes noch ziemlich frisch. Drei Jahre sind eine kurze Zeit.
Konnte mich gut hineinversetzen, wenn auch kein Protagonist nach meinem Geschmack. Ihre Gedankenwelt ist mir näher. Was nimmt man auf sich? Wie weit ist richtig? An welchem Punkt befindet sich die berüchtigte weiße Linie? Wieviel ist gut und wann ist es gut damit?
Die Gesellschaft meint allgemeingültige Antworten geben zu können. Oft in Form von Gesetzestext. Was wir oft bei allem vergessen: Jeder Mensch ist auch Individuum und deshalb individuell. Dem als Menschheit gerecht zu sein, sind wir weit entfernt. Sehr weit. Vieles von dem, was sich als Individualität (oft mit dem Deckmäntelchen, es wäre ja Kunst) verkauft, ist bestenfalls komisch, oft jedoch nur banal und lächerlich.
Schön, wenn man Menschen trifft, die den Kopf wirklich für jenes benutzen, wofür vorhanden. Zum Denken. Und um jeden Irrtum hier gleich auszubremsen: Denken und Fühlen sind keine Gegensätze, sie gehören zusammen.
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