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Schattenzeilen

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Dieser Text besteht aus mehreren Teilen.

Dies ist der erste Teil. Folgender Teil: Blicke.

Blicke

Eine BDSM-Geschichte von Devana.

Beim Lebensmitteldiscounter mit dem großen A im Logo sind vom Rentnerehepaar über Mutter mit Kind bis zur gut betuchten Ehefrau alle möglichen Mitglieder der Gesellschaft zu finden. Aber die Gestalt, die ich etwas abseits stehend fasziniert beobachtete, machte den Eindruck, sonst nie ein derartiges Geschäft zu betreten. Nicht diesen Discounter und auch sonst keinen Laden, in dem man so etwas Banales wie Lebensmittel erstehen konnte. Nein, dieser Mann sah in seinem einfach umwerfend aussehenden Businesslook so aus, als hätte er dafür Personal. Mindestens eine Haushälterin.

Im Berufsleben befand er sich bestimmt an der Spitze der Nahrungskette. Ein Alphatier. Doch hier stand er mit einer charmanten Unbeholfenheit inmitten des weihnachtlichen Naschwerkes und suchte offensichtlich etwas. Aber nein, er suchte natürlich nicht selbst. Er hatte es glatt geschafft, eine der viel beschäftigten Verkäuferinnen für sich zu vereinnahmen, und entschuldigte sich gerade mit einem entwaffnenden Lächeln bei ihr, sie durch den ganzen Laden gescheucht zu haben.

Bei diesem Lächeln blieb der Verkäuferin gar nichts anderes übrig, als zu versichern, dass ihr das nichts ausmache. Helfen konnte sie ihm nur leider auch nicht, denn das gewünschte Naschwerk war gerade ausverkauft.

Meine Gedanken schweiften ab. Während ich so tat, als würde ich die Zutatenliste einer Tomatensauce studieren, sah ich mich nackt mit gesenktem Kopf vor diesem Mann knien.

 

Er trüge weiterhin seinen Anzug. Mit einer Gerte in der Hand, mit der er sanft meinen Körper abtasten würde. Mit der Spitze führte er sie unter mein Kinn und würde es sanft anheben, sodass sich mein Blick mit dem seinem träfe. In mir würde sich ein wohliges Gefühl ausbreiten. Ein Gefühl des Ankommens, ein Gefühl, genau dort zu sein, wo ich hingehöre. Unterworfen von diesem Alphatier, aber auch behütet und beschützt.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

15.05.2020 um 01:48 Uhr

Ich finde die Geschichte klasse. 

Das erste Ende legt für mich nahe, das sie komplett ohne diesen Herrn ein schreckliches Leben führen würde. Ein Leben voller Unglück. Egal wen sie auch an ihrer Seite gehabt hätte. Versinnbildlicht durch den Trägern Mann an ihrer Seite, der niemals durch sie so etwas wie elektrisches Pulsieren des Glücks zu spüren bekommen hätte. Und der ihre Art niemals zu schätzen gewusst hätte, was man an seiner Art ablesen könnte in diesem Zusammenhang. Die devote Seite ihrerseits möchte ich in diesem Zusammenhang seltsamerweise außnahmsweise nicht hinzunehmen. Ausserdem denke ich das dieses Verhalten eigentlich in der Öffentlichkeit nicht angebracht. Bei den vermutlich wenigen Subs, die dies wünschen, ist es jedoch wieder etwas anderes.

Das zweite Ende spricht für mich davon, das sie durch diese kurze Begegnung zumindestens so etwas wie Hoffnung im Leben gehabt hätte. Vielleicht weil die Liebe auf den ersten Blick so stark war, das schon dieser eine Blick ihr unendliche Kraft gegeben hätte.

Das dritte Ende spricht für mich dafür, das ein Leben mit ihm gleich gekommen ist, mit der Erfüllung ihres Seins. Sie hat niemals auch nur im Ansatz auf die Erfüllung ihrer Sehnsüchte und ihrer Begierden warten gemusst, weil sie die Liebe ihres Lebens, ihre Schicksalsbestimmung quasi schon ihr ganzes Leben gespürt hatte, was ihr schon Lebenskraft gegeben hätte, bevor sie sich das erste Mal sahen.

Grandiose Geschichte!

poet

Autor.

