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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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AB

Eine BDSM-Geschichte von poet.

Diese Geschichte nahm teil am Schreibwettbewerb "Grenzen" (Link).

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Sie haben zwei neue Nachrichten und sechs alte Nachrichten.

 

Erste alte Nachricht: Montag, 16:30 Uhr

Hallo Sklavin, ich kann leider doch nicht übermorgen schon heimkommen, die Tagung wurde um einen Tag verlängert. Erledige deine Aufgaben gewissenhaft, ich werde sie alle kontrollieren! Ich liebe dich. Sir Paul

 

Zweite alte Nachricht: Dienstag, 19:10 Uhr

Sklavin, ich komme Donnerstag. Bleib brav! Ich liebe dich. Sir Paul

 

Dritte alte Nachricht: Dienstag, 21:17 Uhr

Mein verehrter Herr, entschuldigen Sie diese Grenzüberschreitung, ich sollte Sie ja nie anrufen, aber ich rufe nur an, um zu melden, dass ich mir wie befohlen das Tattoo auf meinem Hintern habe anbringen lassen und es stolz tragen werde. Darf ich Ihnen nun das Foto davon als Mail senden? Demütig, Ihre Sklavin Susa.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

15.05.2020 um 00:41 Uhr

Da sieht man dann wo Untreue hinführt. Ich fand den Satz mit "und andere geschätzte Anrufe" klasse. Als hätte sie es die ganze Zeit geahnt... Klever konstruiert. Geniale Person. Nur mit Tatoowierung hätte sie sich vielleicht doppelt überlegen sollen.

Mirador

Profil unsichtbar.

09.04.2020 um 19:09 Uhr

einfach  klasse...

 so  stelle ich  mir die  Welt der  App  gesteuerten  "blos nicht festlegen" Generation vor"

Gregor

Autor.

06.04.2020 um 20:00 Uhr

Kommunikation ist eine sensible Sache. Je mehr sie sich von ihrem Ideal, also dem Gespräch von Angesicht zu Angesicht entfernt, desto unvollkommener wird sie. Kommen dann noch Fehleinschätzungen Interpretation, Fehler, Missverständnisse, Eigeninteressen, und wie hier Verrat hinzu, ist es so, dass die Kommunikation endet. Und wenn weiter nichts geschieht, ist das noch ein gutes Ende. Danke, Poet, ich konnte über Kommunikation nachdenken, dein Stück hatte Tiefgang.

poet

Autor.

06.04.2020 um 19:04 Uhr

Liebe Curiosity,

Danke für deine Rückmeldung. Aber du solltest den Text noch einmal genau lesen, du hast da einiges nicht richtig verstanden - lies mal auch den Kommentar von Meister Y! LG poet

06.04.2020 um 18:55 Uhr

Lieber Poet,

an dem Text verwirrt mich, dass Nachrichten in beiden oder gar drei Richtungen auf einem AB sind.

Dass es Nachrichten von zwei verschiedenen Sklavinnen sind, wird erst auf den dritten Blick klar, oder irre ich mich da?

Da Sklavin Susa offenbar mit kurzer Verzögerung auf einen Anruf von 'Sir Paul' antwortet, müsste sie in der Wohnung gewesen sein. Das passt aber nicht dazu, dass sie ihn auf dieser Nummer zurück gerufen hat und dabei den AB erreichen konnte. War sie nicht in der Wohnung, wie kam die Nachricht von 'Sir Paul' auf den AB?

Wie zwei Sklavinnen die nichts voneinander wissen sollten in einer Wohnung leben konnten, verstehe ich nicht.

Dass sich die zweite Sklavin nach dieser Grenzüberschreitung auf nimmer wiedersehen verabschiedet finde ich verständlich und berechtigt.

Das Verhalten von 'Sir Paul' geht mir ziemlich gegen den Strich.

Gruß

Curiousity

Meister Y

Autor. Fördermitglied.

06.04.2020 um 14:31 Uhr

Lieber poet, welch klasse Idee! Ich erinnere mich nicht, so was schon mal gelesen zu haben und ja, gerade der Umgang mit einem AB ist ja immer so eine Sache. Man spricht nicht wie im Gespräch, man informiert. Man bekommt kein Feedback, beschränkt sich auf Wesentliches. Das hier nun jemand den AB abhört, für den die Nachrichten nicht bestimmt waren, dass Sir Paul auch noch sein Tablet daheim gelassen hat, war wohl doch Fügung. 

Auf Nimmerwiedersehen, du Arsch!

war wohl die einzig richtige Reaktion.

Danke für kurze aber tolle Zeilen!

poet

Autor.

04.04.2020 um 17:23 Uhr

Hallo Lanika, es sollte klar sein, dass der AB der Anschluss von Sir Paul ist, an dem seine "Sklavin" sitzt und dabei unfreiwillig mitbekommt, dass er sie mit einer anderen versetzt. Er wird den AB erst abhören, wenn er wieder heim kommt, aber da ist sie schon ausgezogen. Klar so?

04.04.2020 um 15:19 Uhr

Mir gefällt diese Geschichte. Die selbst auferlegte Form ist streng durchgehalten, keine Einleitung, kein Schluss - es bleibt alles offen. Nur aus den einzelnen Textfetzen kann erschlossen werden, an wen sie gerichtet sind und wer sie auf den Anrufbeantworter gesprochen hat. Und es ist auf diese Weise eine nachvollziehbare Geschichte erzählt worden.

Was sich mir nicht erschließt, ist, wo dieser AB steht, wer den abhören soll, ob er abgehört wird. Damit ist auch die zeitliche Reihenfolge - da auch in den Textabschnitten Zeitangaben enthalten sind - schwierig. Ob sich dem Leser das erschließen soll, ist eine  andere Frage.

Das Thema Grenzen und Grenzüberschreitung ist sehr schön verpackt.

Tek Wolf

Autor.

04.04.2020 um 09:22 Uhr

Eine originelle Art eine Geschichte zu erzählen. Schade nur, dass Sir Paul eine Sub nicht mehr zu schätzen gewusst hatte. Es sei denn natürlich, es wäre ein Missverständnis gewesen. Es hätte ja sein können, dass er eine Vorlage aus dem Internet auf seinem Tablet hatte oder vielleicht stammte das P von einer Verflossenen. Lernen kann man daraus, dass man in einer Beziehung, auch einer Bizarren immer offen sein sollte. Der entschlossene Schitt seiner Susa war toll, obwohl auch hier keine Kommunikation sondern nur eine Information stattfand. Ich finde, das ist eine gute Aufarbeitung des Themas Grenzen. Danke für die Geschichte.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

 

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