Es gibt zu viele »Geschäftsmänner« im Eden, meinem bevorzugten Chatroom … das musste ich wieder einmal feststellen, als ich einen anschrieb, von dem ich dachte, es sei »mein« Klaus - der Geschäftsmann, der sich mir gegenüber als SM-orientiert und dominant geoutet hatte. Ich hatte ernsthaft ins Auge gefasst, ihn als meinen neuen Herrn zu akzeptieren.
Zuerst spielte er mit mir, dieser »verwechselte« Master und tat, als wäre er mein Herr - aber als ich ihm auf die Schliche kam, entpuppte er sich als sehr netter, sympathischer Typ. Bis der typische Spruch dann von ihm kam: »Ich wollte, du wärst meine Sklavin!« Meine Standardantwort darauf lautete wie immer, dass ich nur einem Herrn dienen kann - und will.
Er aber gab nicht auf und leierte mir dann tatsächlich die Zusage aus den Rippen, dass ich mich dennoch mit ihm treffen würde. Wir einigten uns dann auf einen Zeitpunkt und einen Ort Mitte nächster Woche … und als er mir daraufhin ein Bild von sich schickte, fiel ich fast in Ohnmacht.
Jung, attraktiv … und mit einem gigantischen Hengstschwanz bestückt. Zu schön, um wahr zu sein, dachte ich realistisch.
Und dann war der Tag des besagten Treffens da.
Er hatte mir befohlen, nach Augsburg zu fahren, da das die Mitte zwischen unseren beiden Wohnorten sei. In der Nähe der Fußgängerzone sollte ich auf einem Parkplatz auf ihn warten.
Brav erschien ich zum vereinbarten Zeitpunkt dort … und genau in der Kleidung, die er von mir erwartet und verlangt hatte. Man glaubt es nicht … kurzer Rock (hatte sogar in den Tiefen meines Kleiderschrankes einen gefunden!), Strapse - und eine durchsichtige Bluse ohne BH darunter. Weiß, die Bluse … man glaubt nicht, wie nackt man sich damit vorkommt! Und auch, wie deutlich man durch den dünnen Chiffonstoff die Piercingringe an meinen Nippeln sehen kann!
Gottseidank … mein Mantel war noch mit mir! So fühlte ich mich nicht ganz so entblößt. Obwohl es auf dem Parkplatz recht einsam und ich alleine mit mir war. Ich lehnte gespielt entspannt an meinem Wagen, rauchte eine und sah über das Auto hinweg zur Straße hinüber. Bis sich mir unvermittelt eine Hand auf die Schulter legte.
»Hallo Schatz … hier bin ich!«
Langsam drehte ich mich um und dachte mir: »Na, jetzt wird sich gleich zeigen, wer sich wirklich hinter dem unglaublichen Bild verbirgt!« Aber dann war ich regelrecht froh, dass ich an meinem Auto lehnte! Wo ich das Schlimmste erwartet hatte, stand das genaue Gegenteil vor mir! Es war tatsächlich der gleiche Mann wie auf dem Bild, das er mir geschickt hatte! Das gleiche Grinsen … das Haar etwas verstrubbelt. Zwar in dunklem Anzug - aber schön! Ja … dieser Kerl war tatsächlich schön, nicht nur attraktiv! Augen hatte er … und einen Blick!
Kennst Du das Gefühl, wenn Dir ein Mann zum ersten Mal gegenübersteht - und Dir die Knie zu zittern anfangen? Du fühlst plötzlich die Schmetterlinge in Deinem Bauch tanzen und Du kannst kaum mehr atmen! Nein - aber nicht vor Angst, sondern aus Lust! Vor Verlangen!