17.02.2020 um 14:32 Uhr

Erneut Variationen wie beim Gegenüber von Jona. Allerdings sind sie nicht so eng gebündelt, zentriert auf das "Alphatier", es wechselt von diesem zur eigenen Zukunftsperspektive und dem Couch Potato an ihrer Seite, nimmt mich nicht so mit. Aber lesenswert allemal!

Lucia

Autorin.

27.01.2020 um 20:09 Uhr

Liebe Devana,

total gute Idee mit den drei offenen Endversionen!

Die erste Version von Ehemann, ein "no go", zumal in "Sofahose" .

Hab Dank für die unterhaltsame Geschichte!

Meister Y

Autor. Förderer.

15.01.2020 um 12:14 Uhr

Liebe Devana , tolles Lesevergnügen, anders kann ich es nicht sagen!

Diesen Augenblick im Discounter mit dem "A", wir nennen ihn meist den großen Blauen, so in drei Teile zu splitten, uns an Phantasien teilhaben zu lassen hat mir wirklich gut gefallen. Ich muss zugeben, dass ich auch gern auf Menschen schaue. Darauf, wie sie sich bewegen, wie sie gekleidet sind, was sie tun. Ab und an darf dann auch ein kurzer Tagtraum sein, Phantasie ist sehr geeignet, unsere Seele zu beflügeln.

Danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.

P.S. So klasse ich das Wort "Sofahose" fand, Jogginghosen sind für mich etwas, was nie in die Öffentlichkeit gehört...

† Betty

Gelöscht.

07.01.2020 um 19:26 Uhr

Den ersten hätte ich ganz schnell zum Teufel gejagt, mit dem zweiten hätte ich ein Date vereinbart und den dritten hätte ich auch gerne.

Tolle Geschichte und die Idee mit den drei Enden ist mal was kreatives und neues!

Viele Grüße

Betty

Onmymind

Autorin.

07.01.2020 um 10:40 Uhr

Spziell die ersten beiden Versionen, die ein offenes Ende haben und ich gerne eine Fortsetzung lesen würde, haben eine Saite in mir erklingen lassen, als wären sie aus meiner Seele geschrieben. Interessanter Gegenpart zu Jonas Version. Ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt!

Sesemie

Autorin.

06.01.2020 um 16:13 Uhr

Yeay- mal wieder was von Devana! Danke für dieses Lesevergnügen. 

Und ich geh mich sofort umziehen... mich hat's kalt erwischt mit meiner Sofahose ^^ 

Ein sehr wachrüttelnder Text.

Tek Wolf

Autor.

04.01.2020 um 21:45 Uhr

Eine schöne Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Sie war emotional und doch nicht übertrieben. Und die Sache mit den drei Enden ist ein origineller Kniff gewesen um die Fantasie jedes Einzelnen anzukurbeln. Danke, dass du mal wieder was geschrieben hast, das solltest du viel öfters machen

Gregor

Autor.

02.01.2020 um 18:38 Uhr

Den Laden mit dem A kenne ich auch. Der heißt Feinkost-Albrecht. Einst lebten zwei Brüder ... Und irgendwann kommt Schwung in die Sache. So wie durch Möglichkeiten Schwung in Geschichten kommt. Und genau das ist es, was am Schreiben fasziniert. Die Möglichkeiten der Gestaltung gehen weit über das reale Leben hinaus. Und dann rennt einem die Geschichte davon. Das hast du clever gelöst, vorher aufgehört. Alle drei Möglichkeiten lohnen des Weiterschreibens.

02.01.2020 um 12:44 Uhr

Ich finde es sehr gut geschrieben und auch ansprechend.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 
 

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Blicke

Beim Lebensmitteldiscounter begegnete ich ihm. Dem Mann im Businesslook, umwerfend attraktiv. Ein Alphatier. Während ich so tat, als würde ich die Zutatenliste einer Tomatensauce studieren, ging meine Fantasie mit mir durch: Ich sah mich nackt mit gesenktem Kopf vor ihm knien.

Blicke

Beim Lebensmitteldiscounter begegnete ich ihm. Dem Mann im Businesslook, umwerfend attraktiv. Ein Alphatier. Während ich für ihn nach Schokoladenbonbons suchte, ging meine Fantasie mit mir durch: Ich sah ihn mit gesenktem Kopf vor mir knien.

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