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Schattenzeilen

BDSM-Geschichten lesen und schreiben

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Vorbereitung auf die Session

Eine BDSM-Geschichte von Baribal.

Ihr Herz klopfte lauter als normal. Gerade hatte sie die Position eingenommen, die ihr Dom für sie bestimmt hatte: Sie kniete mitten im Raum, die Hände hinter ihrem Kopf verschränkt. Sie war nur mit halterlosen Strümpfen und High Heels bekleidet. Dazu trug sie Cuffs an den Hand- und Fußgelenken sowie eine schwarze, blickdichte Augenbinde. Im Grunde war sie also nackt und sah nichts, dennoch waren all ihre Sinne geschärft.

In wenigen Minuten würde er den Raum betreten. Sie war gespannt, was er sich heute für sie ausgedacht hatte. Es war eine freudige Spannung, zumal die letzte Session bereits einige Wochen zurück lag. Da sie sicherlich noch zehn Minuten auf ihn warten musste, ließ sie ihre Gedanken schweifen. Vor ihrem geistigen Auge ließ sie den bisherigen Tag nochmals Revue passieren.

Gleich nach dem Aufwachen las sie sich den Brief ihres Doms noch einmal genau durch. Dabei hatte sie ihn schon mindestens fünf Mal gelesen. In dem Brief standen genaue Instruktionen, wie sie sich auf die heutige Session vorzubereiten hatte. Natürlich wollte sie nichts falsch machen. Nicht, weil sie Angst vor der unweigerlichen Strafe hatte, sondern einfach weil es ihr wichtig war, die Wünsche ihres Doms genau zu befolgen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

10.12.2019 um 21:08 Uhr

Der Text hat mir gut gefallen. Man könnte ihn auch "Vorfreude" nennen. Das Verweben von Erinnerungen und Vorbereitung der Session mit Überlegungen zum Verstecken selbst vor der Freundin lassen die Schwingungen immer mehr anwachsen. Schließlich der ungewollte Pulsbeschleuniger mit derber Kommentierung. Die Zeit schreitet voran, man ahnt Ungemach ... das dann auch eintritt Schöne Bescherung

Danke. Kater M

11.07.2019 um 00:47 Uhr

Ohweh...

einem 14 jährigen tischt man auch sicherlich keine 'Meditation' mehr auf...

Eine wunderbare Geschichte, die gewissenhafte Vorbereitung der s, kommt mir ziemlich bekannt vor, hehe. Inklusive einer vergessenen Sache, die 'noch flott' erledigt wird. (Nur übel, wenn dann eine Kamera läuft, hehe)

Jedenfalls ein seltener Moment, wenn man zeitgleich ein Lachen und einen 'Sch...' Schreckensausruf zuwege bringt.

Gerade deswegen vielleicht, erfrischend.

Meinen geschätzten Dank. =)

18.05.2018 um 22:48 Uhr

Ein mütterlicher Albtraum schlechthin... 

hanne lotte

Autorin. Lektorin.

23.03.2017 um 16:00 Uhr

Bloß gut, dass an der Stelle, wo es peinlich wird, die Geschichte aufhört. Genau da mache ich auch immer den Fernseher aus. Das kann ich überhaupt nicht ab.

Danke für die mustergültige Vorbereitung

hanne

Gelöscht.

06.08.2016 um 23:43 Uhr

Futter für einen Psychotherapeuten.

Gelöscht.

29.05.2016 um 23:41 Uhr

Sehr schöne Geschichte mit einem tollen, wenn auch vorhersehbaren Ende!

Gelöscht.

14.11.2015 um 00:26 Uhr

Sehr schöne Details. Zum Ende dieses Bild: Es war so, als ob der Arm eines Plattenspielers mitten im Lied über die Schallplatte schrappt ...

Quälgeist

Autor.

22.09.2015 um 19:27 Uhr

Nach mehreren Anläufen habe ich die Geschichte nun endlich zu Ende gelesen, sie ist genüsslich zu lesen, wenn auch ein unvergesehenes Ende fast vorhersehbar ist ( das ist meistens so, wenn eine Vorbereitung auf einen Event so detailliert und 'nervös' beschrieben wird ). Das Ende hat mich nicht sonderlich überrascht, auch wenn es ein filmreifes ist. Die Beschreibung einer Sub, die sich auf ihren 'einsatz' vorbereitet, ist dagegen sehr sorgfälitg und präzise beschrieben.

Gelöscht.

10.09.2015 um 00:08 Uhr

unerwartetes ende

Lucia

Autorin.

08.09.2015 um 11:57 Uhr

Das sind Situationen, da wünscht man sich ein Mauseloch herbei .

Gut geschrieben mit unerwartetem Ende!

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.