Fast fühlte ich so etwas wie Scham in mir - aber in jenem Moment, als ich in dieses Gesicht und in diese Augen schaute, hatte ich nur noch einen einzigen Gedanken:
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Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Interaktion der Beiden im Restaurant ist sehr bildhaft und realistisch beschrieben und ihre Gefühlslage ist auf passende Weise damit verbunden. Auch die Luststeigerung in Kombination mit der eingeforderten Geduld und die damit einhergehende Entwicklung von anfänglicher Schamhaftigkeit, die immer mehr durch ihre Geilheit überlagert wird, sind so gut herausgearbeitet, dass ich es mir sehr gut vorstellen kann. Die anschließende Parkplatzszene ist ebenfalls sehr gelungen, da sie fortsetzt, was vorher eingeleitet wurde und man sich vorstellen kann, wie sie für kurze Zeit alles um sich herum vergisst, ihre Geilheit ihren Geist übernimmt und sie sich fallen lassen kann. Daher ist auch dass Ende, mit der Erkenntnis, dass sie jetzt ihm gehört und sie es auch so will, absolut stimmig.
Einzig den Beginn, bei dem sie sich ohne Bedenken oder Cover mit einem Unbekannten trifft und es direkt auf eine intime Ebene geht, ist mir etwas suspekt. Aber zum Einen ist es eine Geschichte und zum Anderen halt ihre Entscheidung.
Hat mich absolut abgeholt, da ich letzten Sommer ähnliches mit meiner Frau erlebt habe und mich schon auf den Frühling freue, da es jetzt zu kalt für Parkplätze ist.
Eine schöne Geschichte, die einen mitnimmt wie ein intimer Plausch unter Freunden, auch wenn für meinen persönlichen Geschmack etwas zu viel derbere Sprache vorkommt (jaja, ich weiß, auf was für einer Seite ich hier lese - ich meinte ja: für mich persönlich ). Die zügige Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und von der Verwechslung am Anfang landet man mit der Protagonistin bei der vollendeten Unterwerfung als Eigentum zum Schluss. Als älteste, veröffentlichte Geschichte ein feiner Start für die Schattenzeilen.
Der Anfang gibt einem irgendwie das Gefühl, mit der besten Freundin in einer Bar zu sitzen, drei oder vier verträumte Cocktails zu schlürfen und sich übers letzte Wochenende zu unterhalten und mitzufiebern…. ;)
Vielen Dank für diese detailreiche und anregende Geschichte!
Eine wirklich super gelungene Geschichte. Das Kopfkino, welches entstanden ist, einfach unbeschreiblich. Gerne würde ich eine solche Situation, genau so einmal erleben.
Der Spannungsaufbau, das Mitfiebern, wann sie denn endlich erlöst wird, einfach grandios.
11.01.2026 um 11:12 Uhr
Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Interaktion der Beiden im Restaurant ist sehr bildhaft und realistisch beschrieben und ihre Gefühlslage ist auf passende Weise damit verbunden. Auch die Luststeigerung in Kombination mit der eingeforderten Geduld und die damit einhergehende Entwicklung von anfänglicher Schamhaftigkeit, die immer mehr durch ihre Geilheit überlagert wird, sind so gut herausgearbeitet, dass ich es mir sehr gut vorstellen kann. Die anschließende Parkplatzszene ist ebenfalls sehr gelungen, da sie fortsetzt, was vorher eingeleitet wurde und man sich vorstellen kann, wie sie für kurze Zeit alles um sich herum vergisst, ihre Geilheit ihren Geist übernimmt und sie sich fallen lassen kann. Daher ist auch dass Ende, mit der Erkenntnis, dass sie jetzt ihm gehört und sie es auch so will, absolut stimmig.
Einzig den Beginn, bei dem sie sich ohne Bedenken oder Cover mit einem Unbekannten trifft und es direkt auf eine intime Ebene geht, ist mir etwas suspekt. Aber zum Einen ist es eine Geschichte und zum Anderen halt ihre Entscheidung.
Hat mich absolut abgeholt, da ich letzten Sommer ähnliches mit meiner Frau erlebt habe und mich schon auf den Frühling freue, da es jetzt zu kalt für Parkplätze ist.
LG Cid
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