BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Alb

BDSM-Geschichte von Lareine

Ich starre mit offenen Augen in die Dunkelheit. Träume ich? Liege ich auf meinem Bett? Aber ich spüre nichts an meinem Rücken, keinen Stoff auf meiner Haut, seltsam taub mein ganzer Körper, als ob ich mitten im Nichts schweben würde. Mein Verstand arbeitet nur mühsam. Sammeln, konzentrieren. Es fällt furchtbar schwer. Meine Arme, ja genau. Ich bewege einen Arm. Ich muss alle Willenskraft aufbringen, um wenigstens den einen zu heben. Wieder nichts, keine Empfindung, die meinen Tastsinn erregt. Bin ich ohnmächtig? Liege ich im Koma? Ich merke, wie zumindest mein schneller werdender Herzschlag die Trägheit, die mich durchdringt, überwinden kann. Ich hänge mich an dieses Pochen, treibe es noch zusätzlich an, ist es doch das einzige Zeichen für Leben.

 

Plötzlich die Sicherheit, ich stehe! Fester Grund unter den Füßen. Zaghaft einen Schritt machen in diese teerartige Dunkelheit. In welche Richtung? Ich schicke Signale in die Arme und sie heben sich wirklich. Vorsichtig drehe ich mich, doch ich ertaste immer noch nichts. Da durchdringt ein Geräusch die Dunkelheit. Es ist kein schönes Geräusch, Angst liegt darin, Schmerzen, doch es ist das einzige, was ich habe, also gehe ich darauf zu, die Arme als Radar von mir gestreckt, in der Hoffnung, meine Finger würden auf Widerstand treffen. 

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.10.2015 um 13:11 Uhr

Ich muss gestehen, dass mich diese Zeilen beim ersten Lesen wirklich verstört haben, mir fast schon konfus erschienen. Beim zweiten Lesen ist der Eindruck ein anderer, drängen sich Fragen auf. Erwacht sie aus einem Albtraum? Wovor rennt sie weg? Ist die Erlösung am Ende die, die sie tatsächlich sucht?

Sprachlich und erzählt fand ich die Zeilen gut, trotzdem sind sie für mich zu düster und bedrückend. Aber, auch solche Geschichten muss es geben, auch solche Geschichten haben ihren Platz verdient. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Rote Sonne

Profil unsichtbar.

23.04.2014 um 23:28 Uhr

Als Außenstehende, die gerne gruseliges liest, fand ich diese Geschichte sau stark! Ich würde ihn aber anders betrachten, wenn es real wäre, dann würde sie mir einfach nur leid tun, denn so einen Höllentrip sollte keiner durchmachen. Besonders bei dem letzten Satzteil "...für dieses mal...", dass einem sagt, dass würde öfter vorkommen! 

Ich vermute, dass dieses aber eine fiktive Geschichte ist und in dieser Annahme finde ich sie einfach genial geschrieben, wahnsinnig abstrakte Beschreibungen mit ganz viel Phantasie und einfach schaurig schön.

Danke fürs mitzittern...

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Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

13.05.2013 um 00:08 Uhr

huch

mich verwirrt dieser text und er wirkt sehr düster auf mich

xenja

Signatur

~~~ bdsm fängt im kopf an und endet im kopf und dazwischen gibt es HERRlich viel platz für fantasie ~~~

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

13.10.2012 um 00:38 Uhr

Diesen Text finde ich beunruhigend,düster,gruselig und verstörend. Nicht mein Geschmack.

hexlein

Autorin.

12.04.2012 um 21:29 Uhr

ein verstörender Text..die Rettung..ein versöhnliches Ende..für diesmal

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das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"

Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

25.02.2012 um 09:29 Uhr

Gefällt mir nicht.

Über Geschmack kann und will ich nicht diskutieren; für ein nichts weiter aussagendes „gefällt mir nicht“ hätte es genügt, dies entsprechend zu bewerten. Einfach einen darüber nicht weiter hinausgehenden Kommentar hier als Forumsbeitrag einzustellen, wird meiner Meinung nach der Mühe nicht gerecht, die in jedem Text steckt. Jeden Autoren dürfte gerade im Falle einer schlechten Kritik interessieren, was dem Leser nicht gefallen hat.

Schattenwölfin

Signatur

Wo Liebe ist, ist Lachen.

briseis

Autorin.

24.02.2012 um 20:58 Uhr

Gefällt mir nicht.

23.02.2012 um 02:12 Uhr

ich weiss nicht, ob es mir gefällt, es machet mir Angst, aber ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen

Lareine

Autorin.

16.02.2012 um 06:59 Uhr

@u-89: Das mit dem "Blitz" und dem "Übergang" ist geklaut - von einem der großen Verstörer: Friedrich Nietzsche, aber der Satz war plötzlich da...

Signatur

Dieses Leben ist kein Wesen, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. (Luther, verkürzt)

Quälgeist

Autor.

15.02.2012 um 23:13 Uhr

"Ich will ein Blitz sein und ein Übergang!" Ich habe selten einen so fantsievollen und zugleich verstörenden Text gelesen. 1A

Signatur

Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

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