BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Nachbetrachtung

von Angelo Gioioso

I.

Der durchsichtige, leuchtend rote Ball zwischen ihren Lippen gefällt mir. Er erinnert mich an Kindertage, Super-Superball hießen die Dinger in dieser Größe damals am Kiosk und man konnte sich stundenlang damit amüsieren, sie gegen Garagentore oder Hauswände zu donnern. Ich schalte meine Kamera wieder ein, stelle auf slomo, filme den Speichelfaden, der aus ihrem Mundwinkel sickert, langsam über den Ball rinnt, sich zu einer langen Glocke sammelt, schließlich abreißt. Ich schwenke hoch zu ihren Augen, sie versucht den Kopf zu drehen, der unerbittlichen Linse zu entkommen. Ein Griff unter ihr Kinn, ein Druck auf beide Wangen, der die dünnen Muskeln ihres Gesichts gegen ihr Unterkiefer presst, und sie ist wieder bei der Sache. Schließlich ist es ihr Blick, der mich am meisten interessiert.

Sie braucht eine Zeit der Erholung, ich spüre es. Ich bringe ein Kissen, drehe ihren Kopf seitlich und lege ihn darauf. Sie deutet den ausgestreckten Finger vor meinen Lippen richtig, nickt schwach, ich löse den Verschluss des Knebels. Ihre Zunge betastet erleichtert die angeschwollenen Lippen, sie schluckt, räuspert sich. Ein Schluck Wasser ist nicht zu viel Nachsicht jetzt, ich bringe ein Glas, lasse sie trinken. Ich drücke auf einen Schalter und das Strahlen des Lichttisches, auf dem sie liegt, erlischt. Der Raum gleitet hinüber ins dämmrige Rot der Dunkelkammerbeleuchtung. Sie kann sich ausruhen, wir haben eine Strecke hinter uns. Die hinter ihrem Rücken gefesselten Hände, die mit einem Seilknebel zusammengebundenen Fußgelenke, sobald ich das Tau löse, das beide verbindet, kann sie sich zur Seite rollen oder die Beine anziehen. So viel sei ihr vergönnt. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

19.02.2017 um 21:47 Uhr

Kalt erwischt ... hat er mich, der fröhliche Engel, ganz kalt. Und ich frag mich, so wie Charlotte, woher kann ein Kerl das wissen.  Eine Frau so gut erkennen.

Mal ganz abgesehen davon, dass es auch richtig gut geschrieben ist.

Danke für diesen besonderen close-up.

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

13.02.2017 um 00:21 Uhr

Sehr schöne Geschichten.

Sehr schön geschrieben.

Weiter so!

03.12.2015 um 09:52 Uhr

geändert am 03.12.2015 um 10:01 Uhr

Zwei Sichtweisen desselben, die mir gefallen haben.

Schön geschrieben fand ich sein, wie ihr Empfinden. Sein Handeln und Tun, seine Überlegungen, auch seine Aufmerksamkeit. Klasse beschrieben fand ich auch ihre Empfindungen, ihr Wollen ihre Gefühle. Ab und an habe ich mich gefragt, ob sie denn beide das Gleiche wollen und weiter diesen Weg gehen können. Auch dies macht Geschichten für mich glaubwürdig. Wenn Fragen übrig bleiben, ich mir Gedanken machen kann.

Danke für diese tollen Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

10.11.2014 um 23:38 Uhr

Eine schöne Geschichte, sehr schön geschrieben.

Schön zu lesen, wie das selbe Geschehen unterschiedlich wahrgenommen wird. Ich kann die Gefühle der Frau sehr gut nachempfinden...

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

29.03.2014 um 10:45 Uhr

Ein Spiel, dass von zwei Personen total anders empfunden wurde. Mit kommt es vor, dass beide etwas ähnliches wollen, aber noch nicht richtig zueinander gefunden haben. Das Ende lässt es offen, ob sie weiter aufeinander zugehen und diesen Weg zusammen gehen werden und doch lieber getrennte Wege gehen werden.

Danke für diese beiden nachvollziehbaren und gut beschriebenen Gedanken.

Signatur

Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Kaoru

Autor.

22.11.2013 um 00:09 Uhr

Ich gebe ehrlich zu, es fällt mir schwer passende Adjektive für diesen Text zu finden. Die Handlung an sich ist von der Grundidee her interessant und vor allem das Geschen aus zwei Sichtweisen zu erleben ist immer wieder ein Freude bei solchen Geschichten. Doch die ganzen Anglizismen und die mitunter harten (im Sinne vom Lesefluss) Stellen des Textes lassen einen beim Lesen stolpern.

Man muss in einer Geschichte nicht unbedingt viel sprechen, manchmal verleiht Schweigen oder andere Kommunikationsmöglichkeiten einem Text eine ganz spezielle Tiefe. Und das gelingt der Geschichte ganz gut, auch wenn sie ein paar scharfe Kanten hat, die man etwas sanfter  hätte gestalten können.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

09.02.2013 um 01:31 Uhr

Ich habe die Geschichte in einem Zug verschlungen... Sie ist so dicht geschrieben, sehr schön. Nur über die personal close ups und artificial lover und points of no return (and so on...) bin ich immer wieder gestolpert.

Ivonne

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

31.12.2012 um 22:19 Uhr

Schöner Text ,gefällt mir.

Wiking

Autor.

13.11.2012 um 23:56 Uhr

Mir gefällt die Gegenüberstellung des subjektiven Erlebens beider Partner, wie beide die gleiche Session so ganz anders wahrnehmen - jeder seinen Wünschen und Fantasien entsprechend.

Aber ich möchte Tigertatze recht geben - lass die Anglizismen weg, ich verstehe Dich auch auf Deutsch!

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

12.10.2012 um 05:15 Uhr

Dein Text gefällt mir nur fehlt mir das Gefühl dabei.Werd ihn wohl nochmal lesen müssen.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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