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Die Nikoläusin

Aus dem Jutesack, mit dem Tanja den heimeligen Flur betrat, war ein schweres, geheimnisvolles Klirren zu hören. Sie war gespannt auf den kleinen Thomas, um den sein Vater so ein Geheimnis machte.

Eine BDSM-Geschichte von Schattenwölfin.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

22.06.2025 um 05:35 Uhr

Liebe Schattenwölfin 

 

erst 11 Jahre nach Erscheinen dieser Geschichte - dazu noch Ende Juni an einem heiße Tag, lese ich deine Geschichte.

Dazu noch über die Zufallsfunktion. 

 

Ich bin sehr gerührt um es kurz zu sagen.

Zuerst habe ich gedacht das Tanja zu einem Paar gerufen wurde - sie der Frau oder dem Mann, die Fesseln anlegen sollte. Eventuell mit ins Spiel mit einbezogen werden soll. 

 

Was Du aber geschrieben hast ist ganz was anderes. 

Mit gefühlvollen Worten und einem sanften Schreibstil hast Du mich sehr berührt.

Ich kann Thomas verstehen. Wer weiß was er vorher erfahren hat. Dafür sprechen die stilvoll eingerichtete Wohnung das er mit jemandem zusammen war. 

Er wollte gesehen werden. Ich empfand ihn als sympatischen Mensch, der Unsicherheit ausstrahlte, passende Worte suchte.

 

Tanja reagiert so phantastisch und gelassen. 

Sie ist empatisch und menschlich. Das hast Du in so wunderschönen Worte verfasst liebe Schattenwölfin, das Du mich damit emotional berührt hast. 

 

Danke schön für diese Geschichte und vor allem das ich diese hier lesen durfte. 

 

Gruß Thorsten

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20236

Gelöscht.

15.11.2018 um 17:14 Uhr

Nicht mein Fall sorry

trotzdem Danke

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07.11.2018 um 06:51 Uhr

geändert: 07.11.2018 um 07:01 Uhr

Es ist noch eine Weile hin bis Weihnachten. Deine Geschichte fiel mir heute  - Anfang November an einem grauen Morgen, der sich schon ein bisschen nach Wiinter anfühlt - in die Hände. Ich hab sie gerne gelesen. Es  ist ein schwieriges Thema in eine kleine gut aufgebaute fast schon romantische Geschichte gepackt. Es fühlt sich alles stimmig an und führt zu einem stimmigen Ende.

 

Joja

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Kater M

Förderer.

26.06.2017 um 21:32 Uhr

Eine schön(e,) besinnliche Geschichte.

Man kann Thomas nur zu so einer Nikosch beglückwünschen.

Ein feiner Bogen - die Ahnung wird zur Gewissheit und gibt Stoff für die phantasievolle Fortführung des Abends.

Danke.

Kater M

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hanne lotte

Autorin. Förderer.

09.01.2017 um 19:08 Uhr

Jetzt sitz ich hier und hab Gänsehaut. Dieser Text enthält so viel, was für mich BDSM ausmacht. Respekt, Vertrauen, Sinnlichkeit, sich selbst zu entdecken, etwas zuzulassen, sich den eigenen Gefühlen, auch der Beschämung stellen.

 

Ich überlege gerade, wie die Geschichte aus der Perspektive des Mannes geschrieben werden könnte.

 

Gruß

hanne

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G Schichtenrausch

Autor. Korrektor. Förderer.

09.01.2017 um 07:44 Uhr

Die Wohnungstür öffnet sich und es beginnt ein Kammerspiel der besonderen Art.

Über der Szene liegt ein Spannungsfeld, eine Energie aus selbstgebremstem Leben des Thomas Tiefenstein. Der Mann knistert vor Einengung, Selbstdisziplin und Verdrängung. Die Geschichte stellt ungeschriebene Fragen. Was macht er allein in seiner Wohnung mit Büchern, Sekretär und großem Sofa? Was war vorher? Was trägt er für Lasten mit sich herum? Ich spüre den Kraftakt, die Selbstüberwindung, die er aufbrachte, die Nikoläusin zu bestellen. Doch nicht in ihrer Leichtigkeit liegt seine Problemlösung. Die Frau ist entspannt, empathisch, aber letztlich nur sinnvolles Werkzeug seiner Selbstüberwindung.

Die Wohnungstür schließt sich und ich habe einen Einakter gesehen, der eine Kopfwelt voller unterdrückter und gebändigter Neigungen in ihrer Versperrtheit nicht nur darstellt sondern auch mitfühlen lässt.

Kunststück!

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Meister Y

Autor. Förderer.

28.12.2016 um 15:45 Uhr

geändert: 28.12.2016 um 16:19 Uhr

Puhhh, durchatmen…

 

Ein sehr tiefsinniger Text, der zwei Menschen in einer sehr besonderen Situation zeigt. Ihn, der zu außergewöhnlichen Mitteln greift, um zu sich selbst zu finden und sich etwas einzugestehen. Sie, die in diese Situation völlig unvorbereitet gerät, die Gedanken wälzt, Dinge in den Händen hält und am Ende einfach überwältigend reagiert. Mit ihm zusammen ein Tal durchschreitet, etwas tut, was viele viel zu selten machen, manche gar nicht können. Einfach nur zuhören! Schön, dass gerade sie diesen Auftrag bekam, dass gerade sie es ist, die ihm Bestätigung geben kann.

 

Liebe Schattenwölfin, danke für Zeilen zu einem nicht einfachen Thema. Weihnachtlich verpackt, klasse geschrieben, unbedingt lesenswert. Danke für Zeilen, die zu den schönsten gehören, die ich hier auf den Schattenzeilen gelesen habe.

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